Zum Inhalt springen
Inhalt

Wegen Ukraine-Konflikt Trump sagt Treffen mit Putin ab

  • US-Präsident Donald Trump hat ein separates Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am G20-Treffen in Buenos Aires abgesagt.
  • Trump sagte das Treffen in einer Twitter-Nachricht ab – wegen der Krise zwischen Russland und der Ukraine.
  • Er forderte, Russland müsse die ukrainischen Seeleute freilassen, die bei dem Vorfall vor der Halbinsel Krim festgenommen worden waren.

Er habe daher entscheiden, dass es «für alle Seiten besser» sei, das Gespräch abzusagen, teilte Trump mit. Wenn die Situation bereinigt sei, sei er bereit zu einem Gipfeltreffen mit Putin.

Der Kreml kommentierte Trumps Absage eher spöttisch. Falls die Absage stimme, habe der russische Präsident «ein paar zusätzliche Stunden für nützliche Treffen» am Rande des Gipfels, sagte ein Präsidialamtssprecher in Moskau, wie die Agentur Interfax meldete. Offiziell sei dem Kreml die veränderte Haltung des US-Präsidenten noch nicht bekannt. Russland verliere durch eine Absage nichts, sei aber immer zum Dialog bereit.

Legende: Video Aus dem Archiv: Der Ukraine-Konflikt eskaliert weiter abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
Aus Tagesschau vom 28.11.2018.

Die russische Küstenwache hatte am Sonntag in der Strasse von Kertsch vor der Halbinsel Krim drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht. Mehrere ukrainische Marinesoldaten wurden dabei verletzt, 24 Soldaten wurden festgenommen. Trump stellte daraufhin bereits am Dienstag das Gespräch mit Putin erstmals infrage.

Kertsch
Legende: SRF

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Das ist das Recht des allwissenden Alleinherrschers, er darf nach Lust und Laune machen was er will. Geschäfte abschliessen, Audienzen absagen. Er kann Milliardengeschäfte mit den Einen, den Saudis machen, das Treffen mit dem andern, Putin, absagen und die Dritten, die EU im Frühling18 beschimpfen wegen der Ukrainepoilitik. Sagenhaft dieses Verhalten. Nun, wir Schweizer dürfen ihn nicht kritisieren, wir sind noch immer die kleine Schwesterder USA lt. BR Maurer nach seinem US Besuch im Frühling.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Das nackte Chaos regiert in Washington. Der eine sagt den G20 Gipfel per Twitter ab und das Aussenministerium mit mehr als 12'000 Leuten Personal ist nicht in der Lage dies auch 5 Stunden später zu bestätigen. Trump wollte sich als Held feiern lassen in Buenos Aires - wenn die Chinesen beim Handel auf stur schalten ist der grosse Trader - K:O Für Putin und den INF Vertrag ist es eher besser wenn es nicht zu einem Gespräch kommt. Innenpolitisch folgen für D. Trump 12 harte Wochen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas F. Koch (dopp.ex)
      Trump hat nicht seine Anwesenheit am G20 Gipfel abgesagt, auch wenn das wahrscheinlich einige dort begrüssen würde. Lediglich ein persönliches Treffen mit Putin hat er (versucht) abzusagen - respektive abgetwittert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Ich habe eher das Gefühl ein offizielles persönliches Treffen hat er abgesagt. Privat können sie sich immer noch tr effen. Warum wird denn so ein Verwirrspiel damit getrieben. Er will, er will nicht ,er will doch.....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter König (Vignareale)
    Langsam wird es zur Tatsache dass für EUROPA eine Zusammenarbeit mit Russland unabdingbar ist
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Osteuropa hatte schon mal eine solche "Zusammenarbeit". Tatsache ist, dass sich Europa von den Großmächten emanzipieren sollte. Nur ein gemeinsames Europa hat langfristig eine Chance.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen