Zum Inhalt springen

Header

Audio
Konkrete Pläne präsentiert: so wollen die Ärzte den Patienten Kantonsspital retten
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 15.08.2019.
abspielen. Laufzeit 03:28 Minuten.
Inhalt

Wie weiter mit dem KSBL? Ärzte werben selbstbewusst für ihre Neubau-Idee

Die Ärztegesellschaft Baselland sieht in einem Spitalneubau in Salina Raurica einen Befreiungsschlag. Bereits gibt es Kritik wegen Standort und Finanzierung.

«Unser Vorschlag ist dermassen gut, dass er politisch eine realistische Chance hat.» Diese Aussage, stammt von Tobias Eichenberger, dem Präsidenten der Ärztegesellschaft Baselland. Und sie zeigt, wie demonstrativ selbstbewusst die Ärztinnen und Ärzte bei der Präsentation der detaillierten Pläne für das Neubauprojekt auftraten.

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) brauche einen Befreiungsschlag. Und ein Neubau auf der grünen Wiese könnte den nötigen Schub dafür bringen, sagte Eichenberger. Der Standort Salina Raurica sei ideal für das Projekt.

Blick auf Salina Raurica
Legende: Hier möchten die Ärzte ein neues Spital bauen. Der Ort sei aus allen Regionen des Kantons gut erreichbar. zvg

Der Neubau soll die bisherigen Standorte Liestal, Bruderholz und Laufen ersetzen. Die Bettenzahl möchten die Ärzte im Vergleich zur aktuellen Situation halbieren. Kostenpunkt des Neubauprojekts: 600 Millionen Franken. Davon sollen Private ein Drittel finanzieren, so die Idee der Ärztevereinigung.

Karte des möglichen Neubaus.
Legende: Der Neubau soll eine ambulanten und eine stationäre Abteilung haben. zvg

Bei der Leitung des KSBL stossen die Ärztinnen und Ärzte mit ihrer Idee auf taube Ohren. Für die Geschäftsleitung ist ein Neubau zu teuer. Tobias Eichenberger, Präsident der Ärztegesellschaft Baselland, sagt dazu: «Die Spitalleitung hat bloss allgemein gerechnet. Wir haben aber das konkrete Projekt angeschaut. Es ist finanzierbar.»

Audio
Einschätzungen von SRF-Redaktor Matieu Klee zum Neubau-Vorschlag
03:16 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 15.08.2019.
abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.

Nächste Woche möchte die Baselbieter Regierung ihre favorisierte Variante für die Zukunft des KSBL präsentieren.

Video
Spital auf der grünen Wiese
Aus Schweiz aktuell vom 15.08.2019.
abspielen

Derweil gibt es erste Kritik von Gesundheitspolitikerinnen und Gesundheitspolitikern. Vor allem Rahel Bänziger, grüne Landrätin und bis vor Kurzem Präsidentin der zuständigen Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission, sieht einen Konflikt zwischen Wirtschaft und Gesundheit. «Salina Raurica ist der falsche Standort», sagt sie bestimmt. Dort wolle man Gewerbe ansiedeln und das passe überhaupt nicht zu den Spitalbauplänen.

Auch FDP-Landrat Sven Inäbnit, der der Idee zwar grundsätzlich positiv gegenüber steht, macht sich Sorgen um die Finanzierung. Immerhin müsste man auch bei einem Neubau Geld in die alten Bauten stecken, denn bis ein Neubau erstellt sei, dauere es noch einige Jahre, gibt er zu Bedenken.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Von mir aus ist der Standort Pratteln der schlechteste von allen. Viel Verkehr, schlechte Luft, usw. Warum nicht neben dem Bruderholzspital neu bauen? Platz ist dort vorhanden und wenn das alte Gebäude abgerissen wird, kann ein neuer Grün Park entstehen.
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Jetzt braucht es nur noch jemanden,der das bezahlt.
    Aber das ist kein Problem.Die Prämien etwas erhöhen
    und der Luxus wird Realität.
  • Kommentar von Martin Vetterli  (Vetterli)
    Ein Spital auf der grünen Wiese zu planen ohne Anschluss an den Öffentlichen Verkehr ist total verkehrt. Wie kommen denn Patienten, Angestellte und Besucher dorthin. Ein Spital gehört in eine Stadt wo es gut erreichbar ist.