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Auftakt zu den Vorwahlen in Iowa
Aus HeuteMorgen vom 03.02.2020.
abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
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Wer tritt gegen Trump an? Der Showdown beginnt in Iowa

Alle vier Jahre wird der US-Bundesstaat Iowa zum Spektakel und Stimmungstest. Das Wahlverfahren ist hier ein besonderes.

Alles wird zum Wahlkampf in Iowa. Auch der Super Bowl, das grosse Finale der American-Football-Profiliga NFL. Im Pub in Johnston treffen sich Fans von Amy Klobuchar zum gemeinsamen Super Bowl. Die demokratische Senatorin aus dem Nachbarstaat Minnesota hofft in Iowa auf ein gutes Resultat. Sie hat im Wahlkampf alle 99 Bezirke Iowas besucht und unzählige Hände geschüttelt.

«Man muss sich organisieren und einen Schlusssprint hinlegen», sagt ihre Wahlkampfleiterin Andy McGuire. So gewinne man Iowa. Sie muss es wissen, denn sie war bis 2017 die Parteipräsidentin der Demokraten in Iowa.

Kandidatenfeld wird ausgedünnt

Alle vier Jahre erhält der ländliche Bundesstaat im mittleren Westen eine überdimensionierte Bedeutung bei den Präsidentschafts-Vorwahlen.

Iowa bestimme nicht die Nominierung, aber verkleinere das Kandidatenfeld, sagt McGuire. Seit dem Jahr 2000 hat Iowa auf den Kandidaten gesetzt, der die US-Wahlen gewann. Doch ergibt es Sinn, dass ein kleiner Bundesstaat mit 3 Millionen mehrheitlich weissen Einwohnern so richtungsweisend ist?

Es gehe nicht um Herkunft oder um Hautfarbe, das zeige der Sieg von Barack Obama im «Caucus» von 2008.

Einmaliges Wahlsystem

Die Proporzwahlverfahren in Iowa ist eigentümlich. Beim «Caucus» bilden sich Gruppen, die unterschiedliche Kandidierende unterstützen. Gruppen, die weniger als 15 Prozent der Anwesenden gewinnen, müssen sich auflösen.

Die Mitglieder können sich daraufhin einem stärkeren Team anschliessen. Während des Abends können sich deshalb Mehrheiten plötzlich ändern. Der Ausgang des Caucus in Iowa ist deshalb auch dieses Jahr unberechenbar.

SFR 4 News, 03.02.2020, Heute morgen 06:00

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10 Kommentare

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  • Kommentar von David Neuhaus  (Um Neutralität bemüht)
    Nach dem was ich bis jetzt von ihr gehört habe ist für mich die integerste und zukunftgerichteste Kandidatin Tulsi Gabbard. Und die liegt bei 1,5% Traurig.
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  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Kann spannend werden. Es frägt sich wirklich, ob da im aller letzten Moment Hillary Clinton sich zurückmelden wird. Einige "Unliebsame" in den eigenen Reihen hat sie ja bereits ausgeschaltet, oder ausschalten lassen. In einem Falle geht es sogar weiter und da soll es eine Klage gegen Hillary gegeben haben. Spannend wird es vor allem, wenn die Untersuchungen gegen die Bidens tatsächlich in Gang kommen sollten. Dann geht die Post ab und der Teufel ist los. - Da kommt (hoffentlich) noch was.
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  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Wenn die publizierte Umfrage stimmen würde, könnten die Demokraten jeden Kandidaten bringen und er würde gegen Trump gewinnen - ausser A. Klobuchar. So einfach wird es wohl nicht sein - sonst hätten die Dems nicht alles auf das Impeachment gesetzt und es dermassen zelebriert.
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