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Wachsende Spannungen USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten

  • Die USA verhängen gegen den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel Sanktionen, wie das US-Aussenministerium mitteilt.
  • Auch mehrere Familienmitglieder von Díaz-Canel sowie Behörden sind betroffen.
  • Konkret werden etwa Vermögenswerte eingefroren. Und von US-Seite dürfen keine Geschäftsbeziehungen mehr bestehen.

Zusätzlich wurden das Verteidigungsministerium, die Komitees zur Verteidigung der Revolution (CDR) und andere Organisationen sanktioniert. Damit erhöht die US-Regierung den Druck auf die Regierung Kubas weiter.

Präsident Miguel Díaz-Canel reagierte in den sozialen Medien auf die Sanktionen und bezeichnete die US-Regierung als aggressiv. Er kündigte Widerstand an.

US-Aussenminister Marco Rubio wirft Kuba Unterstützung von Terrorismus vor. Seit Jahrzehnten sei der Karibikstaat die «Welthauptstadt des radikalen linken Terrorismus», schreibt er auf der Plattform X. Man nehme nun das Netzwerk ins Visier, das Kubas «subversive Operationen auch in anderen Ländern ermöglicht und finanziert» habe. Die USA würden «radikale marxistische Regime» nicht länger in ihrer Hemisphäre tolerieren.

Wachsende Spannungen

Unter US-Präsident Donald Trump nahmen die Spannungen mit Kuba weiter zu. So verhängte er eine Ölblockade gegen den Inselstaat, was zu Treibstoffknappheit und wiederholten Stromausfällen in Kuba führt. Zuletzt hatte Trump auch immer wieder eine mögliche «Übernahme» Kubas ins Spiel gebracht. Er will mit einer Reihe neuer Sanktionen und der Ölblockade einen wirtschaftlichen und politischen Wandel erzwingen.

SRF 4 News, 05.06.2026, 03:00 Uhr ; 

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