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«In meiner langjährigen Tätigkeit so nicht erlebt», Daniela Tobler, Sprecherin VBZ
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 15.01.2021.
abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.
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Beschädigte Fahrleitungen Bus und Tram in der Stadt Zürich kommen nur zögerlich in Fahrt

  • Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) können erst wenige Buslinien und teilweise zwei Tramlinien bedienen.
  • Das Hauptproblem sind nebst dem vielen Schnee umgestürzte Bäume und Äste, die Fahrleitungen beschädigten.
  • Auch in der Agglomeration fahren erst einzelne Buslinien.
  • Wann der Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden kann, ist weiterhin unklar.

In der Stadt Zürich entspannt sich die Situation im Tram- und Busverkehr nur langsam: «Wir konnten einzelne Buslinien wieder in Betrieb nehmen», so Sprecherin Daniela Tobler von den Zürcher Verkehrsbetrieben kurz vor 17 Uhr. Bei den Tram fahren die Linien 14 und 3 inzwischen wieder auf Teilstrecken. Das grösste Problem seien die vielen umgeknickten Bäume und Äste, die die Fahrleitungen beschädigt hätten, so Tobler. Bis alles repariert und gesichert sei, dauere es seine Zeit. Eine Prognose, wann der Bus- und Trambetrieb wieder komplett hochgefahren werden könne, sei deshalb nicht möglich.

Das heisst, für einen grossen Teil der Pendlerinnen und Pendler, sind auch am Freitagabend wieder Fussmärsche angesagt, um nach Hause zu kommen. Die VBZ empfiehlt, wenn möglich auf die S-Bahn auszuweichen. Aktuelle Informationen, wo was fährt, seien am besten Online abrufbar.

«Fast ein Jahrhundertereignis»

Ein geordneter Trambetrieb ist in der Stadt Zürich aufgrund der Schneemassen seit 22 Uhr am Donnerstagabend nicht mehr möglich, weshalb das gesamte Angebot kontinuierlich heruntergefahren wurde. In der 130-jährigen Geschichte sei dies erst einmal vorgekommen: «Vielleicht ist es nicht ein Jahrhundertereignis, aber sicher ausserordentlich», so Daniela Tobler.

SRF 4 News, 15.01.2021, 00:00 Uhr;

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40 Kommentare

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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Ist ja eh Corona. Ich würde rein gar nichts machen. Ist doch gut wenn die Leute mal zu Hause bleiben. Freue mich auf tiefe Fallzahlen.
  • Kommentar von Charles Morgenthaler  (ChM)
    Hier, in der Region Bern könnte man direkt neidisch werden, keine einzige Schneeflocke hat in den letzten Tagen den Boden erreicht. Nur Regen und nochmals Regen, hat das Wenige an Schnee das schon lag auch noch weggeputzt. Liebe Zürcher, gebt uns doch etwas von euren Schneemassen ab :-) :-) :-)
    1. Antwort von Martin Ebnöther  (Venty)
      Na, einfach herkommen und mitnehmen. Es hat genug von dem weissen Terrorzeugs. :) Allerdings ist Zureich momentan nur per Zug erreichbar. Auto könnte auch gehen, aber sehen Sie sich vor umfallenden Bäumen vor!
    2. Antwort von Charles Morgenthaler  (ChM)
      Die Ablehner sind aber ganz schön geizig, nicht mal Schnee wollen sie abgeben... :-)

      Übrigens, unterdessen hat es auch in der Region Bern zu schneien begonnen, wurde auch Zeit.
  • Kommentar von Silvan Gross  (SilvanGross)
    Es ist doch klar: der Bundesrat hat Homeoffice angeordnet und der Bevölkerung empfohlen, zuhause zu bleiben. Weil sich offenbar einige nicht daran halten, griff er zur aller letzten Massnahme, liess es ordentlich schneien und den öffentlichen Transport stilllegen.
    1. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      Wunderbarer, tiefgründiger, dem Zeitgeist angepasster und fröhlich stimmender Kommentar :-)
      Schön dass es Menschen gibt, die den Humor behalten haben.
    2. Antwort von Robert Walker  (Röbi68)
      @Silvan Gross. Aber JA ! Und die Frage ob man Skigebiete offen halten sollte oder nicht, hat der Bundesrat mit seiner "Schneebestellung" auch gleich gelöst. Jetzt kann man alternativ auch die Quartierstrasse runter brettern... :-):-):-):-) !!!!