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Bernie Sanders gewinnt Vorwahl in New Hampshire
Aus Tagesschau vom 12.02.2020.
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Vorwahlen der US-Demokraten Bernie Sanders gewinnt in New Hampshire

  • Senator Bernie Sanders hat die zweite Vorwahl im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten gewonnen.
  • Im Bundesstaat New Hampshire lag Sanders nach Auszählung fast aller Stimmen bei rund 26 Prozent.
  • Pete Buttigieg kam demnach auf gut 24 Prozent der Stimmen.

Zahlreiche US-Medien verkündeten Bernie Sanders bereits zuvor als Sieger. Ihre Hochrechnungen basierten auf der Basis der Auszählung von fast 90 Prozent der Stimmen.

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Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sanders und Buttigieg
Aus Tagesschau vom 11.02.2020.
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Senatorin Amy Klobuchar kommt gemäss der Hochrechnungen auf den dritten Platz. Auf Rang vier und fünf folgten Senatorin Elizabeth Warren und der frühere Vizepräsident Joe Biden.

«Anfang vom Ende für Donald Trump»

«Lassen Sie mich diese Gelegenheit nutzen, um den Menschen in New Hampshire für einen grossartigen Sieg heute Abend zu danken», sagte Sanders vor Anhängern in Manchester, New Hampshire. «Dieser Sieg ist der Anfang vom Ende für Donald Trump», sagte Sanders weiter. Es gehe darum, Trump - «den gefährlichsten Präsidenten der jüngeren Geschichte» - bei der Wahl im November zu besiegen.

2016 hatte Sanders bei der Vorwahl in New Hampshire einen Erdrutschsieg errungen.

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Pete... wie jetzt genau?
Aus SRF News vom 11.02.2020.
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New Hampshire spielt trotz der nur 1.3 Millionen Einwohner eine wichtige Rolle in der politischen Landschaft der USA. Die Menschen gelten als Wechselwähler, der Staat als sogenannter Swing State, der stets bis zum Wahltag von Republikanern und Demokraten heiss umkämpft ist.

Senatorin Elizabeth Warren spricht mit Gästen in einem Restaurant.
Legende: Wahlkampf in der Beiz: Präsidentschaftskandidatin Senatorin Elizabeth Warren diskutiert mit Gästen in einem Restaurant in Manchester, New Hampshire. Reuters

Schwieriger Auftakt in Iowa

Die Vorwahlen der Demokratischen Partei hatten vergangene Woche mit einer schweren Panne im Bundesstaat Iowa begonnen. Wegen technischer Probleme konnten die Wahlergebnisse längere Zeit nicht übermittelt werden.

Am Ende gewann Buttigieg knapp vor Sanders, dahinter folgten Warren und Biden. Buttigieg sieht sich seit seinem Überraschungssieg in Iowa, zunehmend mit Vorwürfen aus den Reihen seiner Mitbewerber konfrontiert, er sei zu unerfahren für das Präsidentenamt.

Die parteiinternen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Wahl festlegen, dauern noch bis zum Frühsommer hin. Im Juli wird der Kandidat offiziell nominiert.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Döbelin  (nicodebelin)
    Ich denke Bernie Sanders wäre trotz seines hohen Alters ein guter Kandidat. Er hat bewiesen, dass er junge Nicht-Wähler mobilisieren kann, was wichtig ist, um Trump zu besiegen.
    Er steht seit Jahrzehnten zu seiner Politik und bietet Trump dadurch eine kleinere Angriffsfläche als andere Kandidaten. Die US-Medien sind nicht Fan von ihm, trotzdem setzt er sich in Umfragen stets durch, was beweist, dass die Menschen ihm vertrauen. Bin gespannt.
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    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Ich glaube leider nicht, dass Sanders auch die unentschlossenen und parteiunabhängigen Wähler auf seine Seite ziehen kann. Dafür ist die Angst vor "links" in den USA einfach zu weit verbreitet. Bei den treuen republikanischen Wählern wird es noch unwahrscheinlicher.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
    Wir haben einen 73 jährigen Präsidenten in den USA. Was ich fr absurd halte. Unabhängig der Politik die jemand betreibt. Bernie Sanders, der nun offenbar einer der Lieblinge ist, ist bereits 78 Jahre. Er wird als 83 Jahre jung, wenn er eine Amtszeit schaffen würde. Bei allem Respekt vor dem dem Alter. Die USA hat ein gewaltiges Problem. Es gibt keine Jugend und kein Mittelalter mehr, das ernst genommen wird . . . .
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    1. Antwort von Aviel Zaugg  (HoppYb17)
      Bernie Sanders ist wegen seiner progressiven Haltung besonders bei Jungen beliebt. Er ist nicht wie andere 78-Jährige, die kaum noch Verbindungen zu Jüngeren Generationen haben. Zudem denke ich, dass die USA gewaltigere Probleme haben als das Alter ihrer Politiker.
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    2. Antwort von Aurel Specker  (Auspec)
      Es gäbe sehr wohl Junge, aber die USA hat Schwierigkeiten Jungen Fähigkeiten anzuerkennen. Erfahrung wird häufig stark überschätzt (auch bei uns).
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    3. Antwort von Haller Hans  (H.Haller)
      Also nur so nebenbei, nicht Sie haben wahrscheinlich einen Präsidenten mit 73 Jahre, sondern die Amerikaner haben den. Oder liege ich da falsch? Und nicht wir oder die Medien bestimmen da wer Präsident werden darf, sondern die US-Wähler. So wäre es eigentlich in einer Demokratie vorgesehen, normalerweise denke ich.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Der "Präsidenten-Thron" in der USA, scheint sehr begehrt zu sein. Die Frage ist, wer könnte es schaffen den wirklich mächtigen " Mister Trump" von diesem "Thron zu stürzen? UNd noch wichtigere Frage, wer würde dieser enormen, vielfältigen Aufgabe überhaupt gewachsen sein? Der "Anhang" eines US-Präsidenten ist riesig...
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    1. Antwort von Rolf Luginbuehl  (Lug)
      Ich frage mich was Sie uns mir diesem Kommentar sagen möchten?
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