Zum Inhalt springen

Header

Video
Steigende Corona-Fallzahlen Schweiz: Appell des Bundesrats
Aus Tagesschau vom 15.10.2020.
abspielen
Inhalt

Corona-Lage in der Schweiz Sommaruga und Berset rufen zur Einhaltung der Regeln auf

  • «Wir haben viel zu gewinnen, denn es ist fünf vor zwölf», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an einer Pressekonferenz in Bern zur Corona-Lage in der Schweiz.
  • Zuvor hatte sich der Bundesrat mit Vertretern der Kantone getroffen.
  • Essentiell sei, dass die gesamte Bevölkerung sich wieder stärker an die Grundregeln im Kampf gegen das Virus hielten.

Es sei wichtig, den steigenden Trend zu brechen: «Je schneller uns dies gelingt, desto weniger Einschnitte hat es für die Bevölkerung, die Wirtschaft, die Familien und die Risikogruppen,» sagte Sommaruga.

Video
Simonetta Sommaruga: «Alle müssen die Vorschriften konsequent anwenden, auch im privaten Bereich»
Aus News-Clip vom 15.10.2020.
abspielen

Was sich nun sofort ändern müsse sei, dass sich alle wieder an die Grundregeln von Händewaschen, Distanzhalten und Maskentragen halten. Bund und Kantone seien sich zudem einig: «Wir bleiben bei der besonderen Lage.» Die Kompetenz für Massnahmen bleibt bei den Kantonen.

Neue schweizweite Massnahmen

In den nächsten Tagen würden weitere schweizweite Massnahmen diskutiert und kommuniziert. Bereits für Freitag sei ein Treffen zwischen den Kantonen und Gesundheitsminister Alain Berset geplant. Der Bund prüfe auch eine Unterstützung der Kantone beim Contact Tracing. Hier komme der Zivildienst oder der Zivilschutz in Frage.

Die Situation ist beunruhigend, es gibt eine starke negative Dynamik.
Autor: Alain BersetGesundheitsminister

Berset sprach angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen Klartext: «Die Situation ist beunruhigend, es gibt eine starke negative Dynamik.» In den nächsten Tagen könnten deshalb auch auf Bundesebene neue Massnahmen getroffen werden.

Die Lage sei ernst und daran werde sich so bald nichts ändern, sagte auch Lukas Engelberger, der Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektionen. Es gelte nun, die Dynamik der Pandemie zu brechen.

GDK wird Empfehlungen geben

Alle Kantone seien gefordert, ihre Massnahmen anzupassen. Die Konferenz der Gesundheitsdirektionen werde dazu Empfehlungen verfassen, so Engelberger. Zu erwarten seien Verschärfungen bei der Maskentragpflicht, in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Das lege die epidemiologische Lage nahe.

Video
Lukas Engelberger: «Eine schweizweite Maskenpflicht fände ich persönlich sinnvoll»
Aus News-Clip vom 15.10.2020.
abspielen

Berset wird am Freitag zusammen mit dem Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) besprechen, welche weiteren Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Situation im Griff zu behalten.

Tagesschau, 15.10.2020, 12:45 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

149 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Schmid  (Hand und Fuss)
    Die fachkenntnislosen Falsch-Argumente der Maskengegner und Corona-Verharmloser hier immer wieder zu lesen, sind zum Kopfschütteln. Gefährden aber leider nicht nur sie selbst, sondern auch Andere. Ob Masken, PCR-Tests, Medikamente oder Impfstoffentwicklung - all das wird in Funktionsweise, inklusive auch der Einschränkungen und deren Berücksichtigung und Einbezug in die aktuellen, und, ja: selbstverständlich immer wieder geänderten Schlussfolgerungen haarklein z.B. im Drosten-Podcast erklärt.
    1. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Also Drosten letzten Dienstag, Kreuzimmunität sei da, vorletzte Woche, Kreuzimmunität sehe leider unwahrscheinlich aus? Der Gute sollte sich seiner Arbeit widmen, die Studien können wir selber lesen, sind verständlicher.

      Die Maske schärfe das Bewusstsein für die Regeln - gilt bestenfalls für Leute, die sich zu Gedanken anregen lassen (ob durch Verärgerung oder Begeisterung..). Und Gedanken sind eigentlich immer kritisch, alles andere ist Manipulation.
    2. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Herr Schmid, gerade habe ich noch unten Ihre Aussage zu den Aerosolen gelesen. Woher beziehen Sie Ihre Informationen? Das CDC war jedenfalls noch vor Kurzem, wie auch die WHO, der Ansicht, Aerosol spielt höchstens eine untergeordnete Rolle. Liest man die neusten Studien, heisst es im Fazit öfters, die Übertragung mit Aerosol könne nicht ausgeschlossen werden. Wohlgemerkt in maskenfreundlichen, elaborierten Studien.
  • Kommentar von David Brunner  (dbw)
    Die verzweifelte oder gar gespielte Hysterie der Bundesräte und die befohlenen Massnahmen der Regierungen haben nach meinem wohl begründeten Verständnis schon lange nichts mehr mit Infektionsbarrieren, mit Gesundheit oder mit dem Wohl der Gesellschaft zu tun. Die Corona-Massnahmen schaden der Gesellschaft in materieller und in ideeller Hinsicht, und zwar in unvergleichlich viel höherem Ausmass, als mit den Massnahmen Gutes getan wird.
    1. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Man wusste mit nahezu naturgesetzmässiger Sicherheit, dass eine nächste Welle kommen würde. Jetzt konnte mit der Massentestung ein beeindruckender Anstieg vorgewiesen werden. Die nächsten Schritte waren sicher geplant, bedürfen aber natürlich der gesellschaftlichen Akzeptanz. Diese Effektpolitik wie auch die Ungewissheit über die geplanten Schritte sind eine erhebliche Gefährdung des psychischen Wohlergehens der Bevölkerung.
  • Kommentar von David Brunner  (dbw)
    Mehr Tests führen zu mehr Resultaten. Positiv gestestet heisst nicht neu infiziert. Infiziert heisst nicht erkrankt. Erkrankt heisst nicht gefährlich erkrankt. Gemäss ausgewiesenen Medizinern und allein schon gemäss Statistik des Bundes führte Corona zu keinem Zeitpunkt zur Übersterblichkeit.