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Anliegen der Lärmliga Petition gegen «Lärmposer» eingereicht

  • Die Lärmliga Schweiz hat in Bern eine von rund 17'000 Menschen unterzeichnete Petition gegen sogenannte Lärmposer eingereicht.
  • Die Petitionäre fordern eine Obergrenze von 81 Dezibel für Lärmemissionen sowie ein Verbot von Knattertönen.
Video
Aus dem Archiv: Kontrolle gegen Autoposer in Basel
Aus Schweiz aktuell vom 26.04.2021.
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Die Bevölkerung habe das über 100 Dezibel laute Gedröhne satt, begründete die Lärmliga in einer Mitteilung ihre Petition an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Es seien mittlerweile zu viele lärmende Motorräder, SUVs und Sportwagen unterwegs, hiess es.

Die Petitionäre fordern, dass die Lenker in die Pflicht genommen werden, mit ihren Fahrzeugen nicht mehr Lärm als 81 Dezibel zu produzieren. Zwar sollen sie Autos beziehungsweise Motorräder, die übermässigen Lärm produzieren, besitzen dürfen. Allerdings sollen sie damit nur leise fahren.

Gesundheitsrisiko gegen lautstarken Spass

Bundesrat und Parlament müssten diesen Lärmexzessen einen Riegel vorschieben, forderte Lärmliga-Präsidentin und SP-Nationalrätin Gabriela Suter (AG). «Über eine Million Menschen müssen an Schweizer Strassen mit zu viel Lärm leben. Sie tragen das Gesundheitsrisiko, während einige Krachmacher ihren lautstarken Spass haben wollen», wird die Lärmliga-Präsidentin in der Medienmitteilung zitiert.

SRF 4 News, 27.04.2021, 14 Uhr;

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68 Kommentare

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  • Kommentar von Nadia Makita  (NadiaMakita)
    Lasst doch den Leuten das bisschen Spass an ihren wohl doch hart erarbeiteten Gefährten
    1. Antwort von Jakob Meier  (Astronautovic77)
      Wegen dem Spass der Anderen soll ich leiden. wir haben hier am Sonntag seit 5 Jahren alle 2 Minuten einen aufgemotzten Karren, Töff, Quad, etc.. Durch die Talmulde wird alles verstärkt.
    2. Antwort von Nadia Makita  (NadiaMakita)
      Lassen Sie mich raten Herr Meier, Sie wohnen an der Hauptstrasse?
    3. Antwort von Nadia Makita  (NadiaMakita)
      Ich kenne viele Menschen die sich noch mit anderen freuen können wenn sie Spass haben, wieso verlernen wir das immer mehr?
    4. Antwort von Lilian Albis  (L.A.)
      Frau Makita. Ich freue mich mit und für viele Menschen, wenn sie etwas glücklich macht, auch wenn es nichts für mich wäre. Aber nicht, wenn es sinnlose Lärm- und Umweltverschmutzung ist. Wenn sie auf Rennstrecken gehen würden, alles ok.
    5. Antwort von Nadia Makita  (NadiaMakita)
      Sehen Sie denn in der Schweiz eine Rennstrecke irgendwo?
      Sie sehen das schon ganz richtig:
      Man müsste auch dieser Leidenschaft bzw diesem Hobby den Platz und die Möglichkeit geben ausgelebt zu werden.
      Und ist es denn "sinnlos" wenn es Leuten Spass bereitet?
      Was ist denn der "Sinn" von Konzerten / Reisen zum Spass / Kinos, Autorennen / unnötigem Shopping...?
    6. Antwort von Marco Stocker  (Mastobe)
      Frau Makita, Spass und Freude haben an etwas muss, soll, darf sein. Jedem das Seine, ob sinnvoll oder nicht ist unbedeutend. Wenn aber andere Lebewesen unter solchen Spässen leiden hört der Spass eben auf. Diese heute bei vielen Leuten in Mode gekommenen Lärmkisten mit den rein künstlich erzeugten Fürzen und Knallen, noch verschlimmert wenn Hirnlose fahren, sind eine nerventötende Belästigung der grossen Mehrheit. Warum müssen immer Mehrheiten auf Minderheiten Rücksicht nehmen und nie umgekehrt?
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Tessin, Samstag ist die Besitzer der Ferienhäuser kommen. Rasenmäher, Laubblaeser, Motorsägen der Hobbyholzer das Konzert beginnt oft bereits am Freitagmittag, Samstag und Sonntag sind die Harley im Kurvenreichen Gebiet unterwegs, hörbar über Kilometer. Übrige Tage die Helikopter im Wald- und Baustelleneinsatz .lasst Hören aus alten Zeiten
  • Kommentar von Marco Stocker  (Mastobe)
    Es ist mir ein Rätsel, warum wir Milliarden ausgeben für Lärmsanierungen von Strassen und Gleisen, während gleichzeitig die Autoimporteure derartige Lärmautos legal verkaufen dürfen. Gefühlt ist bald jedes zweite neue Auto so eine Kravall-Kiste mit künstlich erzeugtem Lärm. Früher durften wir immerhin ab und zu einen tollen Sound grossvolumiger Sportwagen hören. Heute werden wir dauernd von lauten „abverreckten Fürzen“ und Knallen von vermehrt auch Kleinwagen belästigt. Das ist nerventötend!