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Halbtax-Kunden gehen leer aus
Aus Tagesschau vom 08.04.2020.
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ÖV-Branche entschädigt Kunden GA-Besitzer erhalten eine Kulanz von 15 Tagen

  • Seit Beginn der «Ausserordentlichen Lage» am 16. März ist die Nachfrage im öffentlichen Verkehr um 80 Prozent eingebrochen.
  • Der Branche entgehen somit monatlich rund 500 Millionen Franken an Erträgen, so die Alliance SwissPass.
  • Inhaber einer General-, Verbund-, Strecken- und Moduljahresabonnements werden teilweise entschädigt.

Jahresabos: GA-Besitzer können ihr Abo während 30 Tagen kostenlos hinterlegen. Das ist während der «Ausserordentlichen Lage» online und rückwirkend auf den 17. März 2020 möglich. Nun hat sich die ÖV-Branche entschieden, eine weitere Kulanz von 15 Tagen zu gewähren. Diese werden beim GA bei der Erneuerung des Abos dem Rechnungsbetrag angerechnet. Verbund-, Strecken- und Moduljahresabos werden um 15 Tage verlängert.

Monatsabo: Auch Kunden mit einem Monats-Verbund, Strecken- oder Modulabo werden entschädigt. Sie erhalten je nach Verbund und Produkt 15 Franken oder 15 Prozent des Abopreises vergütet.

Nicht entschädigt werden Benutzer des Halbtaxabonnements, des seven25 sowie des Ausflugs-Abos.

Das müssen Sie nun tun

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Die Alliance SwissPass betont: Alle betroffenen Kundinnen und Kunden werden zeitnah von der ÖV-Branche informiert. Ein Gang zum Schalter oder ein Anruf beim Kontaktcenter sei nicht notwendig und soll daher vermieden werden.

Um von der Entschädigung profitieren zu können, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Generalabonnemente: Das GA muss ab dem 17. März 2020 bis zum Ende der «Ausserordentlichen Lage» ununterbrochen gültig sein.
  • Verbund-, Strecken- und Modulabonnemente Jahr: Am letzten Tag der «Ausserordentlichen Lage» muss ein gültiges Abo vorhanden sein.
  • Verbund-, Strecken- und Modulabonnemente Monat sowie Monatskarte zum Halbtax: Am 17. März 2020 musste ein an diesem Tag gültiges Abo vorhanden gewesen sein.

Der Zeitpunkt des Endes der «Ausserordentlichen Lage» im öffentlichen Verkehr wird von der Alliance SwissPass zu gegebener Zeit definiert.

«Diese Entschädigungslösung der Transportunternehmen und ÖV-Verbunde ohne Mittel der öffentlichen Hand bewegt sich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der ÖV-Branche», betont die Alliance SwissPass. Insgesamt würden die Kunden mit über 100 Millionen Franken entschädigt. Mit der Sicherstellung der Grundversorgung würde der öffentliche Verkehr in der Schweiz einen wichtigen Beitrag zu Bewältigung der COVID-19-Pandemie leisten.

SRF 4 News, 8. April 2020, 11:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Meier  (Bruno Meier)
    Im Artikel wird suggeriert, dass der ÖV, dies aus der "eigenen Tasche" bezahlt. Der ÖV ist nicht selbsttragend, er wird massiv mit Staatsgeldern subventioniert. Wenn z.B. die SBB einen Jahresgewinn ausweisen, bedeutet dies, mit all den öffentlichen Mitteln wurde kein Defizit im laufenden Betrieb gemacht. Hier sind die Investitionen für das Schienennetz aber nicht eingerechnet, diese Mia. werden separat verrechnet. Ich bin dafür den ÖV zu finanzieren, aber es soll auch offen ausgewiesen werden.
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  • Kommentar von Martin Hess  (MH)
    Ein mieses Ostergeschenk. Man erhält die 15-Tage Kulanz erst beim Kauf eines neuen GA‘s? Ist ja wohl ein Witz. Ich muss zuerst ein neues Produkt erwerben, um vom Vorteil zu profitieren. So einfach kann man Kosten auf den Endabnehmer wälzen und es schön als Kulanz verpacken.
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  • Kommentar von Hugo Niemer  (Hugo Niemer)
    Naja, da die meisten welche Homeoffice machen können mehr als 15 Tage zuhause bleiben müssen. ist das für den GA-Clan eine perfekte Lösung. Ein Angebot von 30 Tagen, welche man eh zugute hat wäre für alle die ehrliche Lösung gewesen...
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