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Legende: Audio Charmeoffensive der Schweizer Bauern abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus HeuteMorgen vom 11.06.2019.
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Agrarscouts als Botschafter Charmeoffensive der Schweizer Bauern

  • Die Schweizer Bauern wollen der Bevölkerung mit einer Charmeoffensive die Landwirtschaft näher bringen.
  • Sogenannte Agrarscouts sollen in Einkaufszentren, an Messen und an Märkten die Bevölkerung informieren.
  • Vorbild ist Deutschland, wo Agrarscouts seit längerem eingesetzt werden.

Bäuerinnen und Bauern sollen noch näher ran an die Konsumenten. Um diese Kommunikation zu verbessern, sollen sie sich zu Agrarscouts ausbilden lassen.

Christine Nussbaumer ist eine von ihnen. «Wir beantworten die Fragen von Konsumenten», beschreibt sie ihre Aufgabe. Zudem könnten durch das direkte Gespräch auch Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung aufgenommen werden.

Idee stammt aus Deutschland

Nussbaumer hat in Berlin als eine der ersten Schweizerinnen die Ausbildung zum Agrarscout gemacht. In Deutschland gibt es bereits über 600 solcher landwirtschaftlichen Botschafter.

Alle sind selbst auch in der Landwirtschaft tätig. Das soll auch in der Schweiz so sein, sagt Markus Rediger, der die Idee hatte, diese Bauernbotschafter auch in der Schweiz zu etablieren.

Rediger ist Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Informationsdienstes (LID). Der Verein leistet seit 80 Jahren Öffentlichkeitsarbeit für die Bauern und die Ernährungswirtschaft.

Glaubwürdige Botschafter

«Bauern und Bäuerinnen gehören zu den glaubwürdigsten Botschaftern für die Landwirtschaft», sagt Rediger. Fachlich seien sie gut geschult, sie bräuchten bloss etwas Training zur Vermittlung der Botschaft.

Genau dieses Kommunikationstraining bieten die Agrarscout-Kurse an. Ab Spätherbst soll es diese Kurse auch in der Schweiz geben. Rediger hofft, dass man mit 20 Botschafterinnen und Botschaftern beginnen kann.

Christine Nussbaumers erster Einsatz als Agrarscout wird voraussichtlich an der nächsten Berner Publikumsmesse BEA im Frühling 2020 sein.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Jos Schmid  (Jos Schmid)
    Worin besteht denn die Botschaft? Die Meinung vom Präsidenten des Bauernverbandes zu vertreten, z.B. wenn es um die Trinkwasser-Initiative geht?
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  • Kommentar von Hanspeter Müller  (HPMüller)
    Ich treffe meine Agrarscouts seit Jahren wöchentlich. Wenn ich auf dem Markt einkaufe.
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  • Kommentar von Walter Zaugg  (Saturn)
    Das ist ein guter Ansatz. Was können wir als Konsumenten und Stimmbürger tun. Unsere Produkte kaufen. Auch dann wenn wir an der Urne dazu beitragen wenn genau diese Produkte unserer Bauern teurer sind als die aus den Ausland. Wir verlangen das unsere Bauern ökologischer mit mehr Tierwohl und umweltschonender wirtschaften.Alles gut und richtig.Ich kann aber nicht meine Stimme zu mehr Tierschutz geben und dann weil unsere Fleisch dadurch teuer ist dieses dann im nahen Ausland Posten.
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    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Landwirtschaft ist umweltschonend eigentlich gar nicht möglich! Man kann nicht Monokulturen in die Welt legen und dann meinen, das wäre gut und nachhaltig für die Natur! Es wäre daher effizienter und effektiver flächenmässig wesentlich weniger Landwirtschaft zu machen und eben mehr Natur zuzulassen! Hier müsste insbesondere in der Schweiz ein Umdenken einsetzen, wo die flächendeckende Landwirtschaft ob Bio oder nicht die Natur nachhaltig schädigt!
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