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Zwischen Freiburg und Basel Bahnstrecke bleibt nach tödlichem Zugunglück weiter unterbrochen

  • Nach dem tödlichen Zugunglück bei Auggen in der Nähe von Freiburg (D) gehen die Ermittlungen zur Ursache und dem Unfallhergang weiter.
  • Die Bergungsarbeiten werden an diesem Wochenende fortgesetzt. Dies sagte ein Sprecher der Polizei.
Video
Schweres Zugunglück in Auggen bei Freiburg
Aus 10 vor 10 vom 02.04.2020.
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Wegen der Gleisarbeiten müssen Reisende zwischen Freiburg und Basel zu Wochenbeginn weiterhin auf Busse umsteigen. «Im Moment rechnen wir damit, dass wir voraussichtlich am Donnerstag zum Betriebsbeginn den Reisezugverkehr wieder aufnehmen können», sagte ein Sprecher der Bahn.

Rund 200 Meter beschädigte Gleise und Oberleitungen müssen den Angaben zufolge an der Unfallstelle wiederhergestellt werden.

Güterzug der BLS betroffen

Eine mehr als 100 Tonnen schwere Betonplatte hatte sich am Donnerstagabend von einer im Bau befindlichen Brücke gelöst und war in den Gleisbereich der Rheintalstrecke bei Auggen gestürzt. Ein Güterzug der BLS war damit kollidiert und zum Teil entgleist.

Der 51 Jahre alte Lokführer kam ums Leben. Drei Lastwagenfahrer, die mit sieben weiteren Fahrern in dem Zug gereist waren, erlitten Verletzungen. Der Zug war unterwegs in Richtung Novara (I).

SRF 4 News, 13.00 Uhr, 03.04.2020;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Die Brückenplatte löste sich von einer an diesem Wochenende abzubrechenden Brücke, und nicht von einer neu zu bauenden.

    Die Ursache wird sicherlich in den Berichten der Untersuchungsbehörden erwähnt.
  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen des getöteten Lokführers. Es ist sehr tragisch bei einem Arbeitseinsatz aus dem Leben gerissen zu werden.
  • Kommentar von Alex Kramer  (Kaspar)
    Auf die erste Meldung zum Unglück folgte zeitgleich der Hinweis (mit dem Zaun- äh - Brückenpfeiler), dass die Versorgung auf der Schiene deshalb nicht eingeschränkt wäre / bitte brechen Sie nicht in Panik aus.
    Gleichzeitig ist das dieselbe Strecke die Zufahrt nach Basel, welche als staatsvertragiches Objekt der NEAT noch immer nicht die erforderliche Kapazität aufweist, die sie haben sollte. Der Wille des Bundesrates zur Einhaltung des Alpenschutzes und der Klimaziele ist nicht erkennbar?
    1. Antwort von marc rist  (mcrist)
      Dem Alpenschutz wird jetzt dann in einem Mass Rechnung getragen, wie es sich die kühnsten Optimisten nicht hätten erträumen lassen. Aber voraussichtlich nicht ganz auf die Art und Weise, wie ursprünglich beabsichtigt.
    2. Antwort von Arthur Müller  (Arthur)
      Auggen liegt in Deutschland. Die Strecke Karlsruhe - Basel liegt in der Verantwortung der Deutschen Bahn. Diese ist mindestens 5 Jahre im Verzug. Und trotz Schweizer Intervention macht Deutschland mangels Geld auf dieser Strecke nicht voran.
    3. Antwort von Norbert Zehner  (ZeN)
      Nach nun über 10 Jahren Verzug hat es DE immer noch nicht fertig gebracht, seinen Zubringer zur NEAT fertigzustellen, wohlverstanden was nach diesen (von CH-Politik als 'heilig' angesehenen) bilateralen EU-Verträgen längst hätte gemacht werden sollen. Nur, was nützte das für NEAT, im Süden ist selbst nach 350Mio Fr Finanzspritze durch aBRin Leuthard im 2012 noch gar nichts konkretes getan worden.