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Vier Jahre später Räumung von Fukushima-Kraftwerk verzögert sich

  • Die Räumung von Brennstoff aus zwei Reaktoren des Unglücks-AKW Fukushima wird sich um Jahre verzögern.
  • Wie die japanische Regierung bekannt gab, soll etwa vier Jahre später als geplant begonnen werden.
  • Bisher hatte die Regierung 2023 als Startdatum für die Räumung von Brennstoff aus Reaktoren angestrebt.
Video
Aus dem Archiv: Sieben Jahre nach «Fukushima»
Aus Tagesschau vom 10.03.2018.
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Der Vorgang solle für Reaktor Nummer 1 nun etwa im Zeitraum 2027 bis 2028 beginnen. Für Reaktor 2 sind die Jahre 2024 bis 2026 vorgesehen. Weiterhin solle die Räumung des kompletten Brennstoffes aus allen sechs Reaktoren bis etwa 2031 abgeschlossen sein, hiess es.

40 Jahre Aufräumarbeiten

Die Aufräumarbeiten nach dem Unglück von 2011 dürften nach offiziellen Schätzungen 30 bis 40 Jahre in Anspruch nehmen. Im März 2011 war es in dem Kraftwerk zu einer Kernschmelze gekommen - nach einem Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami.

Grösste Atomkatastrophe seit Tschernobyl

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Die Reaktoren 1 bis 3 des Atomkraftwerks Fukushima Daichii I sind am 11. März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis zerstört worden, es kam zu Kernschmelzen. Wegen der radioaktiven Strahlung mussten damals rund 160'000 Anwohner fliehen. Noch immer können rund 30'000 nicht zurück. Es war die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Brand  (tomcomm)
    Bei einer Verkettung von 3 oder mehr abnormalen Ereignissen (kleine Wahrscheinlichkeit) können Systeme versagen (grosse Wahrscheinlichkeit).
    Man nehme... Bruch der Staumauer in Mühleberg + zwei weitere nach Wahl und überlege sich, ob man damit umgehen könnte.
    In Fukushima waren z.B. die Stromkabel der herbeigeführten Generatoren zu kurz, nachdem sämtlicher Notstrom ausfiel. Der Wasserfüllstand-Sensor lieferte falsche Werte. Das Ventil vom Notkondensator wurde nicht manuell geöffnet, etc.
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Im Moment könnten die Betreiber von Mühleberg noch nicht 100% sicher damit umgehen, denn eine Unterbrechungsfreie Kühlung ist immer noch notwendig. Sobald die Brennstäbe im Abklingbecken sind, also ca. ab März? 2020 dürften sogar solche Extremereignisse nicht mehr zu einer Kernschmelze führen.
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  • Kommentar von Thomas Brand  (tomcomm)
    Wenn man die Warhscheinlichkeit eines Unfalls ins Verhältnis zum potentiellen Schaden setzt wird klar, dass selbst kleine Wahrscheinlichkeiten zu gross sind, um ein AKW zu betreiben. Null Risiko gibt es nicht. In Fukushima wurde mit einem Zunami von höchstens 6 Meter gerechnet. Dann war die Welle höher, vorgesehene Massnahmen waren nicht effektiv und Prozesse haben versagt. Über eine lange Zeitspanne gesehen ist das ein normaler Vorgang.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Das welweite "Strahlen" der gesamten Radioaktivität....und weiterhin lebt in gewissen, gewissenlosen "Köpfen" Enrergie durch "tod-sichere" Radioaktivität auf ewig! Der "Mensch", ist das einzige Lebewesen, welches sich selber umbringt, ausmerzt (chemisch-pharmazeutische Massen-Vergiftung, Radioaktivität, Vermüllung)!
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