Zum Inhalt springen
Inhalt

Wegen politischen Drucks Aus für «Aquarius»

  • Das Rettungsschiff «Aquarius» wird definitiv nicht mehr auslaufen.
  • Das teilen die Hilfsorganisationen Médecins Sans Frontières und SOS Méditerrannée mit.
  • Grund dafür sei der zunehmende politische Druck.
Legende: Video Aus dem Archiv: Die Reise der «Aquarius» ist zu Ende abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.06.2018.

Die «Aquarius» war seit Februar 2016 im Einsatz und hat in dieser Zeit gegen 30'000 Menschen aus dem Meer gerettet. Derzeit liegt sie in Marseille vor Anker. Ihr Fall hatte diesen Sommer weitherum für Aufsehen gesorgt, als Italien und Malta sich geweigert hatten, das Rettungsschiff an Land zu lassen.

Spanien hatte sich schliesslich dazu bereit erklärt, die «Aquarius» im Hafen von Valencia einlaufen zu lassen. Einige Wochen später entzog zuerst Gibraltar, dann auch Panama dem Schiff die Flagge.

Die italienische Regierung warf Médecins Sans Frontières (MSF) und SOS Méditerranée zudem vor, illegal Bordabfälle in Italien entsorgt zu haben. MSF weist diesen Vorwurf zurück. Italien versuche, die humanitären Such- und Rettungsmissionen zu kriminalisieren, so die Organisation.

Schiff Aquarius
Legende: Nach knapp drei Jahren beenden die Hilfsorganisationen ihre Rettungseinsätze mit der «Aquarius». Keystone

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

90 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Hilfsorganisationen ünterstützen vielfach das lukrative Geschäft der Schlepperbanden und verhindern damit eine kontrollierte Migration. Wirklichen Flüchtlingen soll selbstverständlich geholfen werden, aber nicht Wirtschaftsflüchtlingen, denn diese brauchen die Herkunftsländer dringend selber !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Fabrizio Gamp (Fgamp)
    Man ist sich wohl einig, dass "Länder überbevölkert werden" und man soll primär "vor Ort helfen". Vorschläge um Beides anzugehen scheinen zu fehlen, und persönlich würde ich gerne mal Debatten darüber hören und nicht nur über Menschenwürde/Wohlstand. Eine diesbzgl. Möglichkeit zur (finanziell nicht missbrauchbaren) "Entwicklungshilfe" wäre doch, Kondome zu liefern mit Informationsflyer zur Aufklärung, dass (zu) viele Kinder zu erzeugen, deren Leben beeinschränkt und Eltern verantwortlich sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von robert mathis (veritas)
    Unwissende Kritiker Gutmenschen klagen immer wieder die Schweizer Politiker an weil sie die Schweizerflagge nicht zur Verfügung gestellt hat wer lesen kann sollte mitbekommen haben dass das gar nicht möglich ist weil nur Lastenschiffe und keine Personenschiffe unter Schweizerflagge auslaufen dürfen also sich bitte zuerst schlau machen und dann anklagen....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Völlig richtig Herr Mathis. Die Schweiz darf nur Handelsschiffe beflaggen. Jachten sind zugelassen, wenn sie ausdrücklich nur für eigene Zwecke benutzt werden, sie dürfen nicht verchartert werden und auch Personen oder Ware durch Entgelt transportieren. Ich habe mal kurz beim Digitalisieren geholfen und hatte dadurch Einblick. War für mich neu aber Sehr interessant.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen