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Parmelin trifft japanischen Premierminister Suga
Aus Tagesschau vom 24.07.2021.
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Bundespräsident in Japan Parmelin trifft japanischen Premierminister Suga

  • Bundespräsident Guy Parmelin hat in Tokio den japanischen Premierminister Yoshihide Suga getroffen.
  • Gemäss Parmelin ist Suga bereit, Möglichkeiten zur Verbesserung des aktuellen Freihandelsabkommens auszuloten.

Es war das erste offizielle Treffen Parmelins anlässlich seines Aufenthalts in Japan. Die am Freitag geplanten Treffen mit Japans Kaiser Naruhito und Aussenminister Toshimitsu Motegi hatte der Bundespräsident wegen einer Panne des Bundesratsjets verpasst.

Parmelin bezeichnete die Reise in einer Medienkonferenz denn auch als schwierig. Er unterstrich die Bedeutung Japans als zweitwichtigsten Handelspartner der Schweiz in Asien. Premierminister Suga habe sich bereit erklärt, bereits seit langem diskutierte Verbesserungen im seit 2009 bestehenden Freihandelsabkommen zu prüfen.

«Ein Treffen mit dem japanischen Premierminister ist relativ selten, ausser bei grossen internationalen Konferenzen. Dort aber bleibt jeweils nicht viel Zeit für das persönliche Gespräch», sagte der Schweizer Bundespräsident gegenüber SRF.

Wegen der Covid-19-Pandemie sei dies etwas ins Hintertreffen geraten. Nun würden technische Gespräche aufgenommen. Der Zugang zum Markt müsse nach dem Freihandelsabkommen Japans mit der EU für die Schweiz verbessert werden.

Panne beim Hinflug

Die Schweizer Delegation hatte beim Flug nach Tokio etliche Probleme. Die Überwachungssysteme des Bundesratsjets hatten über der lettischen Hauptstadt Riga ein technisches Problem an einem der Triebwerke angezeigt. Die Crew habe dann in Absprache mit Parmelin entschieden, in die Schweiz zurückzukehren, sagte Parmelins Sprecher Urs Wiedmer.

Mit viel Glück ergatterte die Schweizer Delegation noch Plätze in einem Linienflug und erreichte 20 Stunden später und gerade rechtzeitig zur Eröffnung der Olympischen Spiele die japanische Hauptstadt.

So konnte sie an der Seite anderer Staatschefs wie dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron an der Zeremonie teilnehmen. Die Treffen am Freitag mit dem Kaiser und dem Aussenminister fielen wegen der Verspätung aber ins Wasser.

Am Samstag trifft Parmelin noch Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees.

SRF 4 News, 24.07.2021, 10.00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    Wohl ein Schelm, der denkt, dass dieses Reisli genau auf die Olympiade geplant wurde
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ harald keller: Ja hoffentlich auch werden zwei Themen mit einem einzigen Reisli verbunden.
  • Kommentar von Werner Gerber  (Emmentaler1)
    nicht verwunderlich dass der bundesratsjet etliche technische probleme bekommt. es ist nicht das erste mal. er wird ja auch für humanitäre transportflüge zb. mongoley tibet usw. eingesetzt. aber für die technische wartung ist das vbs verantwortlich!! es wäre vielleicht mal eine überlegung wert, ein grosses transportflugzeug zu kaufen für die vielen huminitären einsätze der schweiz
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Werner Gerber: Die Schweizer knausern gerne beim VBS, wie andere, nie endende, Debatten zeigen.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: viele Schweizer sehen nicht ein, für welchen Zweck eine so grosse Anzahl Kampfflugzeuge gekauft werden sollen. Jedoch sind die Überlegungen von Herrn Gerber durchaus plausibel.
    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Es wird nicht nur bei Kampfflugzeuge geknausert, sondern bei der gesamten öffentlichen Sicherheit. Das wird sich früher oder später rächen.
    4. Antwort von Lukas Winkler  (LukasW)
      @Thomas Leu
      CHF 5.35 Mrd hat das Militärbudget im 2020 betragen, mehr als genug. Bei Ihren Posts könnte man meinen, dass der 3. Weltkrieg morgen ausbricht!
    5. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Lukas Winkler: Absolute Zahlen sagen gar nichts. Schon Covid kostete den Bund bis jetzt über 60 Mrd. Fr. Als Vergleich müssen Sie die Miltärausgaben ins Verhältnis zum BIP setzen und mit den europäischen Ländern vergleichen. Da gehören wir zu den Schlusslichtern; profitieren also davon dass unsere europäischen Freunde mehr ausgeben.
    6. Antwort von Lukas Winkler  (LukasW)
      Für was den mehr ausgeben als unsere Nachbarn? Wo sehen Sie so viele Gefahren und Bedrohungen, welche Sie immer wieder erwähnen?
    7. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Lukas Winkler: Ich wäre dafür gleich viel auszugeben wie die Nachbarn, damit die Kosten der Sicherheit Europas fair verteilt sind. Im Moment sind wir Nettoprofiteure, weil wir sparen und v.a. die NATO-Staaten schauen, dass Europa sicher bleibt. Wenn's gefährlich wird, ist es zu spät dafür.