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Gletscher-Initiative eingereicht
Aus Tagesschau vom 27.11.2019.
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112'296 Unterschriften Gletscher-Initiative bei der Bundeskanzlei eingereicht

  • Der Verein Klimaschutz Schweiz hat heute die nötigen Unterschriften für die Gletscher-Initiative bei der Bundeskanzlei eingereicht.
  • 112'296 Unterschriften sind während der sieben Monate seit dem Startschuss gesammelt worden.
  • Mit hundert Solarlampen, sogenannten «Gletscher-Liechtli», wurde der Bundesplatz beleuchtet.

Die Gletscher-Initiative sei nötig, weil die bisherige Politik mit den Verpflichtungen aus dem Pariser Übereinkommen von 2015 und den Erfordernissen einer ernsthaften Klimapolitik nicht im Einklang stünden, schreibt das Initiativkomitee in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Schweiz müsse ihren fairen Beitrag zum weltweit nötigen Klimaschutz leisten.

Initianten mit den Boxen voller Unterschriften auf dem Bundesplatz in Bern.
Legende: Bei der Übergabe der 112'296 Unterschriften für die Gletscher-Initiative wurde der Bundesplatz von den «Gletscher-Liechtli» beleuchtet. Keystone

Forderungen der Initiative

Mit der Gletscher-Initiative sollen der Klimaschutz und damit die Zielsetzungen des Pariser Übereinkommens von 2015 in der Verfassung verankert und die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2050 auf null gesenkt werden.

Ab dann dürften in der Schweiz keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr in Verkehr gebracht werden, verlangt der Initiativtext. Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen müssten ab dann durch Senkungen ausgeglichen werden.

Die extreme Trockenheit im Sommer 2018 und die Hitzewellen von 2019 hätten eine Ahnung davon gegeben, was uns künftig erwarte, stellen die Initianten fest.

Vertreter aus fast allen Lagern

Der Trägerverein der Gletscher-Initiative ist der Verein Klimaschutz Schweiz, der nach eigenen Angaben mehr als 2200 Mitglieder zählt. Im Verein Klimaschutz Schweiz sind neben Umweltorganisationen Wissenschaftler, Kirchen, Landwirtschaft und Wirtschaft vertreten. Im Initiativkomitee sind Vertreter aus BDP, CVP, GLP, FDP, SP und den Grünen.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    @DA: Natürliche Vorgänge auf der Erde. Nicht wahr, die gab‘s bis vor 200 Jahren. Nur; mit dem Beginn des Industriezeitalters und dem materiellen „Wohlstand“, basierend auf dem Carbon (Kohle, Erdöl, Erdgas), hat alles geändert. Die vergangenen 200 Jahre sind nicht als natürlicher Vorgang auf der Erde zu bezeichnen.
    Der Mensch muss lernen, mit erneuerbaren Energien zu leben. Je schneller, je besser!
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Das können wir machen. Die Umsetzung machen wir dann wie bei der Masseneinwanderungsinitiative via Arbeitsverweigerung. Tut also nicht weh.
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  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Die Gletscher Initiative verspricht, was sie nie halten kann: Rettung der Gletscher.
    Sie geht von der irrigen Annahme aus, dass die Schweiz das Weltklima beeinflussen kann. Selbst wenn wir NULL CO2 produzieren wird dies keinen messbaren Einfluss auf das Klima zeigen. In China beträgt alleine die jährliche Zunahme von CO2 Ausstoss mehr als die Schweiz in einem ganzen Jahr produziert. Es ist deshalb reine Geldverschwendung. Besser wäre die Schweiz auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
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    1. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Wenn sie nicht daran Glauben für was wollen sie sich denn Vorbereiten? Abwarten und zuschauen wir alles immer Schlimmer wird, ein Grandioser Plan. Immer auf die anderen Zeigen ich kann es nicht mehr Hören. Genau so wenig die Alternativen Fakten mit denn uns Herr Derungs Berieselt. Es geht nur zusammen und da hilft es nicht auf andere zu Zeigen. Wenn wir nichts tun, wird es nichts mehr geben vorsuf sie sich Vorbereiten könnten. Und ja dass kostet Geld.
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