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Wegen sozialen Unruhen Chiles Präsident sagt Klima-Gipfel ab

  • Chile hat die Durchführung der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember und des Asien-Pazifik-Gipfels (APEC) im November abgesagt.
  • Staatschef Sebastián Piñera begründete dies in Santiago de Chile mit den anhaltenden Unruhen in seinem Land.
  • Die Klimadiplomaten wollten sich von 2. bis 13. Dezember in der chilenischen Hauptstadt treffen.
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Aus dem Archiv: Darum protestieren die Chilenen
Aus SRF News vom 23.10.2019.
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«Angesichts der schwierigen Umstände, die unser Land in den letzten Wochen erlebt, hat unsere Regierung beschlossen, den APEC-Gipfel in November und die COP 25 in Dezember nicht zu veranstalten», sagte Staatschef Sebastián Piñera vor den Medien im Regierungssitz Casa de la Moneda.

Die Regierung müsse sich vorwiegend der Befriedung und der Ausarbeitung von Reformen widmen, die den Forderungen der Protestwelle gerecht würden.

Die jährlichen Klimagipfel dienen dazu, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voranzutreiben. Vergangenes Jahr waren im polnischen Kattowitz mehr als 20'000 Teilnehmer angereist.

Proteste in Chile

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Eine geplante Erhöhung der Nahverkehrspreise hatte ursprünglich den Zündstoff für die seit gut zwei Wochen anhaltenden Proteste geliefert. Wenig später machten sich die Chilenen ihrer Wut Luft über niedrige Löhne und Renten, immense Lebenshaltungskosten und ungleiche Wohlstandsverhältnisse.

Am Freitag waren 1.2 Millionen Menschen in Santiago de Chile auf die Strasse gegangen. Es gab Tote, Verletzte und Tausende Festnahmen. Wegen der Unruhen hatte die Regierung über zehn Tage einen Ausnahmezustand mit Ausgangssperre verhängt, diesen aber am Montag aufgehoben.

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