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Abstimmung Kanton Solothurn Stimmvolk entscheidet über höhere Familienzulagen

Braucht es höhere Zulagen zur Unterstützung von Familien oder wären diese eine Last für Unternehmen?

Die monatlichen Kinderzulagen sollen im Kanton Solothurn erhöht werden, von heute 215 auf 230 Franken. Gleichzeitig sollen auch die Ausbildungszulagen ansteigen. Die geplanten Erhöhungen würden knapp acht Millionen Franken pro Jahr kosten. Die Arbeitgeber würden den grössten Teil davon finanzieren.

Die Familienzulagen sind nicht in jedem Kanton gleich hoch. Im Kanton Solothurn erhalten Familien im Moment das vom Bund gesetzlich vorgeschriebene Minimum. Kantone können aber auch höhere Familienzulagen auszahlen (siehe Grafik).

Die Erhöhung der Familienzulagen im Kanton Solothurn geht auf einen Vorstoss im Kantonsparlament zurück. Dieser war im Parlament umstritten. Die Befürworterinnen von Mitte-Links sprachen von einer Investition in Familien. Mit den höheren Zulagen würden sich die Rahmenbedingungen verbessern. Die Gegner – SVP und FDP – kritisierten unter anderem das Giesskannenprinzip, da alle Familien gleich viel Zulagen erhalten, unabhängig von Einkommen und Vermögen. Und sie bemängelten die Belastung der Unternehmen.

Drei weitere Abstimmungsvorlagen

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Die Kantonspolizei Solothurn plant einen 84.5 Millionen Franken teuren Neubau in Oensingen. Dieser soll die veraltete, dezentrale Infrastruktur ersetzen, verschiedene Dienste vereinen und moderne Aus- und Weiterbildung ermöglichen. Baubeginn ist 2028 geplant, die Inbetriebnahme 2031.

Bei zwei Vorlagen geht es darum, dass der Kanton Solothurn Kosten auf die Gemeinden abwälzt: Bei der Finanzierung erlassener AHV-Mindestbeiträge und bei den Verwaltungskosten der Alimentenhilfe. Damit sollen die Kantonsfinanzen entlastet werden.

Abstimmungsdossier

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Regionaljournal Aargau Solothurn, 8.3.2026, 12:10 Uhr ; 

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