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Die CVP sucht einen neuen Fraktionschef oder eine neue Chefin
Aus Tagesschau vom 18.11.2019.
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CVP sucht Fraktionspräsidenten Es muss rasch ein neuer Chef her

Nach der Abwahl des Tessiner CVP-Ständerats Filippo Lombardi braucht die Partei einen neuen Kopf an der Spitze der Fraktion. Und zwar dringend.

Mit Ständerat Filippo Lombardi verliert die CVP nicht nur einen altgedienten und einflussreichen Parteivertreter im Bundeshaus, sondern auch ihren Fraktionspräsidenten.

Angesichts der Tatsache, dass die Wintersession schon in zwei Wochen beginnt, ist Beeilung angesagt. So trifft sich die Fraktion denn auch bereits am Dienstag, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wer folgt auf Lombardi an der Fraktionsspitze?

Auf mögliche Nachfolgerinnen oder Nachfolger Lombardis an der Fraktionsspitze angesprochen, nennt SRF-Bundeshausredaktorin Priscilla Imboden Vize-Fraktionschef Leo Müller. «Er gilt als Strippenzieher in der Fraktion.»

Müller könnte laut einem CVP-Parteisprecher auch rasch interimistisch die Führung der Fraktion übernehmen.

Müller bespricht sich mit einem Ratskollegen im Nationalrat.
Legende: Möglicherweise übernimmt Vize-Fraktionspräsident Leo Müller (rechts) das Präsidium ad interim. Keystone

Als weitere mögliche Nachfolger Lombardis werden im Bundeshaus Pirmin Bischof/SO, die Bündner Stefan Engler und Martin Candinas oder die neu in den Ständerat gewählte Luzernerin Andrea Gmür genannt.

Es muss schnell gehen

Gefragt sei jetzt eine Person mit viel Erfahrung im Parlament, die gut vernetzt sei und in der Fraktion viel Rückhalt habe, sagt die Bundeshausredaktorin. Auch seien gute Kontakte zu den anderen Parteien wichtig – jetzt, da sich die CVP-Fraktion noch stärker als Mehrheitsbeschafferin in der Mitte positioniert habe.

«Es wird für die CVP deshalb nicht einfach, bis zum Monatsende eine geeignete oder einen geeigneten Fraktionschef zu finden», so das Fazit Imbodens.

Ein wichtiger Posten

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Ein Fraktionspräsident hat relativ viel Gewicht im Parlament. Er tritt gegen aussen für die Partei auf und steht für die parlamentarische Arbeit der Partei ein. Auch muss er oder sie sich eng mit dem Parteipräsidenten oder der -präsidentin absprechen. Entsprechend gut müssen sich Partei- und Fraktionschef verstehen, damit sie gegen aussen geeint auftreten. (imbp)

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Keine Sorge, da findet sich schon Eine/r. Geschieht der CVP recht.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Adrian Flükiger: Wieso geschieht das der CVP recht? Könnten Sie mir einen Grund dafür nennen?
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Das ist wirkliche ein unerwarteter Schlag für die CVP. Ein so gewiefter, vernetzter und sprachlich versierter Politiker wie Filippo Lombardi gibt es nicht jeden Tag.
    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      T.Leu stimme Ihnen zu .Ich denke Herr Lombardi ist das Opfer der neuen 3 Parteienpolitik von Hr.Pfister geworden,wer die CVP wählt will keine BDP oder EVP ...diese Partei verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit und folglich auch an Mitgliedern
    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ robert mathis: Kann sein. Ich glaube aber nicht, dass der durchschnittliche Tessiner Wahlbürger beim Ausfüllen des Wahlzettels an die Drei-Parteienpolitik von Herrn Pfister gedacht hat. Ich hätte jedenfalls nicht daran gedacht.