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Covid-Zertifikat Noch zwei Bewerber im Rennen um Covid-Zertifikat

  • 50 Bewerber hatten beim Bundesamt für Gesundheit einen Vorschlag für eine technische Lösung für das Covid-Zertifikat eingereicht.
  • Nach dem ersten Auswahlverfahren bleiben noch die Lösungen des Bundesamts für Informatik (BIT) und der private Anbieter ELCA im Rennen.
  • Das Zertifikat wird sowohl auf dem Smartphone wie auch in Papierform ausgestellt werden.
Video
Archiv: Das sind die Möglichkeiten des EU-Impf-Zertifikats
Aus 10 vor 10 vom 17.03.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 2 Sekunden.

Mit dem Covid-Zertifikat sollen nach Plan des Bundesrats geimpfte, getestete oder genesene Personen im Sommer beispielsweise wieder Grossveranstaltungen besuchen können.

Laut dem BAG werden nun noch zwei Angebote vertieft geprüft. Eines des Bundesamts für Informatik und eines des Lausanner IT-Dienstleisters SICPA in Zusammenarbeit mit der Lausanner ELCA Informatik. Demnach fällt ein definitiver Entscheid Mitte Mai.

Suche nach einer praxistauglichen Lösung

Der Entscheid für die beiden nun vorliegenden Varianten sei nach Hearings mit der Initiative Digital Switzerland, dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, der Organisation CH++ mit dem Epidemiologen Marcel Salathé und mit dem ETH-Rat gefallen.

Die Kantone, die Ärztevereinigung FMH und der Schweizerische Apothekenverband Pharmasuisse sollen in die Projektarbeiten einbezogen worden, teilte das BAG weiter mit. Ziel sei eine «praxistaugliche» und «anwenderfreundliche» Lösung.

Bis das Covid-Zertifikat erhältlich und gültig ist, gelten in der Schweiz weiterhin die Impfnachweise der Impfstellen sowie Atteste einer Genesung oder eines Tests.

Das Covid-Zertifikat solle auch für die Ein- und Ausreise in andere Länder verwendet werden können und mit internationalen Lösungen kompatibel sein. «Im Sommer» solle das Zertifikat zur Verfügung stehen. Am Mittwoch hatte Gesundheitsminister Alain Berset erklärt, dass das Zertifikat «im Juni» bereitstehe.

WHO und EU als internationale Partner

Aufgrund des Covid-19-Gesetzes sollen alle geimpften, genesenen und zeitnah negativ getesteten Personen ein Covid-Zertifikat erhalten können. Dieses soll dort ausgestellt werden, wo getestet oder geimpft wird. Die Daten zum Impf-, Test- oder Genesenen-Status bleiben nur an diesem Ort und bei den betroffenen Personen gespeichert.

Im Hinblick auf die Einführung eines international anerkannten Zertifikats begleitet der Bund die Arbeiten der Weltgesundheitsorganisation WHO mit dem Projekt «Smart Vaccination Certificate» und der EU mit dem Grünen Pass «Digital Green Certificate».

Info 3, 22.04.2021; 17 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von René Widmer  (Widmer)
    Lächerlich dieses Theater und dass das BIT noch im Rennen ist, ist bei all den Informatikdebakeln des Bundes ein Witz. Wir haben nach über einem Jahr Corona noch nicht mal ein funktionierendes Tracing und auch keine einheitliche App für die Registrierung in Beizen im Freien - was abermals ein Witz ist! Jeder kann irgend einen Namen auf den Zettel in der Beiz schreiben...
    1. Antwort von Katharina Bleuer  (Blk)
      Sie werfen dem BIT vor Dinge nicht entwickelt zu haben, für die es nie den Auftrag hatte?
      Ernsthaft?
    2. Antwort von Rolf Schurter  (Rolf vom Tsigervisse)
      Genau so ist es
  • Kommentar von Katharina Bleuer  (Blk)
    Da bin ich ja gespannt. Es wäre schön, wenn Verwandtenbesuche im Ausland endlich wieder ohne riesen Ambra möglich würden.
  • Kommentar von Urs Schneider  ()
    Ein Entscheid kommt im Mai, es sollen diverse Verbände einbezogen werden und internationale Kompatibilität soll es auch haben. Wenn das wirklich im Sommer fertig wird wäre das eine aussergewöhnliche Leistung für ein IT Projekt mit dem Bund. Grosser Zeitdruck ist selten förderlich für Sicherheit und Qualität der Lösung.