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Coronakrise Impfungen, Kampagne, Tests: So hat das BAG informiert

«Die Situation macht uns Sorgen», sagte BAG-Direktorin Anne Lévy vor den Medien. Sie hat über die aktuelle Lage der Corona-Pandemie informiert. Die wichtigsten Punkte:

Zur Entwicklung der Pandemie: Lévy machte klar, dass die Pandemie «noch länger dauern» könne. Doch: «Wir sind gut aufgestellt, um auch die kommenden schwierigen Monate zu meistern.» Die Krisenorganisation sei darauf vorbereitet. Die Arbeit sei bisher hervorragend gewesen. Es sei das Wesen einer Pandemie, dass ihr mit Geduld begegnet werden müsse.

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Anne Lévy: «Wir sind gut aufgestellt»
Aus News-Clip vom 09.10.2020.
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Zur neuen Kampagne: «Die Zahlen steigen stark, schnell und schweizweit», sagte BAG-Chefin Lévy. Der Bund startet deshalb eine neue Kampagne, um der Bevölkerung den Ernst der Lage zurück ins Bewusstsein zu bringen. Zum bekannten Sujet, das unter anderem auf die Hygienemassnahmen hinweist, hat das BAG deshalb die Kampagnenfarbe Orange gewählt.

«Die orange Farbe soll zeigen: Es ist jetzt wichtig, die Massnahmen einzuhalten», sagte Lévy. Es sei die Aufgabe von allen, dass der Anstieg gestoppt werden könne.

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Anne Lévy «Wir starten mit der Kampagne Orange. Die Farbe soll sagen, es ist jetzt wichtig die Massnahmen einzuhalten.»
Aus News-Clip vom 09.10.2020.
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Zu den Tests: Laut dem Bund gibt es in der Schweiz genügend Material, um Corona-Tests durchzuführen. «Wir haben auch noch Tests auf Lager und sind am Verhandeln, um noch mehr Tests zu erhalten», sagte Anne Lévy. Im Gespräch sei der Bund auch mit inländischen Industriebetrieben, ob Testmaterial künftig auch in der Schweiz hergestellt werden könnte.

Zudem evaluiere das Referenzlabor in Genf derzeit Schnelltests. «Wir werden schauen, wie und wo es Sinn macht, diese einzusetzen.» Festzuhalten sei aber, dass Schnelltests keine Selbsttests seien. Es brauche immer noch einen Nasen-Rachen-Abstrich von einer Gesundheitsfachperson.

Zu neuen Massnahmen: Man befinde sich nach wie vor in der besonderen Lage und die Kantone seien im Lead, unterstreicht Lévy. «Die Kantone ergreifen Massnahmen, wo es nötig ist.» Das BAG sei aber im steten Kontakt mit den Kantonen. Es sei das Ziel, möglichst zu vermeiden, dass die Leute wieder zuhause bleiben müssen, wie das im Frühling der Fall war.

Zu einem Impfstoff: Das Ziel der Schweiz sei es, dazu beizutragen, dass schnell ein Impfstoff entwickelt werde, auf den die Schweiz Zugriff habe und der gerecht global verteilt werde. Das BAG verfolge mehrere Strategien bei der Impfstoffbeschaffung, sagte Nora Kronig, Leiterin Abteilung Internationales beim BAG: Erstens direkte Beschaffung beim Privatsektor, zweitens enger Kontakt mit der EU und den Nachbarstaaten und drittens ein starkes Engagement auf der multilateralen Ebene.

Derzeit kämen zehn Impfstoffe, die in der Entwicklung seien, für die Schweiz in Frage. So habe die Schweiz etwa mit dem Biotechunternehmen Moderna einen Vertrag unterzeichnet. Beim Biotechunternehmen Covax habe man für 20 Prozent der Bevölkerung Impfstoff vorbestellt, sagte Kronig weiter. Es werde jedoch keinen Impfzwang geben.

SRF 4 News, 9.10.2020, 14:30 Uhr;

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84 Kommentare

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  • Kommentar von Emmy Müller  (Emmü)
    Es gibt eine einfache Lösung: Abstand halten Hygiene einhalten...und wo nötig Maske tragen...richtig und saubere...so schützen wir uns gegenseitig...ich weiss nicht, warum das so schwer ist!
  • Kommentar von alex bätscher  (ça va ou quoi?)
    eine krankheit ist nicht eine von aussen gegebene,böse sache('er hat (z.b.) krebs bekommen'),sie ist ein symptom und steht für etwas was wir nicht sehen,wahrhaben wollen,individuell und gesellschaftlich.sie will uns etwas sagen,auf etwas hinweisen,was wir,sagen wir mal gelinde gesagt nicht so gut machen,z.b alle alten leute in einem haus unterbringen(sog. altersheime).oder die natur kaputtmachen oder uns stressen lassen vom geld (leistung,ansehen) oder die geistigen gesetze aussen vor zu lassen.
  • Kommentar von Paul Mongre  (paulmongre)
    Die unermüdlichen Verharmloser sollen doch einfach mal nach Madrid schauen, wo die Spitäler abermals überlastet sind, und dann die Schweizer Öffentlichkeit mit ihrem Unsinn in Ruhe lassen.
    1. Antwort von Nico Stäger  (Nico Stäger)
      Die Menschen, welche unermüdlich die Massnahmenkritiker für dumm darstellen, sollen doch einfach mal die Gesundheitssysteme der Länder vergleichen, sowie die Begegnungskulturen. In Madrid trifft der Durchschnittsbürger täglich auf das Vielfache an Menschen, wie in der Schweiz. Man trifft sich viel öfters mit anderen Menschen, kommt sich viel näher, begrüsst sich anders, spricht lauter, etc.