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Wegen Spionage-Vorwurf USA setzen Huawei weiter unter Druck

  • Die USA gehen weiter gegen den chinesischen Handy-Hersteller und Netzwerkausrüster Huawei vor.
  • Die Aufsichtsbehörde FCC entschied, Huawei sowie das ebenfalls chinesische Unternehmen ZTE stellten eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar.
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Aus dem Archiv: US-Regierung sanktioniert Techkonzern Huawei
Aus Tagesschau vom 20.05.2019.
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Damit geht die Regelung einher, dass Mobilfunkanbieter in ländlichen Gegenden der USA milliardenschwere Fördergelder aus Bundesmitteln vorenthalten werden, wenn sie bei den Chinesen Ausrüstung kaufen oder Dienstleistungen buchen. Die Unternehmen werden zugleich verpflichtet, bereits genutzte Produkte von Huawei und ZTE zu ersetzen. Dies könnte der FCC zufolge bis zu zwei Milliarden Dollar kosten.

Monatelanger Handelsstreit

Rund ein Dutzend Telekomfirmen aus ländlichen Gegenden der USA, die auf kostengünstige Produkte wie von Huawei und ZTE angewiesen sind, haben bereits die Fühler zu den skandinavischen Konkurrenten Ericsson und Nokia ausgestreckt, wie die Nachrichtenagentur Reuters im Juni erfuhr. Im Mai hatte die US-Regierung fast allen amerikanischen Firmen die Zusammenarbeit mit Huawei verboten.

Sie wirft dem Konzern zu grosse Nähe zur kommunistischen Führung in Peking und Spionage vor. Das Unternehmen streitet dies ab. Seit dem Verbot wurden immer wieder Ausnahmeregelungen erlassen. Die USA und China ringen derzeit auch um eine Einigung in ihrem seit Monaten andauernden Handelsstreit.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Stauffer  (Pfefferschote)
    Huawei stellt eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar??? Ich denke eher,
    Eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA stellt eine Person dar die im Weissen Haus sitzt und sich Präsident nennt.
  • Kommentar von Klaus KREUTER  (SWISSKK)
    Wie wäre es denn wir wir zuwarten würden bis Entwickler/Techniker/Ingenieure in Europa in einer engen Zusammenarbeit eigene Systeme entwickeln und den Chinesen und den Amerikanern die kalte Schulter zeigen. Entwicklungskapazität dürfte ausreichend vorhanden sein. Die ETH und andere Institute sind ja nicht gerade Zwerge.
    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Und die europäischen Geheimdienste, wollen nicht dabei sein?;)
    2. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      @Kreuter Überschätzen Sie die die ETH nicht. Die haben jährlich 250 Absolventen. In China gibt es mit Sicherheit mehr als 50'000 Informatiker die jährlich abschliessen. Für 5G braucht es 100'000 Ingenieure - die der Westen nicht hat. Darum hat auch keine westliche Firma 5G. Nokia besteht überwiegend aus Chinesen. 15'000 an der Zahl. Der ICPC Programming Contest gewannen seit 2000. 13x Russland, 4x China und 2x Polen. ETH war nie in den Top 10.
    3. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Einer der grossen Player im 5G-Geschäft ist die chinesische Firma Ericsson.

      Moment mal, Schweden ist ja in Europa, also nix China…

      Ebenso stark im Geschäft ist Samsung … aber ja, die Asiaten sehen ja alle gleich aus…
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Eigentlich ist jede Diskussion überflüssig. Wer die Technik nutzen will, ist ihr ausgeliefert. Egal von welchem Anbieter.