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Italien: Nichts ist mehr, wie es war
Aus Tagesschau vom 10.03.2020.
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Aktuelle Infos zum Coronavirus Tessiner Politiker fordern Grenzschliessung

  • In Italien gibt es nun über 10'000 bestätigte Infektionen und über 600 Todesopfer.
  • Für die Schweiz meldet das BAG aktuell 476 bestätigte Fälle – 164 mehr als noch vor 24 Stunden. Bei 15 weiteren Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor.
  • Im Tessin ist eine 80-jährige Frau an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit sind in der Schweiz bisher drei Tote zu beklagen.
  • Medienberichte, wonach die Grenze zu Italien geschlossen werden soll, hat der Bund dementiert.
  • Das Tessin hat indes die Massnahmen an der Grenze verschärft. Italiener dürfen nur noch mit einer Arbeitsbewilligung einreisen.

Informationen:

  • Die meisten Kantone informieren auf eigenen Websites zur lokalen Situation. Das ist die Liste der Kantons-Links.
  • Das Coronavirus hat Auswirkungen auf diverse Veranstaltungen. Eine Auswahl betroffener Anlässe finden Sie hier.
  • Unseren Ticker der letzten beiden Tage finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:19

    Hiermit schliessen wir diesen Liveticker. Aktuelle Informationen zum Coronavirus in der Schweiz und den umliegenden Ländern liefern wir Ihnen aber selbstverständlich weiterhin – und zwar hier:

  • 4:07

    Türkei meldet den ersten Fall

    In der Nacht auf Mittwoch hat die Regierung in Ankara den ersten Infektions-Fall in der Türkei gemeldet. Es handle sich um einen Mann, der inzwischen isoliert worden sei, meldete das türkische Gesundheitsministerium.

  • 3:11

    Ruhe trotz Ausnahmezustand in Italien

    In Italien wirkt sich das Virus nun auf den Alltag aller Menschen aus. Seit Dienstag Mitternacht gilt eine Sperrzone im ganzen Land. Alle sind dazu angehalten das Zuhause nur noch zu verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Doch das «Land im Ausnahmezustand» bewahrte erstaunlich viel Ruhe.

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    Italien zwischen Verunsicherung und Gelassenheit
    Aus 10vor10 vom 10.03.2020.
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  • 1:50

    Europaparlament macht Pause

    Das Europaparlament stellt ab Mittwoch wegen des Coronavirus für eineinhalb Wochen seine parlamentarischen Aktivitäten ein. Die Zeit solle dazu genutzt werden, die Räumlichkeiten an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, sodass künftig etwa ausreichend Platz zwischen den Teilnehmern in den Kommissionen sein wird. Zudem wird laut einer Sprecherin auch die nächste Plenarsitzung verkürzt und von Strassburg nach Brüssel verlegt.

  • 0:31

    Risikogruppen sorgen sich

    In der Schweiz verbreitet sich das Coronavirus schnell: Am Dienstag kam ein weiterer Todesfall hinzu. Inzwischen sind 476 Infizierte bestätigt.

    In den meisten Fällen verläuft die Krankheit harmlos. Gefährlicher ist sie jedoch für Risikogruppen, also für Senioren, chronisch Kranke oder solche mit geschwächtem Immunsystem. Viele sind besorgt.

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    Coronavirus: Viele Schweizer sind besorgt
    Aus 10vor10 vom 10.03.2020.
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  • 22:45

    Tessiner Politiker fordern Grenzschliessung

    Die Schweiz hat eine rund 800 Kilometer lange Grenze mit Italien. Der Kanton Tessin ragt wie ein Finger in die von der Covid-19-Epidemie besonders betroffene italienische Region Lombardei. 70’000 Grenzgänger kommen in normalen Zeiten jeden Tag ins Tessin.

    Die Tessiner Kantonsregierung fordert vom Bund eine Verstärkung der Grenzwache. Und unter der Bundeshauskuppel mehren sich die Stimmen von Tessiner Politikern, die die Grenze nun schliessen wollen. So verlangt etwa SVP-Ständerat Marco Chiesa eine Grenzschliessung: «Wenn wir heute nicht drastische Massnahmen ergreifen, stehen wir vielleicht morgen mit einem noch grösseren Problem da».

    Eine Grenzschliessung verfügen könnte der Bundesrat. Aussenminister Ignazio Cassis wollte heute aber noch nichts davon wissen.

