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Immer mehr Corona-Infektionen in Schulen
Aus HeuteMorgen vom 08.09.2021.
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Corona im Klassenzimmer Massentests und CO2-Messgeräte: Lehrer stellen Forderungen

Die Covid-19-Fälle an Schulen häufen sich wieder. Nun wird wieder die Forderung nach regelmässigen Massentests lauter.

Momentan stecken sich viele Kinder und Jugendliche mit dem Coronavirus an. Was die wissenschaftliche Taskforce gestern bestätigt hat, ist in den Schulen deutlich zu spüren, wie Dagmar Rösler, die Präsidentin von LCH, dem Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, bestätigt.

Für die Lehrerinnen und Lehrer ist es eine sehr schwierige Zeit.
Autor: Dagmar Rösler Präsidentin des Verbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer

«Als Lehrerinnen oder Lehrer weiss man nie, welche Schülerinnen und Schüler zur Schule kommen oder wer in Quarantäne muss und mit Aufgaben für zu Hause bedient werden muss. Es ist zurzeit eine sehr schwierige und aufwendige Situation in den Schulen», so Rösler.

Forderung nach Spucktests

Thomas Minder, Präsident des Verbandes der Schweizer Schulleiterinnen und Schulleiter, bestätigt diese Erfahrung. Angesichts dieser Situation stellt sich die Frage, ob an den Schulen wieder mehr Corona-Tests durchgeführt werden müssten – bestenfalls regelmässig jede Woche.

Die Situation ist nun eine andere als noch vor den Sommerferien.
Autor: Thomas Minder Präsident, Verband der Schweizer Schulleiterinnen und Schulleiter

Im letzten Schuljahr wurde das vielerorts gemacht. Verschiedene Kantone verzichten mittlerweile aber auf Massentests. Thomas Minder meint aber: «Es wäre der Moment, um darüber nachzudenken, in den Schulen, wo die Fallzahlen in sehr kurzer Zeit beträchtlich zunehmen, wieder Massentests durchzuführen. Die Situation mit mehr Ansteckungen bei Kindern ist nun eine andere als noch vor den Sommerferien.»

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Aus dem Archiv: Streit um Corona-Tests an Schweizer Schulen
04:07 min, aus Echo der Zeit vom 03.07.2021.
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Um Corona-Ausbrüche möglichst zu verhindern, fordert der Verband der Lehrerinnen und Lehrer ausserdem CO2-Messgeräte und allenfalls auch Luftfilter für die Klassenzimmer. Schliesslich könne man in der kommenden kälteren Jahreszeit nicht permanent lüften.

Ich mache mir schon etwas Sorgen, wie es weitergehen wird – im Wissen darum, dass die Schulen zum Teil wirklich am Anschlag sind.
Autor: Dagmar Rösler Präsidentin des Verbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer

Mit Blick auf die nächsten Monate, sagt LCH-Präsidentin Dagmar Rösler: «Ich mache mir schon etwas Sorgen, wie es weitergehen wird – im Wissen darum, dass die Schulen zum Teil wirklich am Anschlag sind.» Es brauche Unterstützung vonseiten der Politik, so die oberste Lehrerin der Schweiz.

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Aus dem Archiv: Nach den Sommerferien: Delta-Variante an Schulen
06:43 min, aus Wissenschaftsmagazin vom 21.08.2021.
abspielen. Laufzeit 06:43 Minuten.

SRF 4 News, 08.09.2021, 06:00 Uhr

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46 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Es geht, wie seit Pandemieausbruch, um ein einziges Ziel bei den Test‘s: Die Infektionsketten unterbrechen
  • Kommentar von Natasa Lambeta  (Natasa Lambeta)
    Warum sind Eltern und alle Lehrer nicht krank? Wenn so viele Kinder positiv sind, müsste doch sein, dass Kinder nicht ansteckend sind oder Test liefern falsche Ergebnisse. Bevor man so viele Kids getestet hat, war die Lage ganz ok. Ich gehe davon aus, dass auch damals Kids positiv waren, aber man testete nicht. Warum testet man überhaupt so viele Kinder die gar nicht krank sind? Weder Kinder noch Lehrer.
  • Kommentar von Gerry Hess  (Hegard)
    Was ich nicht verstehe.
    Die Polizei hat schnelltest für Trogen und Alkohol.Sind die zuverlässig.
    Es sollte doch möglich sein,ein schnelltest zu praktizieren und bei Verdacht eines Virusträger mit einem Spucktest oder Bluttest zu bestätigen.
    Ich finde das Zertifikat überflüssig.
    Weil man in 48 Std sich min. 48 x
    Anstecken könnte.Warum hat Mann früher bei Virus Erkrankten alles verbrannt,um den Virus zu elimieren.Bei jeder Massenansammlung Testen
    Vertrauen ist Gut.Testen ist BESSER