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Swisscovid-App nun auch für ältere iPhones verfügbar
Aus Espresso vom 29.12.2020.
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Contact-Tracing Swisscovid-App läuft jetzt auch auf älteren iPhones

Apple hat beim Betriebssystem für die iPhones 5s und 6 nachgerüstet. Nun läuft die Covid-App auch auf diesen Modellen.

Beim Start der Swisscovid-App des Bundes Ende Juni war die Kritik gross: Besitzerinnen und Besitzer eines iPhone 5s oder 6 bzw. 6 Plus konnten die App nicht laden, weil ihre Geräte dazu gar nicht in der Lage waren. Zu alt war ihr Betriebssystem. Und dieses entsprechend aufzurüsten, sei extrem aufwändig, hiess es damals von Apple.

Aber auch Fachleute schätzten den Aufwand als extrem gross ein. Mitte Dezember hatte Apple dann aber eine neue Version des Betriebssystems herausgegeben – und seit dem 27. Dezember ist nun auch die Swisscovid-App für die älteren iPhone-Modelle verfügbar.

Nach dem Update die App installieren

Mathias Wellig ist Geschäftsführer der Firma Ubique, welche die Swiss-Covid-App technisch entwickelt hat. «Apple hat nun sehr viel Aufwand betrieben, um auf einem alten Betriebssystem neue Funktionen einzubauen.» Dies sei seines Wissens ziemlich einmalig in der Geschichte des iPhones.

Als erstes könnten Besitzer eines iPhones 5s oder iPhones 6 nun also das neue Betriebssystem (iOS 12.5) installieren und anschliessend im App-Store die Swiss-Covid-App herunterladen und aktivieren.

Audio-Beiträge zum Thema:

SRF 4 News, 28.12.2020, 16.30 Uhr

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27 Kommentare

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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Jeder Telco speichert die Bewegungsdaten seiner Kunden. Kein Kunde stört sich daran. Wenn man aber mal die (notabene anonymisierten!) Bewegungsdaten befristet/temporär auf nationaler Ebene zusammenfasste, um die Ansteckungspunkte von Spreadern (unabhängig von Handyversionen, Apps und Regionalbehörden) zu erfassen, geht ein riesen Gezeter los. Das kann ich nur auf rein emotionaler Ebene verstehen. Aber mit Verstand und dem Willen ein Problem zu lösen hat das wenig zu tun, scheint es mir.
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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Es ist geradezu absurd und beängstigend dass es keine Alternativen zu einer App geben soll und nicht mal darüber nachgedacht und diskutiert wird. Wir sind so fixiert aufs Handy, dass uns schon gar nicht mehr in den Sinn kommt, dass man Probleme auch noch anders al mit dem Handy lösen kann.
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    1. Antwort von Mark Keller  (mkel)
      Keine Alternative? Im Gegenteil, die Covid App wird seit einigen Monaten (mir unverständlicherweise) kaum mehr beworben. Stattdessen setzt man verstärkt auf Alternativen, wie "klassisches" Contact Tracing,
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    2. Antwort von René Baron  (René Baron)
      @Keller:
      Wenn "klassisches" Contact Tracing die einzig denkbare Alternative bleibt, dann ist das ebenso bedenklich :-)
      Mein Vorschlag käme ohne Personal aus und würde trotzdem flächendeckend funktionieren. Die Kontrolle würden dann die Bürger übernehmen, welche dann selber entscheiden, wie nahe man einem mit rotem Bändel kommen möchte. Meiner Ansicht nach erfordert nationale Transparenz keine künstliche Behördenintervention, sondern würde sich selber natürlich regeln.
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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Ein obligatorisch sichtbar zu tragendes, zugelostes Trackingarmband (30$) welches nie mit den Personalien in Berührung kommt, aber rot leuchtet, wenn es mit einem Infizierten in Kontakt kam, grün wenn der Träger negative getestet wurde (Test mit der ID / nicht Personalien) und schwarz, wenn man nichts weiss, löste einige Trackingprobleme.
    Gibt es Anlaufstellen wo man solche Ideen diskutieren/realisieren könnte? Wäre das ein Ansatz?
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    1. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Vermutlich würde dieser Ansatz zu gut funktionieren und die halbe Schweiz müsste in Quarantäne - was sie dann eigentlich auch müsste.
      Der Bundesrat könnte dann nicht mehr lavieren und verhandeln, sondern müsste dann genauso handeln wie uns das Virus den Fahrplan diktiert. Will man das? Wohl nicht! Die Frage bleibt - Wieso?
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    2. Antwort von David Peier  (RobDiNero)
      Was haben die Leute mit ihren Personalien.. So ziemlich jeder der sich irgendwo einloggt, Google benutzt, ein Smartphone bedient - gibt so ziemlich ein x-faches an Informationen preis, was die Covid-App nutzt.

      Sehe echt noch kein Nachteil an dieser App...
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    3. Antwort von René Baron  (René Baron)
      @Peier
      Ehrlich gesagt verstehe ich Leute auch nicht, welche sich auf Facebook und Google digital bis auf die Unterhose ausziehen aber dann bei einer Covid App Datenschutzbedenken anmelden.
      Fakt ist, dass es diese Datenschutzbedenken gibt - wie begründet auch immer - und dies die Entwicklung von wirksamen Lösungen verhindert wie sie z.B. China, Taiwan etc. haben.
      Also brauchen wir Lösungen die anonym sind, aber trotzdem funktionieren. Mein Vorschlag oben wär so eine.
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