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    Politiker im Tessin wollen Grenze lieber heute als morgen schliessen
    Aus 10vor10 vom 10.03.2020.
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  • 22:10

    Coronavirus hat Konsequenzen für US-Präsidentschaftswahlkampf

    Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber, der linke Senator Bernie Sanders und Ex-US-Vizepräsident Joe Biden, sagten für diesen Dienstagabend (Ortszeit) geplante Wahlkampfauftritte im US-Bundesstaat Ohio ab. Damit würden Warnungen des Bundesstaates vor Grossveranstaltungen in geschlossenen Räumen beherzigt, teilte Sanders' Wahlkampfteam mit. Bei allen künftigen Wahlkampfveranstaltungen werde von Fall zu Fall entschieden.

    Die Absagen fielen auf einen wichtigen Tag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur: In sechs Bundesstaaten wurden an diesem Dienstag Vorwahlen abgehalten.

  • 21:46

    EU plant Hilfsfonds im Volumen von 25 Milliarden Euro

    Mit 25 Milliarden Euro will die Europäische Union ihre Wirtschaft gegen die schlimmsten Folgen der Coronavirus-Epidemie wappnen. Nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen entsprechende Finanzhilfen an. Das Geld komme aus den Strukturfonds und solle rasch fliessen, sagte von der Leyen. Die EU wolle damit unter anderem das Gesundheitswesen, den Arbeitsmarkt sowie kleinere und mittlere Unternehmen stützen.

  • 21:30

    Kaum ein europäisches Land ohne Coronafall

    Italien leidet in Europa klar am meisten unter dem Coronavirus. Doch praktisch alle europäischen Länder haben mit der Epidemie zu kämpfen. So verzeichnet auch Spanien mit über 1600 eine hohe Anzahl infizierter Menschen. Hier ein Überblick über das Coronavirus in Europa :

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    So kämpfen europäische Länder gegen das Virus
    Aus Tagesschau vom 10.03.2020.
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  • 20:42

    Italienischer Philosoph zum Leben in der Sperrzone: «Es ist ein anthropologisches Experiment»

    Das öffentliche Leben in Italien steht mehr oder weniger still, nachdem die Regierung gestern Abend die Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise auf das ganze Land ausgeweitet hat.

    Beobachter werten dies als Versuch der Regierung, der Bevölkerung einen heilsamen Schrecken einzujagen, damit sie sich endlich an gewisse Empfehlungen hält. Und natürlich: das Tempo der Neuansteckungen deutlich zu verlangsamen.

    Einer, der das jüngste Verhalten seiner Landsleute öffentlich sehr pointiert kritisiert hat, ist der Philosoph und Buchautor Franco Bolleli. Bolleli lebt in Mailand, also im Zentrum der Region mit den meisten Ansteckungen. Ein Stimmungsbericht aus der Sperrzone:

    Audio
    Coronavirus: Verunsichertes Italien
    07:23 min, aus Echo der Zeit vom 10.03.2020.
    abspielen. Laufzeit 07:23 Minuten.
  • 20:13

    Selbstquarantäne: Wie schütze ich meine Mitbewohner?

    Immer mehr Patienten mit milden Verläufen werden nun in Selbstquarantäne nach Hause geschickt. Welche Regeln muss man beachten, um andere nicht anzustecken? Und welche Regeln müssen eingehalten werden, wenn man Kranke versorgt? Lesen Sie mehr in folgendem Artikel:

  • 19:40

    Experten-Chat zum Thema Reisen und Arbeit in Corona-Zeiten

    Im «Kassensturz»-Chat schaffen Expertinnen und Experten von 19.30 bis 22.30 Uhr Klarheit zu den Bereichen Arbeit und Reisen. Haben Sie auch Fragen dazu? Über folgenden Artikel gelangen Sie zum Chat:

  • 19:22

    Italien-Flüge: Swiss «beobachtet Situation»

    Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach Italien eingestellt. Die Lufthansa-Tochter Swiss fliegt das südliche Nachbarland vorerst weiterhin an. Allerdings wurden die Flugfrequenzen nach Florenz, Mailand, Rom und Venedig bereits reduziert.

    Ein Sprecher der Fluggesellschaft Swiss erklärte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass das Unternehmen «die Situation beobachtet». Am vergangenen Freitag hatte der Mutterkonzern Lufthansa angekündigt, dass er seine Flugkapazitäten wegen des drastischen Rückgangs der Buchungen nach dem Ausbruch des neuen Coronavirus um bis zu 50 Produzent reduzieren will.

  • 18:56

    Coronavirus schafft Probleme für die Kulturschaffenden

    Kultur- und Kunstschaffende sind besonders von der Absage von Veranstaltungen wegen des Coronavirus betroffen. Dies, weil die meisten nur Leistungsverträge haben.

