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Coronavirus Hotellerie im Sommer: Städte verlieren, Randregionen gewinnen

  • Im August wurden rund 3.2 Millionen weniger Übernachtungen in Schweizer Hotels verbucht als im Vorjahresmonat.
  • Mehr als zwei Drittel der Gäste kamen aus der Schweiz.
  • Die Schweizer Hotellerie hat im Vergleich zum Vorjahr von Januar bis August rund 11.4 Millionen Übernachtungen verloren. Das ist ein Einbruch von mehr als 40 Prozent.
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Aus dem Archiv: Hotelbranche trifft es hart
Aus Schweiz aktuell vom 03.04.2020.
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Es steht schlecht um die Hotellerie: Trotz der höheren Nachfrage durch Schweizerinnen und Schweizer konnten im Sommermonat August die fehlenden Einnahmen durch ausländische Touristen nicht kompensiert werden. Diese brachen um 60 Prozent ein.

Boom in Randregionen

Der Tourismus hatte sich im Sommer in die Randregionen verschoben. So verzeichneten im Kanton Graubünden die Gemeinden Scuol, Zernez und Val Müstair einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. In der Gemeinde Bergell waren es sogar beachtliche 53 Prozent mehr Buchungen gegenüber dem Vorjahr.

Im Tessin schwingt die Region Vallemaggia oben aus, und auch in der jurassischen Region Freiberge lagen die Übernachtungszahlen deutlich über dem Vorjahr. Zu den Gewinnern im Corona-Sommer zählen zudem Gemeinden in den Kantonen Appenzell Innerhoden und Glarus.

Buchungseinbussen in den städtischen Zentren

Stadt
Einbruch in Prozent
Zürich- 77 Prozent
Genf- 75 Prozent
Luzern- 66 Prozent
Basel- 63 Prozent
Bern- 59 Prozent

Die städtischen Zentren Zürich, Genf, Luzern, Basel und Bern hatten erneut die grössten Verluste hinzunehmen. Das hatte sich schon in den Vormonaten abgezeichnet. Wie die Situation in den Herbst- und Wintermonaten aussehen wird, ist noch unklar.

Tagesschau; 5.10.20; 12:45 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Alle in den Medien sowie durch Wissenschaftler oder Politiker verbreiteten Aussagen über angeblich niedrige Immunitätsentwicklung in der Bevölkerung sind eh falsch. Denn es wird nur auf Antikörper und nicht auf die teuren T-Zellentest gesetzt. Wir müssen jedoch davon ausgehen, dass die kollektive Immunität aufgrund der T-Zellen-Immunität, Kreuz- und Hintergrundimmunität deutlich weiter fortgeschritten ist, darüber täuschen mich auch Falschresultate liefernde Massentests nicht hinweg.
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Ich für meinen Teil kann nur sagen geht wieder einmal in die Ferien und entspannt euch. In Locarno blabbert der See knapp 4 cm unter Kante fast über das Ufer, Teibholz zum anweisen, die Leute sind trotzdem eher entspannt, fast ausnahmslos ohne Maske unterwegs, was für mein Freiheitsdenkende Seele purer Balsam ist. Haben kaum Fälle hier, liegt vielleicht an der guten Luft und Böumen.