- Die riesige Holzfigur Muni Max kommt nach dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) nach Uri.
- Laut den Verantwortlichen gab es sechs Interessenten.
- Die 20 Meter hohe und 30 Meter lange Holzfigur ist das inoffizielle Wahrzeichen des ESAF in Mollis GL.
Die Entscheidung sei auf Uri gefallen wegen des «überzeugenden und breit abgestützten Nutzungskonzepts, der hohen Verbindlichkeit, der raschen Umsetzbarkeit sowie einer klaren Zielverfolgung.» So schreiben es die Verantwortlichen.
Was das konkret heisst, wurde am Freitag noch nicht bekannt. Die Käufer aus Uri wollen am Samstag informieren, was genau geplant ist.
182 Tonnen Holz – in Muni-Form
-
Bild 1 von 4. Muni Max ist von weit her zu sehen. Das macht ihn zum inoffiziellen Wahrzeichen des ESAF in Mollis. Bildquelle: SRF/Fabienne Frei.
-
Bild 2 von 4. Von unten ist der Muni besonders imposant. Bildquelle: SRF/Leonie Herde.
-
Bild 3 von 4. Im Vergleich mit den Baumaschinen wird die Grösse des Munis deutlich. Bildquelle: SRF.
-
Bild 4 von 4. Unter dem Muni befindet sich unter anderem der Gabentempel. Bildquelle: SRF/Leonie Herde.
Alle Interessenten hatten Zeit bis zum 27. August, sich als neuer Standort für den Muni Max zu bewerben.
Sechs Interessenten
Es seien sechs Angebote eingegangen. Aus den Kantonen Glarus, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Graubünden, Uri und Schwyz. Sie mussten verschiedene Unterlagen einreichen. Namentlich ein «verbindliches Kaufangebot, ein schlüssiges Nutzungskonzept, ein Finanzierungsnachweis sowie Angaben zu Standort, Terminplanung und Betreibergesellschaft.»
Vier davon überzeugten laut den Verantwortlichen mit detaillierten Konzepten und einer breiten Abstützung in den Regionen. «Nach sorgfältiger Prüfung aller Eingaben fiel die Wahl auf den Kanton Uri.» Und weiter: «Das Projektteam von HolzvisionMAX steht geschlossen hinter diesem Entscheid.»
Zweitnutzung war von Anfang an geplant
Dass der Muni Max nach dem ESAF an einem anderen Ort wieder aufgebaut wird, war schon von Anfang an der Plan der Verantwortlichen. Er soll ein Wahrzeichen sein und bleiben für «die Innovationskraft, die Zusammenarbeit und die Stärke der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft».
Über 500 Lernende aus 220 Holzbauunternehmen haben die Skulptur aus 1200 Kubikmetern Schweizer Holz erschaffen. Am ESAF befindet sich unter dem Muni unter anderem der Gabentempel.