Zum Inhalt springen

Header

Video
Bundespräsidentin Sommaruga: «Es muss rasch gehen»
Aus News-Clip vom 11.12.2020.
abspielen
Inhalt

Entscheide des Bundesrats Die neuen Massnahmen des Bundesrats im Überblick

Der Bundesrat hat entschieden: Um eine Überlastung des Gesundheitssystems und der Spitäler zu verhindern, gelten folgende Massnahmen ab heute Samstag, 12. Dezember, bis am 22. Januar.

Sperrstunde ab 19 Uhr, Schliessungen am Sonntag: Einkaufsläden, Freizeit- und Sportanlagen (inkl. Fitnesscenter) müssen von 19 bis 6 Uhr schliessen und bleiben an Sonn- und Feiertagen geschlossen. Ausgenommen sind Apotheken, Märkte im Freien und Tankstellen zum Benzinbezug.

Gastrobetriebe müssen ebenfalls von 19 bis 6 Uhr schliessen, dürfen aber an Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Am 24. Dezember und für Silvester gilt die Sperrstunde erst ab 1 Uhr. Takeaway-Angebote und Lieferdienste können weiterhin bis um 23 Uhr offen bleiben. Restaurants, die ausschliesslich Hotelgäste bedienen, dürfen ebenfalls bis 23 Uhr geöffnet sein.

Mehr Geld für Härtefälle

Textbox aufklappenTextbox zuklappen

Das Härtefallprogramm zur Unterstützung von Unternehmen in der Corona-Krise soll um 1.5 auf 2.5 Milliarden Franken aufgestockt werden. Mit diesem Schritt will der Bundesrat die neuen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus abfedern. Davon sollen 750 Millionen Franken gemeinsam von Bund und Kantonen getragen werden, wobei die Kantone 33 Prozent beisteuern sollen. 750 Millionen Franken soll der Bund nötigenfalls als Zusatzbeiträge an die kantonalen Härtefallmassnahmen einschiessen können, ohne dass die Kantone sich finanziell beteiligen. Damit soll der Bundesrat die Möglichkeit erhalten, gezielt jene Kantone zu unterstützen, die besonders stark von Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie betroffen sind.

Private Treffen: Im Privaten dürfen sich weiterhin maximal 10 Personen treffen. Kinder werden mitgezählt. Der Bundesrat empfiehlt zudem dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken.

Öffentliche Veranstaltungen: Alle öffentlichen Veranstaltungen sind mit Ausnahme von religiösen Feiern (maximal 50 Personen), Versammlungen von Legislativen und politischen Kundgebungen (maximal 50 Personen) verboten.

Sport und Kultur: Sportaktivitäten in der Freizeit sind nur noch in Gruppen bis höchstens 5 Personen erlaubt. Kontaktsportarten bleiben verboten. Auch im nichtprofessionellen Kulturbereich werden Gruppenaktivitäten auf 5 Personen eingeschränkt.

Sportliche und kulturelle Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren bleiben erlaubt. Auch Trainings und Wettkämpfe von Angehörigen eines nationalen Kaders sowie Trainings und Matches in den Profiligen bleiben ohne Publikum möglich. Weiterhin erlaubt sind auch Proben und Auftritte von professionellen Künstlerinnen und Künstlern oder Ensembles.

Ausnahme für Kantone mit günstiger epidemiologischer Entwicklung: Kantone mit einer günstigen epidemiologischen Entwicklung dürfen die Sperrstunde bis auf 23 Uhr ausweiten. Die Voraussetzung hierfür ist, dass der Reproduktionswert während mindestens 7 Tagen unter 1 und die 7-Tagesinzidenz der neuen Fälle während mindestens 7 Tagen unter dem Schweizer Schnitt liegt. Zudem müssen ausreichende Kapazitäten im Contact-Tracing sowie in der Gesundheitsversorgung vorhanden sein. Will ein Kanton die Öffnungszeiten ausweiten, muss er sich mit den angrenzenden Kantonen absprechen.

