Zum Inhalt springen

Header

Video
Schweizer Ärzte fordern schärfere Massnahmen
Aus Tagesschau vom 13.12.2020.
abspielen
Inhalt

Das Neueste zur Coronakrise Berset nimmt Hilferuf der Universitätsspitäler «sehr ernst»

  • Deutschland beschliesst einen harten Lockdown voraussichtlich vom 16. Dezember bis 10. Januar.
  • Fünf Schweizer Universitätsspitäler haben laut «Sonntagszeitung» eine Warnung bezüglich der Situation mit Coronavirus-Patienten an Bundesrat Alain Berset gesendet. Die Betten in den Intensivstationen würden knapp, das Pflegepersonal sei an seiner Belastungsgrenze angelangt.
  • Sperrstunde ab 19 Uhr, Verbot öffentlicher Veranstaltungen, aber weiterhin 10 Personen bei privaten Treffen: Diese Massnahmen hat der Bundesrat beschlossen. Sie gelten bis 22. Januar. Die detaillierte Übersicht gibt es hier.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 5136 neue Fälle, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der Trend ist derzeit leicht steigend. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt bei 18 Prozent.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:54

    Auch Kanada beginnt mit Impfungen

    Nach Grossbritannien kann nun auch Kanada mit der Immunisierung gegen Covid-19 beginnen. Premierminister Justin Trudeau schrieb auf Twitter zu einem Bild eines Transportflugzeugs: «Die ersten Dosen des Covid-19-Impfstoffs von Pfizer/BioNTech sind in Kanada eingetroffen». Es wird erwartet, dass das Land noch am Montag mit der Immunisierung von Risikogruppen beginnt.

    Kanada ist eines von mehreren Ländern, welche dem Impfstoff der beiden Pharmaunternehmen eine Zulassung erteilt haben. Bereits Anfang des Monats hatten die britischen Behörden eine Notfallzulassung ausgesprochen. Nebst Kanada folgten Bahrain, Saudi-Arabien, Mexiko und Kuwait. In den USA sollen die ersten Dosen ebenfalls heute Montag verimpft werden.

  • 2:59

    Wassermangel in Gesundheitseinrichtungen

    Laut einem Bericht der UNO und des Kinderhilfswerks Unicef hat jede vierte Gesundheitseinrichtung weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser. In jeder dritten gibt es keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen. Sowohl Patienten als auch das Personal seien damit einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit Krankheiten wie dem Coronavirus anzustecken.

    Insgesamt etwa 1,8 Milliarden Menschen seien auf solche Einrichtungen angewiesen, heisst es weiter. Der Bericht umfasst Daten aus 165 Ländern. Vor allem Spitäler in Afrika und Asien haben demnach keine angemessene Wasserversorgung. Ohne Wasser und sanitäre Anlagen zu arbeiten sei für Ärzteschaft und Pflegende so gefährlich wie ohne Schutzkleidung.

  • 22:16

    Auch Litauens Regierung kündigt Lockdown an

    Im baltischen EU-Land sollen ab Mittwoch alle Geschäfte bis auf Läden für den täglichen Bedarf schliessen und der Schulbetrieb auf Fernunterricht umgestellt werden. Dies beschloss die Regierung am Sonntag in Vilnius. Die Regelung soll bis zum 31. Januar 2021 gelten.

    Auch die Bewegungsfreiheit der rund drei Millionen Einwohner Litauens wird eingeschränkt: Auf Anordnung der Regierung darf niemand mehr ohne zwingenden Anlass in Gemeinden ausserhalb des eigenen Wohnsitzes reisen. Das Haus darf nur noch aus triftigem Grund verlassen werden und Kontakte werden auf einen Haushalt beschränkt. Litauen weist nach Angaben der EU-Behörde ECDC eine der höchsten Infektionsraten in Europa auf.

  • 21:04

    Berset nimmt Hilferuf der Universitätsspitäler «sehr ernst»

    Gesundheitsminister Alain Berset hat auf den Hilferuf von fünf Universitätskliniken für eine raschere Eindämmung der Coronavirus-Pandemie reagiert. «Ich denke, dass dies sehr, sehr ernst zu nehmen ist», sagte der Bundesrat im Westschweizer Fernsehen RTS.

    «Wir befinden uns zum Anfang des Winters in einer Situation, die uns wirklich beunruhigt», sagte der 48-Jährige am Abend in der Sendung «19h30». Der SP-Bundesrat bekräftigte die Absicht, dass die Landesregierung am Freitag neue Massnahmen ankündigen werde, sollte sich die seit rund zehn Tagen wieder stärker grassierende Pandemie nicht abschwächen.

