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Vorbereitung für Gipfeltreffen Südkorea hofft auf Kims Versprechen zur nuklearen Abrüstung

  • Südkoreas Präsident Moon Jae-in hat eine fünfköpfige Delegation nach Pjöngjang geschickt.
  • Sie soll ein weiteres Gipfeltreffen des südkoreanischen Präsidenten mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un vorbereiten.
  • Seoul hofft zudem, durch den Besuch die Gespräche über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms vorantreiben zu können.
Legende: Video Delegation aus Südkorea vor dem Abflug (unkom.) abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.09.2018.

Unklar war zunächst, ob Südkoreas Sondergesandte auch den nordkoreanischen Machthaber Kim treffen werden. Südkoreas nationaler Sicherheitsberater Chung Eui Yong hatte am Dienstag seine Hoffnung geäussert, dass die Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen auch die «Denuklearisierung» auf der Halbinsel antreiben könne.

Derzeit wachsen Zweifel daran, ob die kommunistische Regierung in Pjöngjang die grundsätzlich vereinbarte atomare Abrüstung tatsächlich ernsthaft in Angriff nimmt.

Keine konkreten Zusagen

Die Atomverhandlungen werden vor allem zwischen Nordkorea und den USA geführt. US-Aussenminister Mike Pompeo hatte in der vergangenen Woche eine geplante Reise nach Nordkorea auf Geheiss von US-Präsident Donald Trump abgesagt.

Bei seinem ersten Treffen mit Moon im April im Grenzort Panmunjom und später bei einem Gipfelgespräch mit Trump im Juni in Singapur hatte Kim seine Bereitschaft zu einer «kompletten Denuklearisierung» bekräftigt. Er gab aber bisher keine konkreten Zusagen ab, wie und bis wann die Abrüstung erfolgen soll.

Kim und Moon geben sich die Hand
Legende: Kim und Moon hatten sich Ende April am Grenzort Panmunjom getroffen. Keystone/Archiv

US-Präsident Donald Trump will sich am Rande der UNO-Vollversammlung Ende September in New York zudem mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae-in treffen. Das gab das Weisse Haus am Dienstag nach einem Telefonat Trumps mit Moon bekannt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Stutz (Peter Stutz)
    Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass Trump niemals einen so guten Atomdeal mit Nordkorea hinkriegen kann, wie es der Atomdeal mit Iran ist. Er hat da auf Einflüsterung von Israel und Saudiarabien den falschen Vertrag gekündigt. Sobald Iran wie Saudiarabien ebenfalls einen Deal zum Kauf von amerikanischen Waffen im Wert von 100 Milliarden $ abschliesst, gilt sicher auch der iranische Atomvertrag wieder. Buy american und MAGA!
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die Atomverhandlungen werden vor allem zwischen Nordkorea und den USA geführt. Die Verhandlungen sollten unter den beiden Koreas selbständig geführt werden ohne Einmischung der USA. Die USA misch sich auf der ganzen Welt in die Politik ein, bisher brachte es nichts Gutes. Ob eine komplette Denuklearisierung je stattfinden wird, bezweifle ich. Aber Nord- und Südkorea könnten ein friedlich Lösung suchen zum Wohl beider Koreas. Die USA wäre auch nicht bereit ihre Nuklearwaffen zu vernichten.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Ohne verbindliche und kontrollierbare und überprüfbare Atom-Abrüstung Nordkoreas, wird da nichts erreicht werden können. Sicher wird dieses Thema auch die nächste US-Administration und auch die übernächste Administration im Weisen Haus, beschäftigen.
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