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Coronavirus Alle Kantone verkürzen die Dauer der Quarantäne

7 statt 10 Tage Quarantäne: Das empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für Personen, die mit einer Person engen Kontakt hatten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Alle Kantone folgen dieser Empfehlung und verkürzen die Dauer der Quarantäne.

Damit dauert in folgenden Kantonen die Quarantäne ab sofort nur noch 7 Tage: Zürich, Neuenburg, Thurgau, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Freiburg, Tessin, Glarus, Genf, Basel-Stadt, Waadt, Wallis und Jura. Ein Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion hat gegenüber Keystone/SDA bestätigt, dass auch der Kanton Bern der BAG-Empfehlung folgen werde. Die Anpassung der Prozesse laufe derzeit. Schaffhausen, Basel-Landschaft, St. Gallen und die beiden Appenzell reduzieren die Dauer der Quarantäne ab Mittwoch, 5. Januar auf 7 Tage. In Solothurn wird die Dauer der Quarantäne ab kommendem Montag verkürzt.

Als wohl letzter Kanton verkürzt der Aargau die Quarantänedauer von zehn auf sieben Tage. Die reduzierte Dauer gilt vom kommenden Montag an, wie der Regierungsrat am Mittwoch entschied.

Der Kanton Graubünden bietet laut der kantonalen Kommunikationsstelle Coronavirus mit der umfassenden Teststrategie seit bald einem Jahr eine 7-tägige Quarantäne an: Mittels der Frei-Test-Strategie können sich Kontaktpersonen in Quarantäne nach dem siebten Tag aus der Quarantäne testen.

BAG hat Personen mit höchstem Risiko im Visier

Mit der kürzeren Frist kann gemäss BAG die Quarantäne gezielt auf die Kontaktpersonen mit dem höchsten Infektionsrisiko ausgerichtet werden. Im Visier hat das BAG also jene Menschen, die mit der positiv getesteten Person im selben Haushalt leben oder in engem Kontakt gestanden haben. Zwar plant der Bundesrat laut BAG eine Verordnungsänderung. Die Kantone sind jedoch frei, die vorgeschlagenen Anpassungen bereits vor der Verordnungsänderung umzusetzen.

Von der Quarantäne befreit sind in der Personen, deren letzte Impfdosis oder die Erkrankung nicht länger als vier Monate zurückliegt. Im Aargau liegt diese Frist nach wie vor bei 12 Monaten.

Audio
Aus dem Archiv: Kantone verkürzen Quarantänefrist
aus Nachrichten vom 01.01.2022.
abspielen. Laufzeit 39 Sekunden.

SRF 4 News, 3.1.2022, 10 Uhr;

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39 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community
    Vielen Dank fürs Mitdiskutieren. Wir schliessen nun die Kommentarspalte und wünschen einen gemütlichen Abend. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Nico Salvisberg  (Denkmalpfleger)
    Ich finde es fragwürdig, dass sich ein nicht Geimpfter der sich negativ via PCR-Test in Quaräne begeben muss. Hingegen ein Geimpfter der sich negativ via PCR-Test testen liess,von der Quarantäne befreit ist.
    Es könnten doch beide Träger sein.
    1. Antwort von Pascale von Planta  (Pascale)
      @Herr Salvisberg und an alle, die ihn geliked haben und die unterschiedlichen Massnahmen ebenfalls fragwürdig finden:
      Mittlerweile sollte die folgende Tatsache bei allen angekommen sein - könnte man meinen: die Virenlast und somit das Risiko einer Übertragung ist bei einer geimpften Person derart viel kleiner, resp. bei einem Ungeimpften derart gross, dass diese unterschiedliche Behandlung in Sachen Quarantäne Sinn macht.
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Gut so. Die Omicron Welle lässt sich sowieso nicht mehr aufhalten. Wer 2x geimpft ist, ist nach wie vor sehr gut vor einer ernsthaften Erkrankung geschützt. Kontaktquarantäne und Contact-Traceing funktioniert aktuell bei den hohen Fallzahlen sowieso nicht mehr richtig. Da kann man es auch gleich sein lassen. Je rascher sich die Leute infizieren, umso rascher ist es vorbei.