    Fünf Schweizer Universitätsspitäler hatten diese Woche laut der «SonntagsZeitung» dem Bundesrat eine Warnung bezüglich der Situation in den Kliniken wegen des Coronavirus gesendet. In einem Brief hätten sie «grosse Besorgnis zur aktuellen Lage» geäussert.

  • 20:18

    Eine halbe Million für sicheres Skifahren im Wallis

    Verschiedene Bergbahnbetreiber laden derzeit selbstbewusst mit Schutzkonzepten auf die Piste ein. Die Region Saas-Fee hat für seine Schutzmassnahmen rund eine halbe Million Franken investiert. Mehr dazu im Beitrag der «Tagesschau»:

    Video
    Walliser Skigebiete investieren stark in Schutzkonzepte
    Aus Tagesschau vom 13.12.2020.
    abspielen
  • 19:26

    Hunderte auf Protest-Spaziergang in Bern

    Hunderte Menschen sind am Sonntagnachmittag in kleinen Gruppen durch die Stadt Bern spaziert. Offenbar handelte es sich um einen Protest gegen die Corona-Massnahmen. Transparente waren aber praktisch keine zu sehen.

    Versammelt hatten sich die Teilnehmer der Aktion am frühen Nachmittag auf dem Bundesplatz. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schätzte die Zahl der Anwesenden auf 500 bis 1000. Anschliessend machten sich die Leute in kleinen Gruppen auf den Weg durch die Stadt. Gegen 17.00 Uhr ging die Aktion zu Ende.

    Laut Kantonspolizei Bern bestanden die einzelnen Gruppen aus 10 bis 15 Personen. Grossmehrheitlich hätten sich die Personen an die geltenden Schutzmassnahmen gehalten. Auf dem Bundesplatz hatte zuvor kaum jemand eine Maske getragen, wie auf Fotos zu erkennen war.

    Schild vor dem Bundeshaus
    Legende: Keystone
  • 18:37

    Lukas Engelberger fordert strengere Massnahmen

    Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektoren, hält es für unverantwortlich, den jetzigen Zustand zu verlängern und fordert strengere Massnahmen.

    Engelberger zeigte sich ausserdem kritisch gegenüber dem föderalen System: «Es ist unverantwortlich, wenn kantonale Regierungen zu sehr mit dem Regime des Nachbarkantons argumentieren. Es ist unverantwortlich, wenn die Menschen als Konsequenz daraus die Massnahmen mit einem Ausflug in den benachbarten Kanton umgehen», sagte er in einem Interview gegenüber Tamedia. In den vergangenen Wochen habe man im föderalistischen Dialog nicht das geleistet, was eigentlich hätte geleistet werden sollen, so Engelberger.

    Irgendwann werde die Diskrepanz zwischen den Massnahmen und den Fallzahlen sowie der Unterschied zu den Massnahmen im nahen Ausland «einfach zu gross». «Wir müssen auch verhindern, dass eine Sogwirkung auf die Schweiz entsteht, wenn in der Nachbarschaft das öffentliche Leben runtergefahren wird», so Engelberger.

    Lukas Engelberger in einer Pressekonferenz vom November.
    Legende: Keystone
  • 17:28

    Israel verkürzt Quarantänezeitum zwei Tage - wenn man zwei negative Tests vorlegt

    Die coronabedingte Quarantäne wird in Israel um zwei auf zehn Tage verkürzt, wenn man zwei negative Tests vorweist. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, diese Erleichterung solle von Dienstagmorgen an gelten.

    Israel bereitet sich auf den Beginn seiner Corona-Impfkampagne vor. Benjamin Netanjahu hatte den 27. Dezember als Zieldatum genannt. Nun soll der Start aber womöglich noch vorgezogen werden. Seit Mitte Oktober setzt die Regierung schrittweise Lockerungen um. Zuletzt nahmen die Zahlen wieder zu, ein dritter Lockdown ist im Gespräch.

    Der Coronavirus ist seit Beginn der Pandemie bei 356'250 Menschen in Israel nachgewiesen worden. 2990 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben. Das Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, am Vortag seien 1289 neue Corona-Fälle und zwölf neue Todesfälle gemeldet worden. Das Land hat rund neun Millionen Einwohner.

    Im Vergleich: Die Schweiz mit ca. 8.5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zählt bisher insgesamt 373'831 Infektionen und 5961 Verstorbene.

