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Pentagon kündet weitere Militärhilfe für Ukraine an
Aus SRF 4 News aktuell vom 12.06.2021.
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Vor Putin-Biden-Gipfel Pentagon kündet weitere Militärhilfe für Ukraine an

  • Das US-amerikanische Verteidigungsministerium hat weitere Militärhilfe im Umfang von 150 Millionen US-Dollar für die Ukraine angekündigt.
  • Das dafür benötigte Geld wurde bereits zuvor vom US-Kongress gutgeheissen.
  • Nun wurde jedoch bekannt gegeben, wofür das Geld bestimmt ist.
  • Die Ukraine soll u. a. Artillerieaufklärungsradare, Systeme zur Erkennung von Drohnen und abhörsichere Kommunikationsausrüstung erhalten.

Die Hilfe umfasst nach Angaben des Pentagons auch Training, Ausrüstung und Beratung der ukrainischen Streitkräfte. Es gehe darum, diese bei der Grenzsicherung zu unterstützen.

Video
Aus dem Archiv: Russland zieht Truppen von ukrainischer Grenze ab
Aus Tagesschau vom 23.04.2021.
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Bei dem 150-Millionen-Paket handle es sich um die verbleibenden Mittel, die der US-Kongress im laufenden Fiskaljahr (bis 30. September) zur Unterstützung der Ukraine bewilligt habe. Im März hatte das Pentagon bereits Militärhilfen im Umfang von 125 Millionen US-Dollar angekündigt. Nach Angaben der US-Regierung beläuft sich der Gesamtumfang der Militärhilfe an die Ukraine seit 2014 auf mehr als 2.5 Milliarden US-Dollar.

Der russische Präsident Wladimir Putin liess seinerseits in der Nacht auf Samstag verlauten, das Verhältnis zu den USA habe in den letzten Jahren einen Tiefpunkt erreicht.

SRF 4 News, 12.06.2021, 03:00 Uhr;

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Markert  (garantiert-trollfrei)
    Die jetzige Situation ist auf Dauer so nicht haltbar, besonders nachdem die Töne aus Moskau von Tag zu Tag aggressiver werden und der Personenkult um Putin in Russland neue Ausmasse erreicht. Die Ukraine bräuchte ein zweisprachiges Modell wie Belgien, um den ethischen Realitäten gerecht zu werden, oder müsste zumindest Russisch als zweite Amtspsrache zulassen. Da die von den USA unterstützte ukrainische Führung das nie zulassen wird, wird es eben Krieg geben, leider.
  • Kommentar von Martin Stäheli  (Marsus)
    Die neue Administration benützt Menschenrechte und Demokratie als Vorwand um eine expansionitische und imperialistische Strategie durchzusetzen. Glaubt jemand ernsthaft dass es hier um Ideale geht?

    Es geht hier um Dominanz, Macht, Geld und Herrschaft!
    1. Antwort von Fritz Meier  (FriMe)
      @ Stäheli: Das sind die üblichen Kreml-Narrative, wenn ihnen keine Ideen mehr in den Sinn kommen, wie sie den USA kontern können. Ich helfe Ihnen nach, welche imperiale Ambitionen die RF hegt: Wiedererlangung der Kontrolle über den post-sowjetischen Raum, Zerstörung der liberalen Demokratien, Besetzen von Territorien in der Ukraine, Georgien, Moldova. Sichern von Assads Machtanspruch in Syrien mit gleichzeitigen Bombardierungen über Ost-Aleppo und Idlib (zivile Wohnquartiere und Spitäler).
    2. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Willkommen im Leben.
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Militärhilfe, ein besonderes Wort, Hilfe kombiniert mit Militär, unter Hilfe stelle ich mir anderes vor.
    An erster stelle hilft die USA sich selbst, ihrer Militärindustrie.
    Bemerkenswert wie Grossmächte ihre Machtspiele immer auf dem Grund und Boden anderer austragen.
    1. Antwort von Fritz Meier  (FriMe)
      @ Janssens: Es ist bemerkenswert, wie Sie die Kreml-Narrative ungeniert verbreiten, indem sie den Kreml-Krieg gegen die Ukraine als "Machtspiel" der USA darstellen und die USA implizit als die Schuldigen darstellen, obwohl der Kreml diesen Krieg angezettelt hatte.
      Sie entlarven sich dabei als impliziten Unterstützer des RF-Imperialismus, indem Sie die Ukraine als Opfer der RF-Aggression völlig aus dem Fokus herausziehen. Mein Lesetipp: "Der Weg in die Unfreiheit" von Timothy Snyder.