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Gegen Missinformation Facebook will Falschinformationen zu Impfungen entfernen

  • Die Social-Media-Plattform Facebook will stärker gegen Falschinformationen rund um Covid-19-Impfungen vorgehen.
  • Falsche Behauptungen zu den Impfungen würden entfernt, teilt das Unternehmen mit.
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Aus dem Archiv: Apple vs. Facebook: Streit um Privatsphäre
Aus Tagesschau vom 28.01.2021.
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Darunter etwa Aussagen wonach die Impfungen giftig oder nicht wirksam seien oder dass es sicherer sei, die Krankheit zu bekommen, als geimpft zu werden. Wenn eine Person oder eine Gruppe wiederholt solche Falschinformationen verbreite, würden die entsprechenden Accounts gelöscht, hiess es.

Zudem will es Facebook seinen Nutzerinnen und Nutzern leichter machen, sich darüber zu informieren, wo und wann sie geimpft werden können.

Gruppenadministratoren werden ausserdem darauf hingewiesen, dass sie Nachrichten von Mitgliedern, die öfters Fehlinformationen verbreiten, genehmigen müssen, bevor sie geteilt werden können.

Auf Instagram, das ebenfalls Facebook gehört, würden zudem Konten von Nutzern, die ihre Follower vom Impfen abhalten wollen, schwieriger zu finden sein.

Kritik an Facebook bleibt

Facebook arbeitet seit Monaten mit den grossen Gesundheitsorganisationen zusammen, um «massgebliche» Informationen über die Gesundheitskrise hervorzuheben. «Mehr als 2 Milliarden Menschen in 189 Ländern wurden so mit zuverlässigen Informationen versorgt», behauptet das Unternehmen.

Doch Facebook-Kritiker sind vom Vorgehen nicht überzeugt. «Facebook hat im vergangenen Jahr wiederholt versprochen, gegen Fehlinformationen im Zusammenhang mit Covid und Impfstoffen vorzugehen», twitterte die NGO Center for Countering Digital Hate. «Jedes Mal scheitern sie daran, ihre Ziele zu erreichen.»

SRf 4 News, 09.02.2021, 06.00 Uhr;

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