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Akute Steinschlaggefahr Axenstrasse ist wieder geöffnet

  • Wegen eines drohenden Felssturzes war die Axentrasse zwischen Sisikon und Flüelen/UR seit dem Mittwochvormittag gesperrt.
  • Am Donnerstag hat das Bundesamt für Strassen (Astra) nun bekannt gegeben, dass die Strasse ab 16 Uhr wieder befahrbar sei.
  • 40 Tonnen Gestein waren in Bewegung geraten.
Video
Aus dem Archiv: Steinschlag-Warnsystem für Axenstrasse
Aus Schweiz aktuell vom 24.06.2020.
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Die Kantonspolizei Uri hatte am Mittwoch gegen 11 Uhr die Meldung erhalten, dass im Bereich Buggital ein Steinschlag drohe, wie das Astra mitteilte. Die Fahrzeuge auf der Axenstrasse mussten umgehend wenden.

Spezialisten gingen vor Ort und fanden heraus, dass rund 150 Meter oberhalb der Strasse zwei Felsbrocken lose sind und abzustürzen drohen. Erstes Gestein sei bereits zu Tal gestürzt, die rund 40 Tonnen Fels hätten sich mit einer Geschwindigkeit von rund eineinhalb Zentimeter pro Stunde gelöst.

Es bestand also akute Steinschlaggefahr. Weil die Felsbrocken unterhalb einer Hochspannungsleitung gelegen hatten, sei eine eine Sprengung nicht möglich gewesen, so das Astra fest.

Siedlungen waren nicht in Gefahr

Siedlungen waren vom Felsabbruch nicht betroffen. Die SBB verkehrte weiter, da ihr Trassee in diesem Bereich im Tunnel verläuft.

Sichergestellt waren die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon und Riemenstalden. Es wurde empfohlen, die gesperrte Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren.

Regionaljournal Zentralschweiz, 03.02.21, 12:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Wann endlich kann der dringend nötige Tunnel gebaut werden ,müssen zuerst Menschen sterben?
  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    Früher ging der Nor-Süd-Verkehr mehrheitlich über die Bündner-Pässe, weil die Topographie besser ist. Ein Splügentunnel wäre heute noch billiger und einfacher als dieses dauernde Gedränge durch den Gotthard. Die Zufahrt bis Thusis bietet sehr wenig Steigung und keinerlei Gefahren.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Manchmal machen wir Menschen uns in der Postmoderne vor, dass wir alles durch die eigene Kraft und durch die eigenen Möglichkeiten bewerkstelligen können. Es kann heilsam sein - sofern wir die Sache richtig einordnen - wenn wir uns neu bewusst werden, dass wir im gesamten "Spiel" der Naturkräfte sehr kleine Wesen sind; denn wir tun manchmal so,als seien wir die Allesbeherrscher der Erde und reissen uns zu viel unter den Nagel aus der Tier und Pflanzenwerrt.Neue Demut ist immer gut und heilsam.
    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Der Mensch weis was er mit eigener Kraft, oder mit Unterstützung durch Technik erreichen kann. Aber er vergisst nur all zu schnell, dass all seine Werke endlich sind im unaufhaltsamen Wirken der Natur.
      Gebirge entstehen und vergehen. Was kümmert den Berg, der sich dort beinahe 1,5 Kilometer auftürmt, eine in den Fels gehauene, oder an den Berg geklebte Strasse? Fragen wir ihn, in 1 Million Jahre wieder!