  • 18:20

    Massiver Anstieg der Opferzahl in Italien

    In Italien sind in den letzten 24 Stunden weitere 168 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer von 463 auf 631. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist von 9'172 auf 10'149 gestiegen. Das teilte der Zivilschutz in Rom mit.

    Mehr als 1000 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Es dürfte Experten zufolge eine hohe Dunkelziffer bisher nicht registrierter Infektionen geben.

  • 17:45

    Griechenland schliesst alle Schulen im Land

    Schulen, Universitäten, Kindertagestätten und ähnliche Einrichtungen werden in Griechenland für zwei Wochen geschlossen. Das gab das Gesundheitsministerium bekannt.

  • 10:42

    Coronavirus nun in allen Bundesländern Deutschlands

    In Sachsen-Anhalt sind nach Angaben des Sozialministeriums vier Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die zuständigen Gesundheitsämter würden jetzt Kontaktpersonen ermitteln und konkrete Massnahmen festlegen. Mit Sachsen-Anhalt sind nun in sämtlichen Bundesländern Deutschlands Infektionen erfasst.

  • 10:28

    Auswirkungen des Coronavirus auf den Flugverkehr in der Schweiz

    Der CEO des Flughafens Zürich, Stephan Widrig, spricht von einem Passagier-Rückgang im März von bis zu 20 Prozent. Das Coronavirus werde sicherlich im Geschäft Spuren hinterlassen, sagte er an der Bilanzmedienkonferenz des Flughafens. Weiter hiess es, man sei für weitere behördliche Massnahmen vorbereitet.

    Die Folgen der Coronavirus-Epidemie schlagen auch bei der Fluggesellschaft Swiss und dem Personal durch. Die Swiss stellt in den administrativen Bereichen vorerst keine neuen Mitarbeitenden ein. «Ob dies auch für die operativen Bereiche gelten wird, prüfen wir derzeit», sagte Swiss-Sprecher Michael Stief auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP zu einem entsprechenden Artikel des Onlineportals «Travelnews» vom Vortag.

  • 9:49

    Tessin verbietet Besuche in Altersheimen und Spitälern

    Die Tessiner Regierung hat seine Massnahmen im Kampf gegen den Coronavirus verschärft: Ab sofort gilt ein Besuchsverbot in Spitälern und Altersheimen. Oberstes Ziel sei es, die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft zu schützen, hält die Tessiner Regierung in einem Communiqué fest. Zudem müssten die Ressourcen des medizinischen Personals geschont werden.

    Einige Spitäler hätten noch zusätzliche Massnahmen eingeführt, um sich bereitzuhalten für einen potenziellen Anstieg der Coronavirus-Fälle.

  • 9:15

    Schweizer Börse leicht im Plus

    Nach grossen Verlusten am Montag haben sich die Aktienkurse an der Schweizer Börse wieder etwas erholt. Auch die Börsen in Asien haben einen Erholungskurs eingeschlagen.

    Hoffnung bereiteten den Investoren offenbar Pläne in Japan und den USA, sich mit Konjunkturpaketen gegen das neuartige Coronavirus zu stemmen. Um den wirtschaftlichen Auswirkungen durch das Virus entgegenzusteuern, stellte etwa US-Präsident Donald Trump in der Nacht bei einem kurzfristig anberaumten Auftritt ein Massnahmenpaket in Aussicht. In Medienberichten wurden ähnliche Vorbereitungen in Japan mit einem dort auf den Weg gebrachten Notfallplan thematisiert.

SRF4 News, 10.03.2020, 04:00 Uhr

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139 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Die Behörde könnte in 1-2 Tagen eine Bestandesaufnahme machen, die Firmen auflisten, die GG beschäftigen und sich entscheiden, ob diese einen unerlässlichen Beitrag ins Wirtschaftsleben in der jetzigen Situation leisten (Gesundheitswesen sicher) und diese GG-s explizit zulassen. Aber dass eine Schreinerfirma jetzt massenhaft Schreiner braucht oder dass die Schiffahrtgesellschaft auf die GG nicht verzichten kann, oder das Kino auf das Schalterpersonal, kann ich mir nicht vorstellen.
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Ein streng kontrolliertes Offenhalten der Grenze mit Italien ist wohl der Kompromiss. Eine komplette Schließung ist zu extrem. Die Lösung sind vermutlich Passierscheine für zum Beispiel Privatpersonen auf dem direkten Heimweg in ihre Herkunftsländer die polizeilich bewilligt sind.
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  • Kommentar von Markus Guggisberg  (gugmar)
    In der Schweiz dauert manche "Erkenntnis" halt etwas länger. Die Frage ist ob wir es noch in diesem Leben schaffen. Nichtstun ist auch eine Art die Grenzen dicht zu machen !
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