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Legende: Audio Yvonne Feri soll in die Regierung. Dazu ein Interview mit Gabriela Suter, Präsidentin SP AG abspielen. Laufzeit 03:41 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 21.07.2019.
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Wahlen 2019 Die Aargauer SP will einen zweiten Sitz in der Regierung

  • Die Geschäftsleitung der SP Aargau schlägt Yvonne Feri als Kandidatin für den Regierungsrat vor.
  • Yvonne Feri ist Nationalrätin und hatte bereits vor drei Jahren als Regierungsrätin kandidiert, unterlag damals aber Franziska Roth.
  • Das Ziel der SP sei es einen zweiten Sitz zu erobern, teilt die Partei am Sonntag mit.
  • Definitiv über die Nomination entscheiden die SP-Delegierten am 13. August.

Yvonne Feri habe langjährige politische Erfahrung und kenne sich im Gesundheitswesen aus. Deshalb sei sie die ideale Kandidatin, so SP-Aargau-Präsidentin Gabriela Suter. Und weiter: «Die Mitte-Links-Parteien sind in der Aargauer Regierung klar untervertreten und haben deshalb Anrecht auf einen zweiten Sitz.»

Dass Feri bei den letzten Regierungsratswahlen bereits kandidierte und damals gegen Franziska Roth klar unterlag, sei kein Nachteil, so Gabriela Suter. «Es sind nun drei Jahre vergangen und ich denke einige sind froh, dass wir nach dem Roth-Debakel nun eine so fähige Kandidatin präsentieren können.»

Im zweiten Wahlgang ist eine linke Zusammenarbeit möglich.
Autor: Gabriela SuterPräsidentin SP Aargau

Eine gemeinsame Kandidatur mit den Grünen ist nicht zustande gekommen. Die Grünen schicken bekanntlich Grossrat Severin Lüscher ins Rennen. Dies habe auch mit dem Wahlherbst zu tun, meint Gabriela Suter. Jede Partei werde sich überlegen anzutreten, um genügend Aufmerksamkeit zu erhalten.

Bei einem allfälligen zweiten Wahlgang wolle man aber auf die Grünen zugehen und eine gemeinsame linke Kandidatur forcieren. Dass Yvonne Feri nicht für den Ständeratswahlkampf nominiert wurde, habe mit der heutigen Entscheidung nichts zu tun.

Viele Parteien treten an

Neben der SP haben bisher Grüne, FDP und SVP definitiv entschieden bei den Regierungsratswahlen am 20. Oktober 2019 anzutreten. Der Grüne Severin Lüscher ist bereits nominiert. Die Geschäftsleitung der FDP schlägt Jeanine Glarner und Gérald Strub vor. Die Findungskommission der SVP Jean-Pierre Gallati.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard  (Verena Eberhard)
    Frau Feri wäre für mich wählbar aber leider wird sie es im bürgerlichen Kanton Aargau sehr wahrscheinlich nicht schaffen.
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  • Kommentar von Markus Schenk  (HUSH)
    Würde wie gesagt würde Frau Feri gewählt, ist ein Feridebakel ebenso zu erwarten wie bei Frau Roth, wahrscheinlich noch viel rascher.....
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  • Kommentar von Rolf Bürge  (hornussen0)
    Droht uns jetzt, nach dem Regierungsrats-rotdebakel, dem Einwohnerrätin-Feridebakel in Wettingen auch noch das Regierungsratsdebakel mit Feri ??Mit allen Mitteln versucht sich Feri immer wieder. Ich hoffe doch dass dem durch das Stimmvolk ein Riegel geschoben wird und sie als Nationalrätin abgewählt und auch als Regierungsrätin scheitert. Stimmberechtigt sollten diese Blenderin aus der SP-Nationalratsliste streichen. Besser noch, nicht die SPListe einwerfen.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Nicht aufregen, Herr Bürge, ich traue der Aargauer-Mehrheit zu, dass sie wissen, wer sie auf die Wahllisten der Regierungsrats-Ersatzwahl und in den Nationalrat wählen müssen! Die Stimmberechtigen, echten Aargauer(innen) wissen, wer den Kanton zu einer der erfolgreichsten Gegenden in der Schweiz gemacht hat (zuerst chrampfen und dann das Geld verteilen)! Wer lieber nur noch 80% arbeiten will und aber 120% Lohn fordert, hat nicht viel dazu beigetragen! Ein Faktum, das kein Netiquette verletzt!
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