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Zweites Gerichtsurteil Manafort muss insgesamt siebeneinhalb Jahre in Haft

  • Paul Manafort, der ehemalige Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump, ist erneut zu zusätzlich dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
  • Eine Bundesrichterin in Washington verhängte die Strafe wegen Verschwörung und Versuchen der Zeugenbeeinflussung während der Ermittlungen über die Einmischung Russlands in den Präsidentschafts-Wahlkampf 2016.
  • Neben der Haftstrafe von 43 Monaten für den 69-jährigen Manafort erhielt er vergangenen Woche bereits eine Gefängnisstrafe von 47 Monaten. Er muss damit insgesamt für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis.
Video
Aus dem Archiv: Manaforts Verteidiger zum ersten Urteil (engl.)
Aus News-Clip vom 08.03.2019.
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Manafort hatte das Gericht um Gnade beim zweiten Strafmass gebeten, denn die strafrechtlichen Anklagen hätten ihm «bereits alles genommen».

Die Vorwürfe standen im Zusammenhang mit Manaforts Lobbyarbeit für pro-russische Politiker in der Ukraine. Er hatte sich schuldig bekannt und ursprünglich dazu bereit erklärt, mit Sonderermittler Robert Mueller in der Russland-Untersuchung zu kooperieren. Laut dem Gericht belog aber Manafort die Ermittler und verstiess damit gegen eine Vereinbarung zur Strafminderung.

Die beiden Prozesse gegen Manafort hatten nicht direkt mit dem der Russland-Affäre um Präsident Trump zu tun. Sie ergaben sich aber aus den Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Stotz  (Urs Stotz)
    „Die Vorwürfe standen im Zusammenhang mit Manaforts Lobbyarbeit für pro-russische Politiker in der Ukraine.“
    Das beisst sich mit der USA Regime Change Politik und ist zu verfolgen, denn wie 2014 im CNN Interview die ehemalige US-Aussenministerin Victoria Nuland zugab, hat die USA fünf Milliarden Dollar in der Ukraine vor und während dem Euro-Maidan für den Umsturz eingesetzt hat: „Unterstützung des Strebens des ukrainischen Volkes nach einer stärkeren, demokratischen Regierung“.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Prof. Oliver Boyd-Barrett hat einen bemerkenswerten Aufsatz über die Russlandaffäre geschrieben, welche er als mediale Propagandaschlacht zur Ablenkung vor wichtigeren Problemen und Ungereimtheiten sieht. Schon nur die Geschichte, für die nicht einmal Beweise vorlägen, sei eine Farce in Anbetracht der gut dokumentierten Einmischungen sei über hundert Jahren der USA in fremde Länder.
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  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Und es geht weiter. Offenbar hat der oberste Staatsanwalt des Staates New York nur eine kurze Zeit nach Bekanntwerden des Urteils Herrn Manafort wegen "Residential Mortgage Fraud" angeklagt. Im Gegensatz zu Urteilen auf Bundesebene kann der US-"Präsident" auf Staatsebene keine Begnadigung vornehmen; wird Manafort auch hier verurteilt, geht er ins Gefängnis.
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