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Vor der Küste Spaniens 700 Bootsmigranten aus dem Mittelmeer gerettet

  • Die spanische Küstenwache hat am Wochenende rund 700 Bootsmigranten aus dem Mittelmeer gerettet.
  • Sie hätten versucht, von Marokko aus die spanische Küste zu erreichen, teilte ein Sprecher am Sonntag mit.
  • Die Migranten stammten demnach zumeist aus Maghreb-Staaten und aus Ländern südlich der Sahara.
Migranten warten in Decken eingehüllt
Legende: Rund 700 Menschen wurden vor der Küste Spaniens gerettet. Keystone/Archiv

Am Sonntag seien 270 Menschen von sieben Booten auf Schiffe der Küstenwache aufgenommen worden. Unter ihnen seien sieben Babys und Kleinkinder gewesen. Im Verlauf des Samstags seien 405 Menschen gerettet worden, führte der Sprecher weiter aus. Sie seien in nicht seetauglichen Booten unterwegs gewesen.

40'000 Migranten seit Anfang Jahr

Spanien ist in diesem Jahr zum Hauptankunftsland von Migranten in Europa geworden. Seit Jahresbeginn kamen dort schätzungsweise 40'000 Flüchtlinge und Migranten an, die meisten in Booten über das Mittelmeer.

Zuvor war Italien das Hauptankunftsland. Die Migrationswege verlagerten sich allerdings nach Westen, seitdem die italienische Regierung einen harten Anti-Migrations-Kurs fährt.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Ich klatsche erst dann Beifall, wenn sie alle an den Ausgangspunkt zurückgerettet werden.
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  • Kommentar von Martin Meier (M.Meier)
    Bravo, endlich liest sich die Schlagzeile "Migranten" und nicht mehr "Flüchtlinge". Langsam scheint es auch den Journalisten zu dämmern, dass es sich hier um ein Migrationsthema handelt. Hätte man schon 2015 machen müssen, wie ich und viele hier bereits forderten.
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  • Kommentar von Ernst von Allmen (MEVA)
    Macht es wie die Länder der Arabischen Liga. Dort müssen all Alylbewerber ein Dokument unterzeichnen dass sie verpflichtet Gesetzen und Regeln des Landes zu respektieren. Werden diese Verpflichtungen nicht eingehalten, werden sie Bestraft und später ausgewiesen. Die Länder der Arabischen Liga haben darum überraschen wenig Asylbewerber
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