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60 neue Doppelstockzüge Stadler erhält Milliarden-Auftrag von der SBB

  • Der Zugbauer Stadler Rail hat einen weiteren grösseren Auftrag an Land gezogen.
  • Die SBB haben 60 Interregio-Doppelstockzüge bestellt, um das Angebot im Regionalverkehr auszubauen.
  • Der Auftrag hat einen Umfang von rund 1.3 Milliarden Franken, wie Stadler mitteilte.
  • Mit dieser Bestellung löse die SBB eine bestehende Option aus.
Video
Aus dem Archiv: Stadler Rail wagt den Börsengang
Aus Tagesschau vom 19.03.2019.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 39 Sekunden.

Mit 41 Fahrzeugen der Bestellung wollen die SBB einen Teil der alten Flotte im Fernverkehr ersetzen sowie gleichzeitig die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllen. Dieses verlangt gemäss Mitteilung bis Ende 2023 hindernisfreie Einstiege in die Züge für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Die restlichen 19 der Fahrzeuge sollen eingesetzt werden, um im Regionalverkehr in den Regionen Zürich und Westschweiz Kapazitätsengpässe zu beheben, um das Angebot auszubauen, zum Beispiel bei der S-Bahn Waadt (RER Vaud).

Mehr Komfort

Dies gemäss dem strategischen Entwicklungsprogramm des Bundes für 2025 im Umfang von 6,4 Milliarden Franken, wie SBB-Sprecher Raffael Hirt gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA präzisierte. Ausserdem soll mehr Komfort geschaffen werden.

Die SBB haben heute 93 Interregio- beziehungsweise Regio-Express-Dosto-Fahrzeuge im Einsatz. Für die 60 neuen Züge lösen die SBB eine Option ein, eine Nachbestellung einer älteren von vor über zehn Jahren, wie Hirt sagte.

Der IR-Dosto ist nach SBB-Angaben 150 Meter lang und hat 466 Sitzplätze. Das Niederflur-Konzept erlaubt hindernisfreies Einsteigen für alle Reisenden. Die Innenausstattung entspricht dem Fernverkehrsstandard, und im ganzen Zug werden demnach Steckdosen, leicht erreichbare Veloplätze, Multifunktionsabteile mit Platz für Kinderwagen, ausreichend Toiletten und ein modernes Informationssystem angeboten.

SRF 4 News, 21.04.2021; 07:30 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Moser  (Martin Moser)
    @Felix Meyer (gegen unwahre Wahrheit): Ich habe nicht formuliert, dass diese Option eingelöst werden musste. Ich habe lediglich beschrieben, dass auf die Option zurückgegriffen wurde, und dass dies kein "neuer Auftrag" ist. Je nach Einsatzgebiet, Planung, notwendige Menge oder irgendwelchen anderen Gründen hätte auch ein neuer Typ ausgeschrieben werden können. Und wenn dann Stadler den Zuschlag erhalten hätte, wäre der Jubel verständlich gewesen.
  • Kommentar von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
    Für was benötigen wir neue Züge, wenn sie doch niemand benutzt??
    1. Antwort von Martin Moser  (Martin Moser)
      Man definiere "niemand".
  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Hat man bei der SBB endlich auch gemerkt, dass die Schweiz selber tolle Züge produzieren kann. Das hat aber gedauert. Weshalb musste man letztes Mal unbedingt bei Bombardier bestellen? Schlechte Qualität, verspätete Lieferung, Probleme zuhauf. Das hätte man sich sparen können.