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Zentrales Mittelmeer Nach Schiffsunglück: Über 70 Migranten vermisst

  • Im Mittelmeer ist ein Schiff mit über 100 Migrantinnen und Migranten an Bord gekentert. Das berichten mehrere Seerettungs­organisationen.
  • Demnach ereignete sich das Unglück am Samstagabend im zentralen Mittelmeer.
  • Mehr als 70 Menschen würden nach dem Unglück vermisst.

32 Menschen konnten gerettet werden. Sie wurden von zwei Frachtschiffen in den Hafen der italienischen Insel Lampedusa gebracht – zusammen mit zwei Leichen, die geborgen werden konnten. Aktuell würden noch über 70 Menschen vermisst, schreibt Sea-Watch auf sozialen Medien.

Über zehn Personen sitzen auf der Unterseite und dem Kiel eines gekenterten Boot auf See.
Legende: Ein Bild aus einem Post von Sea-Watch auf X zeigt, wie sich Migranten ans gekenterte Boot klammern. X/Sea-Watch

Das Boot sei von Tajoura im Norden Libyens aus gestartet. An Bord waren etwa 105 Frauen, Männer und Kinder, berichtet die Organisation Mediterranea Saving Humans. Das Boot sei in einem von den libyschen Behörden kontrollierten Such- und Rettungsgebiet gekentert.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) der UNO sind seit Anfang Jahr im zentralen Mittelmeer über 680 Migrantinnen und Migranten ertrunken oder werden vermisst.

SRF 4 News, 05.04.2026, 16 Uhr ; 

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