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Schutzkonzept für öffentlichen Verkehr
Aus Tagesschau vom 30.04.2020.
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Änderungen ab 11. Mai im ÖV Mehr Masken, mehr Züge: Das ist das Schutzkonzept der SBB

SBB und Postauto haben an einer Videokonferenz erklärt, wie sie den öffentlichen Verkehr wieder hochfahren wollen.

Durch die Coronakrise sank die Anzahl der Menschen in der Schweiz, welche den öffentlichen Verkehr benutzen, dramatisch. Die SBB sah sich zum Handeln gezwungen: Seit dem Übergangsfahrplan am 19. März hatten die Schweizer ÖV-Unternehmen auf vielen Strecken das Angebot reduziert. Durch die Ankündigung der Lockerungsschritte des Bundesrates war nun auch klar, dass das Angebot wieder hochgefahren wird. Wie genau das geschehen soll, darüber haben heute die Verantwortlichen von SBB und Postauto informiert.

Schrittweise Öffnung ab dem 11. Mai: Nach einem bereits erfolten ersten Schritt am 27. April verstärken am 4. Mai teilweise städtische Transportunternehmen ihr Angebot. Am 11. Mai folgt dann eine deutliche Erhöhung des Fahrplanangebots. Anfang Juni soll der nächste Angebotsschritt vorgenommen werden.

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Vincent Ducrot: «Das Schutzkonzept umfasst drei Hauptmassnahmen»
Aus News-Clip vom 30.04.2020.
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Dringende Empfehlung bezüglich Schutzmasken: Es gelten drei Grundsätze, so SBB-Chef Vincent Ducrot an der Videomedienkonferenz: Reisen, nur wenn nötig, Stosszeiten vermeiden und Abstandsregeln einhalten. Wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten, werde dringend das Tragen einer Schutzmaske empfohlen.

Keine Maskenpflicht für Kunden: Vincent Ducrot erklärte, der Bundesrat verzichte auf eine Maskenpflicht, also gelte das auch im öffentlichen Verkehr. Man orientiere sich an den Vorgaben. Masken müssten dort eingesetzt werden, wo es die Abstandsregeln gebieten würden. Eine allgemeine Pflicht mache keinen Sinn. Wenn zum Beispiel ein Postauto praktisch leer sei, wolle man einzelne Passagiere nicht zwingen, Masken zu tragen, so Ducrot weiter. Für das Personal im ÖV wurde jedoch eine Maskenpflicht beschlossen, falls der Zwei-Meter-Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Kein Bereitstellen von Masken: Es würden keine Hygienemasken für den öffentlichen Verkehr bereitgestellt, so Vincent Ducrot. Passagiere seien selber dafür verantwortlich, solche auf eine Fahrt im öffentlichen Verkehr mitzunehmen.

Kein Billetverkauf während der Fahrt: Billette seien möglichst online, in Apps oder am Automaten zu kaufen – an Schaltern soll kontaktlos bezahlt werden. Auf touristische Reisen sei gemäss Empfehlung des BAG weiterhin zu verzichten.

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Christian Plüss: «Billettverkauf im Postauto und Bussen ist weiterhin nicht möglich»
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Vermehrte Billetkontrollen: Postauto-Chef Christian Plüss kündigte an, dass ab dem 11. Mai im gesamten öffentlichen Verkehr der Schweiz wieder vermehrt Billettkontrollen durchgeführt werden.

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Christian Plüss: «Für Personal mit Kundenkontakt gibt es eine Masken-Tragepflicht»
Aus News-Clip vom 30.04.2020.
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Verstärkte Reinigung: Die Transportunternehmen verstärken die Reinigung, insbesondere von Kontaktflächen. Haltestangen, Haltegriffe und Tasten werden mehrmals täglich gereinigt und wo möglich auch die Reinigung während der Reise intensiviert. Die kostenpflichtigen Hygienecenter respektive WC-Anlagen der SBB in den Bahnhöfen Basel SBB, Bellinzona, Bern, Genf, Lausanne, Locarno, Luzern und Zürich HB können von den Reisenden ab dem 11. Mai bis auf Weiteres kostenlos benützt werden. An den Eingängen zu den grössten Bahnhöfen werden Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

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Vincent Ducrot: «Der Online-Fahrplan wird ab dem 1. Mai aktualisiert»
Aus News-Clip vom 30.04.2020.
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Online-Fahrplan ab dem 1. Mai einsehbar: Ab dem 1. Mai können sich Kundinnen und Kunden im Online-Fahrplan informieren. Dann werden Informationen aufgeschaltet, welche Linien wie wieder in Betrieb genommen werden.