  • 16:34

    Kanton Glarus: Schule unterzieht sich Massentest

    Aufgrund steigender Corona-Fallzahlen wird in Glarus Nord laut Angaben der Gemeinde das ganze Oberstufenzentrum Linth-Escher Niederurnen bis zu den Weihnachtsferien geschlossen. Zudem sollen 220 Schüler und 40 Lehrpersonen am Montag zum Corona-Test antreten.

    Bislang seien 30 Schüler und Lehrer getestet worden, bei knapp einem Dutzend Personen sei der Test positiv ausgefallen, sagte Gemeindepräsident Thomas Kistler am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Ende Woche waren zwei Schulklassen des Oberstufenzentrums infolge steigender Coronafälle in Quarantäne geschickt worden.

  • 15:33

    10'000 Infektionen innerhalb eines Tages in den Niederlanden

    Die Niederlande sind das von der zweiten Welle in Europa am stärksten betroffene Land: Innerhalb der letzten 24 Stunden stiegen die Neuinfektionen auf 10'000 an – das ist der höchste Wert seit Ende Oktober. Die Regierung hatte Mitte Oktober einen Teil-Lockdown angeordnet, der mittlerweile wieder etwas gelockert wurde. Die Regierung trifft sich heute zu einer notfallmässigen Sitzung, in der weitere Massnahmen diskutiert werden sollen.

    Niederlandes Samichlaus wird auf das Coronavirus getestet.
    Legende: Der «Sinterklaas» wird auf das Coronavirus getestet. Keystone
  • 15:17

    Vorbereitungen für Corona-Impfungen laufen in der Schweiz auf Hochtouren

    Während in gewissen Ländern wie Grossbritannien und den USA bereits Corona-Impfkampagnen gestartet sind, steht der Impfbeginn in der Schweiz noch aus. Doch schweizweit laufen derzeit die organisatorischen und logistischen Vorbereitungen auf Hochtouren: Die meisten Kantone stehen in den Startlöchern für den Impfbeginn.

    Im Kanton Bern zum Beispiel wird laut Gesundheitsdirektion zunächst nur in einigen, über das Kantonsgebiet verteilten Impfzentren geimpft. Und im Kanton Zürich soll als Referenz-Impfzentrum das Zentrum für Reisemedizin in der Stadt dienen.

  • 14:51

    Keine Unterbrechung beim Profisport in Deutschland

    Anders als beim ersten harten Corona-Lockdown im Frühjahr kann der Profisport in Deutschland seine Wettbewerbe diesmal zunächst fortsetzen. Dies geht aus dem Beschluss der Bund-Länder-Runde mit Kanzlerin Angela Merkel am Sonntag hervor, in dem der Profisport bei den weitergehenden Einschränkungen nicht explizit erwähnt wird. Während das öffentliche Leben samt Einzelhandel und Schulen ab Mittwoch und bis zum 10. Januar drastisch heruntergefahren werden soll, darf demnach in den nationalen Sport-Ligen rund um den Jahreswechsel weiter ohne Zuschauer gespielt werden.

    Im Frühling war die Bundesliga Mitte März für mehr als zwei Monate unterbrochen worden, bevor es ab Mai in leeren Arenen weiterging. Andere Sportarten wie Eishockey oder Handball brachen ihre Saison komplett ab und pausierten wesentlich länger. Seit dem Teil-Lockdown Anfang November sind in Deutschland nicht nur Zuschauer beim Profisport, sondern auch der gesamte Amateur- und Juniorensport untersagt.

  • 13:43

    USA: Ab Montag wird geimpft

    Die USA dürften das zweite westliche Land werden, das systematisch gegen das Coronavirus impft. Nach einer Notzulassung der Gesundheitsbehörde FDA läuft die Auslieferung von Corona-Impfstoffen von Pfizer/Biontech in den USA an. Das Frachtunternehmen FedEx teilte am Sonntag mit, seine Tochter FedEx Express beginne mit dem Transport des mit Trockeneis tiefgekühlten Impfstoffs.

    US-Präsident Donald Trump versprach seinen Landsleuten auf Twitter erste Impfungen noch am Wochenende. Der für die Impflogistik zuständige Experte des Weissen Hauses, Gustave Perna, sagte jedoch, dass erst ab Montag geimpft werde.

    Die US-Regierung hat sich vertraglich die Lieferung von 100 Millionen Impfdosen von Pfizer/Biontech gesichert. Der US-Pharmakonzern Moderna teilte am Freitag mit, die US-Regierung kaufe weitere 100 Millionen Dosen seines Impfstoffs. Diese Dosen würden im zweiten Quartal 2021 geliefert. Der Moderna-Impfstoff muss von der FDA noch zugelassen werden.

