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Frauen feiern in Unterbäch im Wallis das 50-jahrige Frauenstimmrecht
Aus SRF 4 News aktuell vom 06.06.2021.
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50 Jahre Frauenwahlrecht Unterbäch im Wallis feiert 50. Jahrestag des Frauenstimmrechts

  • Frauen feierten am Samstag in Anwesenheit von Bundesrätin Simonetta Sommaruga den fünfzigsten Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz.
  • Sie taten dies im Walliser Dorf Unterbäch, wo einige Frauen bereits 1957 an die Urne gingen. Am Wochenende vom 5. und 6. Juni 1971 war es dann auf nationaler Ebene so weit.
  • Schweizerinnen konnten zum ersten Mal an einem eidgenössischen Urnengang teilnehmen. So waren für die Feierlichkeiten weder Ort, noch Zeit zufällig gewählt worden.
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Aus dem Archiv: Frauenstimmrechtvorreiterinnen aus Unterbäch
Aus Schweiz aktuell vom 01.02.2021.
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Anwesend waren auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga und die ehemalige Bundesrätin Ruth Dreifuss, die in ihrem Referat den «langen Kampf um die Rechte der Frauen» thematisierte.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga sagte, «Frauen gehören an die Schalthebel der Macht». Denn Frauen seien in der Politik und in der Wirtschaft entscheidend, gerade auch beim Klimaschutz und der sozialen Gerechtigkeit.

Dank der Frauen sei vor mehr als 25 Jahren die Alpen-Initiative angenommen worden und dank der Frauen sei die Schweiz in der Verlagerungspolitik nicht nur Pionierin, sondern Vorbild für ganz viele andere Staaten, sagte Sommaruga.

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Aus dem Archiv: Ansturm auf Frauensession im Bundeshaus
Aus Tagesschau vom 07.05.2021.
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Mattea Meyer (Co-Präsidentin der SP), Tamara Funiciello und Martine Docourt (Co-Präsidentinnen der SP-Frauen) forderten in ihren Reden mehr «Zeit, Geld, Respekt – gestern, heute und morgen!» Thematisiert wurden etwa die aktuelle AHV-Revision oder das neue Sexualstrafrecht.

Am 3. März 1957, vierzehn Jahre vor dem eidgenössischen Stimmrecht, traten 33 der 86 Frauen der Gemeinde Unterbäch unter dem Protest der Männer an die Urne. Aus rechtlichen Gründen steckten sie ihr Couvert in eine separate Wahlurne. Es war ein rebellischer und symbolischer Akt, der auch in Monthey, Martigny-Bourg und Sierre stattfand.

SRF 4 News aktuell, 06.06.2021, 00:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Wir wäre es lieber, es wären 150 Jahre, oder noch besser, es wäre schon immer so gewesen. Für mich ist es einfach tragisch, dass eine Gesellschaft überhaupt Rechte zwischen Geschlechtern differenziert. Als wäre es "Gottgegeben", dass es so sei.
  • Kommentar von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
    „Frauen gehören an die Schalthebel der Macht“. Ein Polit-Parolensatz, der falscher nicht sein könnte. Gut ausgebildete, für eine bestimmte Aufgabe geeignete Frauen sollen sich wie ebensolche Männer um Chef-Posten bewerben können. Der Titel „Frau“ qualifiziert grundsätzlich zu gar nichts. Dito der Titel „Mann“. Ausbildung und Eignung sind alles. Das Geschlecht nichts. Frau BR S. kann nicht allen Ernstes meinen, „das Geschlecht“ sei die Befähigung „zur Macht“. Das wäre ein geistiges Armutszeichen.
    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Frau Sommaruga nein es ist keine Qualifikation einfach eine Frau zu sein .. Wie es auch viele junge Feministinnen denken.. das ist nicht geschlechtsspezifisch gute Befähigung gleiche Voraussetzungen bei Mann und Frau ist das Einzige was zählt um im Beruf und Politik mit halten zu können das zeigt die tägliche Erfahrung
  • Kommentar von Matt Reimann  (Matts)
    Wirklich eine tolle, ja grossartige Leistung: 50 Jährchen, seit Frauen mitentscheiden können.

    In Neuseeland sind Frauen in diesem Bereich seit 1893 gleichberechtigt. Das sind 128 Jahre Frauenwahlrecht.

    Und hier suhlt man sich in Eigenlob über 50 mickrige Jahre, in denen die politische Stimme der Frauen angehört wird.
    1. Antwort von Andrin Stucki  (AndrinStucki)
      Keine Sorge. Was gleiche Rechte betrifft ist die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern immer im Rückstand. Die Frauen sind leider nicht die einzigen welche das spüren müssen. Wie zum Beispiel bei der Ehe für alle, da ist die Schweiz einmal mehr auch im Hintertreffen.
    2. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Herr Stucki das stimmt so nicht Sie vergleichen Äpfel mit Birnen wir haben in allen Sparten fähige Frauen ( an der Macht) nur mal beobachten und vergleichen ...
    3. Antwort von Peter Belmi  (P.B.)
      @ Andrin Stucki: Frauen sind extrem bevorzugt in der AHV (beziehen viel mehr Jahre Rente als Männer), bei der Scheidung, kein Armee- oder Zivildienst. Höchste Zeit auch hier Gleichberechtigung zu schaffen, ein Ende der Rosinen Pickerei.
    4. Antwort von Mark R. Koller  (Mareko)
      An M. Reimann: Ein kurzer Nachtrag zum ersten Frauenstimmrecht in Neuseeland: Es waren allerdings nicht die Frauen in Neuseeland, sondern die Frauen auf den Cookinseln, das damals noch zu Neuseeland gehörte, welche als erste Frauen gewählt hatten. Übrigens, in allen polynesischen Gesellschaften sind Frauen den Männern traditionell gleichgestellt und können somit einen Häuptlingstitel bekommen. Dennoch interessieren sich nur etwa 10% der Frauen für politische Ämter.