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Daniel Koch (BAG): Trotz Abflachen der Kurve keine Entwarnung
Aus News-Clip vom 17.04.2020.
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BAG gibt keine Entwarnung «Es werden noch immer über 300 Menschen künstlich beatmet»

Die Kurve der Neuansteckungen mit dem Coronavirus ist rasch abgeflacht. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh, so Daniel Koch vom BAG.

Aus epidemiologischer Sicht bestehe immer noch ein grosses Risiko, dass sich mehr Leute ansteckten und es wieder mehr schwere Fälle gebe, betonte Daniel Koch, Delegierter des Bundesamts für Gesundheit für Covid-19. Er erinnerte an einer Medienkonferenz daran, dass noch immer über 300 Menschen künstlich beatmet werden müssen. «Es ist eine gefährliche Krankheit, nicht nur für Risikopatienten.»

«Schwieriger Bereich» Gastgewerbe

Koch äusserte sich auch zur Kritik der Gastronomie-Branche, dass der Bundesrat am Donnerstag keinen Fahrplan für die Öffnung von Restaurants und Bars vorgelegt hat. «Aber wir nehmen das gerne noch einmal in der Verwaltung ganz genau entgegen und schauen, was überhaupt möglich ist», sagte Koch. Aber man müsse sich bewusst sein, «das ist ein sehr schwieriger Bereich».

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Daniel Koch (BAG): «Die Gastronomie ist ein schwieriger Bereich»
Aus News-Clip vom 17.04.2020.
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Wenn man in einem Restaurant zusammensitze, habe das Abstandhalten nicht die erste Priorität. Es liege daher auf der Hand, dass die Gastronomie nicht in einem ersten Schritt geöffnet werde. Koch erinnerte auch an die schlechten Erfahrungen mit beschränkten Auflagen für Restaurants von Mitte März. «Das hat überhaupt nicht funktioniert», sagte er.

Über Szenarien für eine Wiedereröffnung wollte Koch nicht spekulieren, dafür sei es zu früh. Man müsse zuerst prüfen, wie Gastro-Betriebe gefahrlos Gäste bewirten und auch das Personal schützen könnten. Die Vielfalt in der Branche macht die Aufgabe nicht einfacher. Das kleine enge Café lasse sich nicht mit dem Gourmet-Tempel vergleichen, so Koch.

Auch für Festivals gibt es keine guten Nachrichten. Es sei nicht möglich, etwas Verlässliches zur Situation in drei Monaten zu sagen, sagt Koch. «Das wäre unseriös.» Der Bundesrat will an einer seiner nächsten Sitzungen entscheiden, ab wann Grossveranstaltungen wieder möglich sind.

die nächsten Schritte

SRF 4 News, 17.04.2020, 16:00 Uhr;

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65 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Renevey  (weissdassichnichtsweiss)
    Ich muss gestehen, dass ich die die Zustimmen/Ablehnen Quote für manipuliert halte.
    Ich kann fragen wo ich will: Kaum einer kennt einen Kranken, findet Ok was abgeht, hat KEINE Fragen zur Geschichte. Trotzdem ist jeder Post der dieses: "es ist eben doch alles gaanz schlimm" beflügelt, mit grosser Zustimmen Mehrheit belegt.
    Entweder werde ich angelogen oder liege mit meinem Verdacht richtig. Damit die Komödie weitergehen kann, muss der Eindruck entstehen, das Volk stehe dahinter! Strange!
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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Na ja, da macht es sich das BAG mit dem Gastgewerbe zu einfach. Südkorea, Taiwan und Schweden machen gerade vor, dass es auch geht, wenn das Gastgewerbe weiter offen ist. Da würde ich vom Bundesrat schon erwarten, dass er sich diese Beispiele anschaut, lernt wie die das machen, entsprechende Vorschriften erlässt und den unzähligen Eigentümern und Arbeitnehmern im Gastgewerbe eine Perspektive bietet.....
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    1. Antwort von Peter Wunder  (peterwunder)
      Schauen Sie doch erstmal auf die effektiven Kurven der genannten Länder. Schweden hat jetzt schon mehr Todesfälle als die CH und die Kurve zeigt steil nach oben. Südkorea hatte am 15.März etwas soviele Fälle wie die CH jetzt. Taiwan war sehr gut vorbereitet und hatte in den 124 Aktionsitems auch die Regel dabei " introduce strict punishments for anyone found breaching home quarantine orders." Da hätte ich den Reto Derungs gerne reagieren gehört, wenn der Bundesrat das verordnet hätte.
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    War heute in der Stadt: sieht so aus, als hätte noch nie jemand was von Corona-Massnahmen gehört!
    Leute drängeln sich vorm Bus und husten einander an, ohne den Arm vor den Mund zu nehmen.
    Von Rücksicht oder Vorsicht keine Spur!
    Jeder mag ja für sich selbst entscheiden, ob er gern im Spital landen will, aber er sollte das nicht für andere!
    Und jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er die Massnahmen wieder verschärft haben will, aber er sollte das nicht für andere!
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