  • 12:35

    Deutschland: Harter Lockdown ab Mittwoch

    Trotz des Teil-Lockdowns und etlicher Mahnungen aus Wissenschaft und Politik sind die Corona-Zahlen in Deutschland drastisch gestiegen. Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 20'200 neue Corona-Infektionen übermittelt, wie es am Sonntagmorgen berichtete. Nun hat sich die Politik für einen harten Lockdown entschieden, der vom 16. Dezember bis 10. Januar gelten soll. Hier gibt's mehr Informationen.

    Video
    Deutschland beschliesst harten Lockdown
    Aus Tagesschau vom 13.12.2020.
    abspielen
  • 11:51

    Italiens Restaurants öffnen wieder

    Wegen sinkenden Corona-Zahlen dürfen ab heute in vielen Regionen Italiens die Restaurants und Bars wieder öffnen. Rund fünf Wochen nach der Einrichtung von drei Risikozonen und eines Teil-Lockdowns ist die Zeit der roten Zonen damit zunächst vorbei.

    Die anfangs stark betroffene Lombardei im Norden und Kalabrien im Süden gehören wieder zu den gelben Zonen mit geringem Risiko. Gesundheitsminister Roberto Speranza hatte ausserdem am Freitag in Rom angeordnet, dass die Abruzzen als letzte rote Zone in die mittlere, orange Kategorie wechseln.

    Damit wird der Alltag für viele Italiener einfacher. Denn in den gelben Zonen dürfen die Lokale tagsüber wieder öffnen und die Menschen können ihre Wohnorte verlassen. In ganz Italien müssen die Lokale allerdings um 18 Uhr schliessen und ab 22 Uhr gilt eine Ausgangssperre bis zum frühen Morgen.

    Mann putzt Fensterscheibe vor Restaurant in Italien
    Legende: Restaurants werden auf ihre Wiedereröffnung vorbereitet. Keystone
  • 11:38

    USA: Seit Beginn der Pandemie mehr als 16 Millionen Infizierte

    Seit dem Beginn der Corona-Pandemie haben sich in den USA mehr als 16 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Dies ging aus Daten der Johns-Hopkins-Universität hervor. In absoluten Zahlen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen lag bei 219'510.

    Am Samstag wurden 2368 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion verzeichnet. Der Höchstwert war am Freitag mit mehr als 3300 Toten registriert worden. Insgesamt starben 297 837 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Der künftige Präsident Joe Biden sprach von einem «traurigen Meilenstein», die Situation sei sehr ernst.

  • 10:29

    BAG: Breite Bevölkerung soll bis Frühsommer geimpft sein

    Das Bundesamt für Gesundheit hat der «Sonntagszeitung» und «Le Matin Dimanche» einige Angaben zum Coronavirus-Impfplan für die Schweiz gemacht. Demnach sollen nur ein paar Monate nach dem Beginn der Impfungen im Januar 2021 die meisten Menschen in der Schweiz bereits geimpft sein. «Wir gehen davon aus, dass alle, die sich impfen lassen wollen, also auch die breite Bevölkerung, bis im Frühsommer geimpft sein können», teilte das BAG den Zeitungen mit. Klar sei, dass zuerst die Risikogruppen – also ältere Menschen und jene Personen mit Vorerkrankungen – geimpft würden. Danach hänge die Vorgehensweise aber von der Verfügbarkeit der Coronavirus-Impfstoffe ab, hiess es weiter.

    Eine Impfdosis
    Legende: Keystone
  • 8:13

    Unteriberg (SZ): Private Party mit 80 Teilnehmenden aufgelöst

    In Unteriberg (SZ) hat die Polizei am Samstagabend eine private Party mit rund 80 Teilnehmenden aufgelöst. Zwei Personen wurden verhaftet, eine wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, die zweite zur Ausnüchterung, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte.

    Eine Polizeipatrouille war gegen 22 Uhr in der Industrie Unteriberg auf die Party aufmerksam geworden. Rund die Hälfte der Teilnehmenden habe sich nicht wegweisen lassen, heisst es in der Mitteilung. Mit den daraufhin aufgebotenen Ordnungsdienstkräften wurde die Party anschliessend aufgelöst und alle Personen kontrolliert. Sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Party werden wegen des Verstosses gegen die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verzeigt.

  • 6:06

    Schweizer Spitäler schlagen Alarm

    Die Lage in den Schweizer Spitälern spitzt sich wegen zunehmender Corona-Fälle immer weiter zu. In den Sonntagszeitungen warnen mehrere Spitäler und Ärzte vor einem drohenden Kollaps.

