- Eine klare Mehrheit der Stimmenden will den Franken in der Verfassung verankern.
- Das Stimmvolk und die Kantone haben den Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative angenommen.
- Nichts wissen wollte der Souverän von der Initiative.
Bargeld-Initiative
Eidg. Vorlage: Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit»
-
JA
1'380'852 Stimmen
-
NEIN
1'646'498 Stimmen
Standesstimmen
- JA
- NEIN
Gegenentwurf Bargeld-Initiative
Eidg. Vorlage: Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung
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JA
2'168'295 Stimmen
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NEIN
786'049 Stimmen
Standesstimmen
- JA
- NEIN
Mit der Annahme des Gegenentwurfs wird der Währungsartikel in der Verfassung mit zwei Sätzen ergänzt. So wird zusätzlich stehen, dass der Franken die Währung der Schweiz ist. Ebenso wird ergänzt werden, dass die Versorgung mit Bargeld in der Schweiz gewährleistet ist. Damit wird eine Regelung, die heute auf Gesetzesstufe besteht, in die Verfassung geschrieben.
Über 70 Prozent der Stimmberechtigten folgten den Behörden und stimmten Ja zum Gegenvorschlag. Die Initiative hingegen ist mit 54.4 Prozent der Stimmen abgelehnt worden.
Ein Blick auf das Ständemehr – welches für eine Verfassungsänderung nötig ist – zeigte ein ähnliches Bild: Sämtliche Kantone stimmten laut dem Zwischenergebnis dem Gegenvorschlag zu, während die Initiative von 14 der 23 Ständen abgelehnt wurde.
Weder Volksinitiative noch Gegenentwurf haben praktische Auswirkungen. Es entstehen keine neuen Aufgaben und keine zusätzlichen Kosten.