Coiffeure, Kosmetik-und Massagesalonsambulante BehandlungenSpitäler, Arztpraxen, PhysiotherapieBeerdigungenim grösserenKreisSeit 27. April wieder geöffnet oder erlaubtGartenbedarf, Blumenläden &BaumärkteQuelle: Ausstiegsfahrplan des Bundesrats Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Alle Betriebe brauchen ein Schutzkonzept.Quelle: Bundesrat, 29.04.20Noch unklarVerbot vonGrossveranstaltungen mit unter 1000 PersonenBis Ende AugustVerbot vonGrossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personenobligatorische Schulen (Kantone entscheiden)kompletterDetailhandelAb 11. Mai wieder geöffnet oder erlaubtGastronomiefür 4er-GruppenöffentlicherVerkehrSporttrainings imBreiten- und LeistungssportReisebürosschrittweiseLockerung derEinreisebeschränkungAb 8. Juni wieder geöffnet oder erlaubtweitere Schulen,AusbildungsstättenMuseen, BibliothekenZoos, botanische Gärten, SchwimmbäderTheater, Kinos,GottesdiensteBergbahnenTreffen von mehr als 5 PersonenGeisterspiele in denProfiligen(def. Entscheid am 27.5.)

SRF 4 News, 30.4.2020, 15:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Beat R. von Wartburg  (Beat R. von Wartburg)
    Da haben es sich die ÖV -Verantwortlichen aber gar einfach gemacht ... das nennt sich dann wohl "service public".
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    1. Antwort von Georg Spengler  (Streamline500)
      Das machen etliche Passagiere auch in dem sie ihren Müll überall rumliegen lassen. Jetzt sind viele Hysterisch und machen ein auf Hygienisch selbst aber nicht fähig Ordnung zu halten, man kann es überall sehen Masken, Handschuhe etc.
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  • Kommentar von Mohd Alaoui  (mohalaoui)
    So lange Masken nicht kostenlos sind, werde ich jedenfalls keine tragen. 34Fr. sind viel für einen Studenten.
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  • Kommentar von Tobias Vetter  (ToVe)
    Manchmal kommt es mir vor, als ob der ÖV zum Sündenbock gemacht wird. Gibt es überhaupt Infizierungen, die im ÖV stattgefunden haben? Zumindest zu Anfangszeiten war man ja bemüht, die Infektionswege nachzuvollziehen.

    Trotz Corona: Der ÖV ist eine gute und sinnvolle Sache, der hoffentlich nicht geschwächt aus der Coronakrise rausgehen wird.
    Eine mögliche zukünftige Maskenpflicht und Berichte à la "Virenschleuder ÖV" sind für die Attraktivität des ÖV sicher nicht förderlich...
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    1. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Was Sie verlangen ist dass man den Fakt der logischerweise kleineren Distanz zu anderen Personen und die existenz grösserer Menschenansammlungen am Bahnhof einfach verleugnen soll, um den ÖV nicht schlecht zu reden.
      In China funktioniert dass vieleicht aber hier, ist es skandalös sowas überhaupt zu denken.
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    2. Antwort von Tobias Vetter  (ToVe)
      Bitte alles lesen.
      In Anbetracht, ob im ÖV überhaupt überdurchschnittlich viele Ansteckungen stattfinden. Ich habe bisher noch keine einzige Meldung gelesen, wo die Infektion vermutlich im ÖV stattgefunden hat. Wenn mal über die Ansteckungswege etwas zu lesen ist, war das bisher immer bei einem Verwandenbesuch, am Arbeitsplatz, bei Veranstaltungen etc.
      Es kommt mir vor, wird der ÖV als Virenschleuder dargestellt, weil "es ja so sein muss", und nicht, weil es auch tatsächlich so ist.
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    3. Antwort von Norbert Zehner  (ZeN)
      Allein der Blick auf weltweiten Herde der Corona-Fallzahlen lässt schon erahnen, dass es engen Zusammenhang zwischen hohen Ansteckungsketten und ÖV-Dichte gibt, erinnere da nur an New York, London, Paris auf einen Seite, Alaska oder Montana auf anderer. Zufällig kann dieser nicht sein, wenn Social Distancing das Mittel zur Eindämmung der Ansteckung sei, genau diese aber im ÖV kaum gegeben ist, in Normalzeiten sei ja laut deren Proponenten mit ÖV genau Gegenteil zu erstreben.
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    4. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Grössere Menschenansammlungen haben sich offiziell als Infektionsherden erwiesen. Falls Sie den ÖV nicht als Versammlungsort grösserer Menschenmengen betrachten, dann steigen Sie bitte in einen Pendelzug in der Agglomeration ZH an einem Werktag am Morgen oder Feierabend. ÖV kann aus dieser krise nur dann als gestärkt herausgehen, wenn die Passagierzahlen nachhaltig sinken, die Züge erheblich verlängert werden (unmöglich) oder die Takt verdichtet wird (unmöglich).
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    5. Antwort von Tobias Vetter  (ToVe)
      Ernsthaft? Die hohe Verbreitung in Grossstädten dem ÖV zuschreiben, und nicht weil da die Menschen einfach generell viel Dichter zusammenleben?!

      Mir graust einfach von einer Post-Corona-Ära mit dem bösen ÖV und dem lebensretter MIV (unter Missachtung aller anderen Faktoren)
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