- Eine kantonale Volksinitiative der SP verlangt, dass der Kanton Schwyz die Prämienverbilligung bei den Krankenkassenprämien erhöht.
- Die Prämienverbilligung soll auf mindestens den durchschnittlichen Pro-Kopf-Beitrag aller Kantone steigen – Ziel sei eine Entlastung des Mittelstands.
- Der Kantonsrat wie auch die Regierung des Kantons Schwyz haben sich gegen die Initiative ausgesprochen.
Konkret fordert die SP, dass der Kanton Schwyz die Gelder für die Prämienverbilligung um 17 Millionen Franken erhöht. Im Jahr 2025 zahlte der Kanton laut der Regierung 94 Millionen Franken aus. 66 Millionen stammten vom Bund – der Kanton zahlte 28 Millionen Franken.
In der Debatte im Kantonsparlament im Dezember 2025 war der Ausgang klar. Die Volksinitiative fand keine Mehrheit. SVP, FDP, Mitte und GLP lehnten sie ab, nur SP und Grüne stimmten zu. Die Initiative wurde mit 80 zu 15 Stimmen abgelehnt. Nun kommt sie am 14. Juni vors Schwyzer Stimmvolk.