Gemäss Informationen an der Pressekonferenz wären Ausnahmen derzeit in den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Obwalden, Waadt, Neuenburg und Wallis möglich.

Nur noch bis 19 Uhr offen / geschlossen an Sonn- und FeiertagenQuelle: Bundesrat, 11.12.20Massnahmen des Bundesvom 12. Dezember bis 22. Januar VerbotenÖffentliche VeranstaltungenReligiöse Feiern (max. 50 Personen), Beerdigungen im Familien- und engen Freundeskreis, Parlamentsversammlungen, politische KundgebungenAusnahmen:Auch an Sonn- und Feiertagen bis 19 Uhr offen*Einkaufsläden und MärkteFreizeit- und SportbetriebeMuseen und Bibliotheken*24. Dezember und Silvester: Sperrstunde ab 1 Uhr, Ausnahmen für Kantone mit «günstiger epidemiologischer Lage»GastrobetriebeSportaktivitäten in der Freizeit mit mehr als 5 PersonenAktivitäten im nichtprofessionellen Kulturbereich mit mehr als 5 Personen
Weiterhin gilt: Discos und Tanzlokale geschlossenErweiterte MaskenpflichtRegeln für RestaurantsTreffen im öffentlichen Raum mit maximal 15 PersonenPrivate Treffen mit maximal 10 PersonenBeschränkte Anzahl Kunden in LädenHomeoffice (Empfehlung)Regeln für SkigebieteGemeinsamer Gesang nur in Familie und SchuleFernunterricht an HochschulenQuelle: Bundesrat, 11.12. 2020Verbot Veranstaltungen > 100 PersonenEinführung Schengen-GrenzkontrollenEinreise aus Italien mit Ausnahmen verboten10 Mrd. Fr. Soforthilfe Kein Unterricht an SchulenMax. 50 Personen in Restaurants, Bars, Diskotheken

SRF 4 News, 11.12.2020, 14.00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

246 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Wolfgang Linder  (Pewoli)
    Wenn ich so die komentare lese, stelle ich fest, dass die mehrheit die verschärften massnahmen nicht verstehen. Ich auch nicht.
    Warum bestraft man die betriebe, welche die schutzkonzepte einhalten?
    Warum bestraft man nicht die betriebe die sie bicht einhalten? Z.b 4 wochen betrieb schliessen ohne entschädugung.
    Dies hätte mit sicherheit geholfen.
    Der vorteil wäre auch noch, dass die kosten für den staat geringer wären.
    Warun haben wir immer wieder Hotspots in alters und pflegeheimen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Schmid  (Hand und Fuss)
    Welche Massnahmen?
    Ich warte....
    Kontaktverfolgung aufstocken? Quarantäne, Tests bei Kontakten mit Infizierten, Isolation wirklich durchziehen - Tests bei allen Symptomen, statt nur, wenn man mehrere hat....
    Was wird getan?
    Die Leute, die das Land mit ihrer Arbeit und ihrem Fachwissen aufgebaut und den Reichtum erwirtschaftet, Lehrlinge ausgebildet und Kinder und Enkel grossgezogen haben, dürfen jetzt einfach sterben, 10 Jahre zu früh und auf fürchterliche Art.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Leider ist es mit der Vernunft und Eigenverantwortung bei zu vielen nicht weit her. Und genau da muss nachjustiert werden. Und das geht wohl nur durch Verbote. Schade, selbst ins Bein geschossen und bewusst so herbeigeführt
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Schmid  (Hand und Fuss)
      Stimme Ihnen zu.
      Zu viele Lücken, denn sonst hätten wir die Ansteckungen nicht. Pendlerzüge sind voll, Glühweinstände auch.
      Treffen mit vielen verschiedenen Leuten werden das Virus verbreiten.
      10 Tage bis 3 Wochen später sehen wir dann die Triage in den Spitälern.
      Wir sollten von "Fremdverantwortung" oder verweigerter Solidarität sprechen - es geht NICHT um einen selbst. Auch ohne Symptome steckt man Andere an, die sterben ggf. oder verbreiten ebenfalls weiter.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen