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Affäre Maudet Das dürfte das politische Aus bedeuten

Legende: Audio Weitere Massnahmen gegen Pierre Maudet abspielen. Laufzeit 05:15 Minuten.
05:15 min, aus Echo der Zeit vom 13.09.2018.

Wenn einem die eigene Parteipräsidentin öffentlich die Frage stellt, ob man überhaupt noch handlungsfähig sei, kann man eigentlich nur noch den Rücktritt erklären.

FDP-Chefin Petra Gössi ruft Pierre Maudet ja auch unmissverständlich dazu auf, über Konsequenzen nachzudenken – also über den Rücktritt. Das sind ungewöhnlich deutliche Worte für eine Parteipräsidentin.

Gössi entzieht dem einstigen Hoffnungsträger der Partei aus Genf quasi das Vertrauen. Pierre Maudet müsste sich das jetzt eingestehen: Er muss im Wochenrhythmus Dossiers abgeben. Er ist eine «lame duck».

Die Regierungskollegen verurteilen sein Verhalten in scharfen Worten und die eigene Parteipräsidentin zweifelt die politische Handlungsfähigkeit an. So gibt es definitiv keine Basis mehr, um weiter regieren zu können.

Philipp Burkhardt

Philipp Burkhardt

Leiter Bundeshausredaktion, SRF

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Burkhardt ist Leiter der Bundeshausredaktion von Radio SRF, für das er seit 15 Jahren tätig ist. Davor hatte er unter anderem für «10vor10» und die «SonntagsZeitung» gearbeitet.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Hauser (urs.hauser.au@bluewin.ch)
    Wenn für FDPler Ehrlichkeit und Tugendhaftigkeit so klar sind, warum muss Petra Gössi das so betonen?
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  • Kommentar von Benito Boari (Antoine)
    Maudet ist ein hoher Genfer Politiker. Er lässt sich auf billigste Art von Libanesen bestechen um das wenige Grün das sein Heimatkanton noch hat in arabische Hand geraten zu lassen? Ist das noch zu unterbieten?
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Freue mich schon darauf, dass die Affäre Maudet bald vorbei ist und ich dieses Gesicht nicht mehr auf der Titelseite sehen muss. Gut bezahlte Politiker, welche in ihre Taschen wirtschaften und gleichzeitig den Saubermann spielen sind kein Verlust. Einen Imageschaden für die FDP gibt es übrigens auch nicht, JSA sorgt täglich für das gute Image der Geldpartei, die FDP würde die Schweiz verkaufen wenn sie könnte.
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