    Im Universitätsspital Zürich waren laut «SonntagsZeitung» gestern nur noch drei Betten in der Intensivstation frei. Das habe Folgen für Patienten mit anderen lebensbedrohlichen Krankheiten. Demnach musste das Uni-Spital vergangene Woche erstmals eine dringend notwendige Tumor-Operation eines jungen Krebspatienten verschieben.

    In einem Brief an Bundesrat Alain Berset äusserten die fünf Universitätsspitäler diese Woche ihre «grosse Besorgnis zur aktuellen Lage». Die Betten in den Intensivstationen würden knapp, das Pflegepersonal sei an seiner Belastungsgrenze angelangt. Die Spitaldirektoren fürchten nach Weihnachten einen Kollaps des Spitalwesens.

    Vor dieser Entwicklung warnen auch drei Zürcher Chefärzte, die sich per Email an die «NZZ am Sonntag» gewandt haben. Die Schweiz habe Covid-19 überhaupt nicht im Griff, heisst es darin und die Politik habe noch nicht verstanden, wie dramatisch die Situation in den Spitälern sei.

    Dabei habe die Überlastung der Spitäler fatale Konsequenzen: Mehrere Patienten im Kanton Zürich hätten sich erst im Spital mit Corona angesteckt. Solche Fälle würden zunehmen, wenn es jetzt nicht gelinge, das Virus mit drastischen Massnahmen zurückzudrängen. Die bisherigen Massnahmen reichten nicht.

    Audio
    Schweizer Spitäler schlagen Corona-Alarm
    01:18 min, aus Nachrichten vom 13.12.2020.
    abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
  • 5:28

    Russland kündigt Impfstoff für Tiere an

    Nach Corona-Ausbrüchen auf mehreren Nerzfarmen in Europa entwickelt Russland einen eigenen Impfstoff für Tiere. Das Vakzin solle Ende Januar vorliegen, sagte der Chef der Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor, Sergej Dankwert, der russischen Fachzeitschrift «Veterinär und Leben». Die Europäische Union, die USA und Singapur hätten bereits Interesse bekundet. Dankwert zufolge durchläuft der Wirkstoff aktuell die entscheidende Testphase III. «Der neue Impfstoff wird derzeit an Nerzen, Katzen und Nagetieren getestet.»

    Seine Behörde erhalte regelmässig Anfragen aus russischen Tierfarmen nach einem Corona-Impfstoff, weil Nerze und Frettchen als besonders anfällig für das Virus gelten und sich gegenseitig infizieren könnten, sagte der Behördenleiter.

    In den vergangenen Wochen hat es in mehreren europäischen Ländern Fälle von Corona-Infektionen bei Nerzen gegeben, unter anderem in Schweden, Frankreich und den Niederlanden. In Dänemark waren Millionen Tiere getötet worden, weil das Virus mutiert war. In Russland leben in Tierfarmen offiziellen Angaben zufolge mehr als 97'000 Nerze und 6900 Frettchen.

    Audio
    Aus dem Archiv: Dänemark tötet alle Nerze wegen Virus-Mutation
    03:39 min, aus Info 3 vom 05.11.2020.
    abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.

Tagesschau, 13.12.2020, 19:30 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1472 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Bundesrat Berset macht die "Ansagen" und jede/r einzelne BürgerIn, muss sich einsichtiger- und logischerweise anpassen! Das gilt auch für das gesamte Parlament, die politischen Parteien, den gesamten Verwaltungsapparat der Schweiz = "gemeinsam" sind wir stark und schaffen "fast" alles!
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Warum Weihnachten nicht einmal anders feiern, den Gegebenheiten, Massnahmen etc durch die Pandemie angepasst, mittels Fantasie und Kreativität?
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Ich kenne keine grösseren Gewohnheitstiere als die Schweizer. Arbeiten 8-12 und 13-17, Essen um 12 und 18 Uhr
  • Kommentar von Michael Mehltretter  (Meichel M)
    Die Intensivbetten wurden seit Frühling von 1500 um 400 auf 1100 reduziert, obwohl eine zweite Welle zu erwarten war.
    Dann Panik schreien ist nicht gerade vorausschauend. Ist das Absicht?
    Ich frage mich was mit den Verantwortlichen los ist.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Patrick Dörrer  (P.D)
      Sehr interessantz. Können Sie mir bitte d ie entsprechen Quellen-Links-Hinweise zu den Fakten geben, dass ich diese nach voll ziehen kann? Danke.