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Trinkgeld muss versteuert werden
Aus Espresso vom 24.05.2019.
abspielen. Laufzeit 03:24 Minuten.
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Bestandteil des Lohnes Trinkgeld muss versteuert werden

Trinkgelder gehören laut Steuergesetz zum Einkommen und gehören in die Steuererklärung.

1974 schaffte die Schweiz das Trinkgeld offiziell ab. Seither gilt «Service inbegriffen». Trotzdem wird im Restaurant, beim Coiffeur oder im Taxi oft aufgerundet.

Was vielen nicht bewusst ist: Wer Trinkgeld erhält muss es versteuern, und zwar grundsätzlich jeden Franken. Zahlt der Arbeitgeber die Trinkgelder aus, gehören sie auf den Lohnausweis. Ist das nicht der Fall, müssen die Angestellten über das Trinkgeld Buch führen und es in der Steuererklärung deklarieren.

Je nach Branche wird das Trinkgeld aufgerechnet

Steuerbehörden können Stellungnahmen einholen oder Trinkgelder aufrechnen. Dies geschieht zum Beispiel, indem der Privataufwand mit der Veränderung des Vermögens verglichen wird. Auf manchen Wegleitungen und Steuergesetzen wird zusätzlich unterschieden: In Branchen, bei denen der Verband die Trinkgelder längst abgeschafft hat (Gastwirtschaftsgewerbe, Kosmetikinstitute, Schönheitssalons, Coiffeurgewerbe), wird dann auf die Aufrechnung von Trinkgeld verzichtet.

Bei Transporteuren, Carchauffeuren, Taxifahrern oder Tankwarten wird das Trinkgeld jedoch meist zum massgebenden Lohn geschlagen.

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39 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin  (Chäsli)
    Es gibt mehr oder weniger nur einen ehrlichen Steuerzahler, der Angestellte mit dem Lohnausweis,alles andere ist Geschwätz.
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  • Kommentar von b. glaset  (glaset)
    An die Neider: Jeder CH Unternehmer und davon sind etwa 99% KMU's müssen einen Lohnausweis abgeben, darauf sind Geschäftwagen und Spesen berücksichtigt und werden korrekt versteuert. Ja der KMU Unternehmer trägt auch meist ein grosses Risiko, und dafür erhält er, sofernt das Geschäftsresultat es zulässt, eine Dividende. Dass diese zuvor als Gewinn im Geschäft versteuert wurde vergessen viele hier und fordern darum, dass die Dividende nochmals "voll" versteuert wird.
    Das wäre ungerecht!
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      @glaset: Unternehmen zahlen Steuern auf ihre Gewinne. Obwohl dank einer Fülle von Konstrukten Steuersätze bereits Richtung Null wenig bis sehr wenig sinken. Dividenden sind Teil persönlichen Einkommens. Es ist Teil wie auch erarbeitetes Einkommen, des Gesamteinkommens. Dass Dividenden OFT noch zu den 'Nichterarbeiteten Einkommen' zählen kommt noch dazu... Auch die ArbeiterInnen zahlen Steuern oft mehr als die Konzerne, wo sie arbeiten....
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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Klar wird das versteuert -wir brauchen nun einen Observationsbeamten wie bei den IV -Bezügern, dass auch alle diesem Steuergesetz nachkommen. Langsam wird es mühsam in diesem Land sich auch noch mit Trinkgeldern herum schlagen zu müssen. Das Geld dass ich gebe ist ein Geschenk für den freundlichen Dienst und ist von mir persönlich schon X fach versteuert worden , oben bei den Millioneneinkünften, muss scharf kontrolliert werden, ob sie ihre gerafften Kröten auch ehrlich verdient haben.
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