Zum Inhalt springen

Header

Video
Trump unter Druck
Aus Tagesschau vom 22.08.2018.
abspielen
Inhalt

Zahlungen an Pornodarstellerin Trumps Ex-Anwalt Cohen legt Schuldgeständnis ab

  • Der langjährige Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, hat mehrere Verstösse gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung eingeräumt.
  • Cohen sagte vor einem Gericht in New York aus, dass er dies im Auftrag eines Kandidaten getan habe, nannte dessen Namen aber nicht, wie eine dpa-Reporterin vor Ort berichtete.
  • Seine Aussage wurde aber so interpretiert, dass er sich damit nur auf Trump beziehen konnte.

Insgesamt bekannte sich Cohen in acht Punkten schuldig, darunter Steuerhinterziehung und Falschaussage gegenüber einer Bank. Das Urteil gegen ihn soll am 12. Dezember folgen.

Laut Bloomberg erklärte Cohen vor Gericht, er habe 130 000 US-Dollar im Auftrag des Kandidaten an eine Person gezahlt, damit diese schweige. Zu einem anderen Zeitpunkt hatte Cohen erklärt, dass er diese Summe einen Monat vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 an die Pornodarstellerin Stormy Daniels bezahlt hatte.

Gegen Trumps Anwalt MIchael Cohen wird wegen Steuer- und Bankbetrugs ermittelt.
Legende: Gegen Trumps Anwalt Michael Cohen wird wegen Steuer- und Bankbetrugs ermittelt. Keystone

Muller als Tippgeber

Daniels behauptet, sie habe eine Affäre mit Trump gehabt. Ausserdem soll Cohen eine Schweigegeldzahlung von 150'000 Dollar an das ehemalige Playmate Karen McDougal organisiert haben, die ebenfalls sagt, sie habe eine Affäre mit Trump gehabt.

Ermittler des FBI hatten im April das Büro, die Wohnung und ein Hotelzimmer von Cohen durchsucht. Dabei beschlagnahmten sie E-Mails, Dokumente und Geschäftsunterlagen zu diversen Themen, darunter zu Cohens umstrittenen Zahlungen. Den Tipp bekamen die Ermittler laut Cohens Anwalt von Robert Mueller, dem früheren FBI-Direktor und Sonderermittler in der Russland-Affäre.

Cohen wurde oft als Trumps «Ausputzer» beschrieben und galt ihm gegenüber als äusserst loyal. In den vergangenen Wochen deutete er aber in Interviews an, dass er auf Distanz zu seinem früheren Chef gegangen ist. Zudem wurde ein Mitschnitt eines Gesprächs zwischen ihm und Trump öffentlich, den Cohen offenbar heimlich gemacht hatte. Der US-Präsident kritisierte das scharf.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    An alle, die wie die rechten Fakenews nun auf Clinton ablenken wollen: kann sich noch jemand erinnern, wer alles Präsidentschaftskanditat war, als Obama gewählt wurde? Niemand? - Kein Wunder, vor Jahren unterlegene Kandidaten sind absolut unrelevant
  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Was würde da den öffentlich gemach ? Was ist da der genaue Inhalt im Wortlaut ? Es heisst : "..ein Mitschnitt eines Gesprächs zwischen ihm und Trump öffentlich..." - Das würde mich interessieren und wahrscheinlich nicht nur mich.
  • Kommentar von Markus Guggisberg  (gugmar)
    Mr. Trump wurde erpresst, musste Lösegeld zahlen und wird am Ende durch staatliche Organe einer moralischen Hetzkampagne unterzogen. Das ist das Verbrechen !
    1. Antwort von Christoph Reuss  (Christoph.Reuss)
      wie bitte? Trump hat doch selbst gesagt, dass er nie ein Verhältnis oder bezahlt habe! Somit auch nach SEINEN eigenen Worten nie erpresst! Lügen haben kurze Beine! Eben: the greatest President ever ..wenigstens im Lügen! Das ist ein Verbrechen!