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Ausschreitungen in den Niederlanden
Aus Tagesschau vom 21.11.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Corona-Proteste in mehreren Ländern

    Der Ticker ist abgeschlossen

    • 1:46

      Wieder Ausschreitungen in den Niederlanden

      In den Niederlanden ist es den dritten Tag in Folge zu Ausschreitungen bei Protesten gegen Corona-Massnahmen gekommen. Unruhen gab es am Sonntagabend unter anderem in den Städten Leeuwarden, Groningen, Enschede und Tilburg. In Enschede, wo eine Notstandsverordnung erlassen wurde, versuchte die Polizei laut einem in Internet-Medien verbreiteten Video, eine Menschenmenge mit Schlagstöcken auseinanderzutreiben. In Leeuwarden wurden Polizeiwagen mit Steinen beworfen, Demonstranten zündeten Leuchtraketen.

    • 22:44

      Ausschreitungen bei Demo in Brüssel

      Rund 35'000 Menschen sind in Brüssel gegen verschärfte Corona-Massnahmen in Belgien auf die Strasse gegangen. Dabei ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Auf Bildern, die die Nachrichtenagentur Belga verbreitete, waren Polizeiwagen mit zerbrochenen Scheiben, brennende Barrikaden und der Einsatz von Pyrotechnik zu sehen. Die Polizei bestätigte, dass sie am Sonntag Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten eingesetzt hat.

      Es habe 44 Festnahmen gegeben, drei Polizisten seien verletzt worden. Sechs Polizeifahrzeuge seien beschädigt, ein Roller der Beamten in Brand gesetzt worden. Auch Schaufenster und Autos von Privatpersonen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf Videos auf Twitter, die die Proteste zeigen sollen, ist zu sehen, wie Feuerwerkskörper und andere Wurfgeschosse gegen die Polizei eingesetzt wurden und es zu Strassenschlachten mit den Sicherheitskräften kam.

      Szene einer Strassenschlacht in Brüssel. Im Vordergrund ein Demonstrant. Im Hintergrund Polizisten in Montur.
      Legende: Die anfangs friedliche Demonstration in Brüssel artete in eine Strassenschlacht aus. Reuters
    • 20:52

      Putin bekommt Booster-Impfung

      Inmitten der dramatischen Corona-Lage in Russland hat sich Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Er habe sich am Sonntag mit dem russischen Impfstoff Sputnik Light impfen lassen, sagte der 69-Jährige am Abend in Moskau dem Kreml zufolge. Wie bereits bei seiner ersten Impfung im Frühjahr waren auch diesmal keine Kameras zugelassen.

      Glasampullen.
      Legende: In Russland haben sich mehr als 50 Millionen Menschen mit Sputnik V impfen lassen. Keystone
    • 19:58

      Kanzler nennt kein Enddatum für Lockdown für Ungeimpfte

      Wer nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, muss sich in Österreich auf einen Lockdown auf unbestimmte Zeit einstellen. Kanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) nannte keine Frist für die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen für diese Gruppe. Es müsse jetzt endlich gelingen, die Impfquote so weit nach oben zu treiben, dass die Pandemie eingedämmt und künftig kein Lockdown mehr nötig sein werde, sagte der Regierungschef.

    • 16:54

      Diskussion um Impfpflicht

      Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther zeigt sich offen für eine Corona-Impfpflicht. Er hoffe zwar noch, «dass es am Ende ohne allgemeine Impfpflicht geht. Wenn nicht, bin ich allerdings auch bereit, diesen Schritt zu gehen», sagt der CDU-Politiker der «Welt». Er sei für weitere Massnahmen für Ungeimpfte, etwa Impfpflichten oder zusätzliche Einschränkungen, offen. Einen generellen Lockdown lehnt er ab, da dieser nicht angemessen sei. «Jeder kann sich schützen lassen – durch eine Impfung. Das ist der Unterschied zur Lage vor einem Jahr.»

      Auch der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, spricht sich für eine Impfpflicht aus. «Jetzt ist ein Punkt gekommen, an dem wir ganz klar sagen müssen: Wir brauchen eine De-facto-Impfpflicht und einen Lockdown für Ungeimpfte», schreibt er in einem Gastbeitrag für die «Welt». Denn alle anderen Appelle seien bei den Ungeimpften verhallt.

    • 15:24

      Biontech-Booster schützt sehr gut vor Erkrankung

      Der Schutz vor einer schweren Corona-Erkrankung ist beim Biontech -Impfstoff nach Angaben von Unternehmensgründer Ugur Sahin bis zum neunten Monat sehr hoch. Dies zeigten kürzlich veröffentlichte Studien, sagte Sahin der «Bild am Sonntag». Der Impfschutz beginne aber «ab dem vierten Monat» abzunehmen.

      Sahin sprach sich für Auffrischungsimpfungen aus. «Ein Booster schützt zum einen den Geimpften sehr gut vor Erkrankung, er hilft aber auch, weitere Ansteckungsketten zu unterbrechen.» Das könne uns über den anstehenden schwierigen Winter helfen. Sahin sagte dem Bericht zufolge: «Wichtig ist die Tatsache, dass die dritte Impfung den Schutz wieder anhebt. Entsprechend erwarten wir, dass er länger anhält als der Schutz nach der Doppelimpfung und nachfolgende Auffrischimpfungen vielleicht nur jedes Jahr - ähnlich wie bei Influenza - gebraucht werden.»

      Audio
      Aus dem Archiv: Biontech-Mitgründer Sahin: «Ich habe mehrfach Glück gehabt.»
      05:47 min, aus Echo der Zeit vom 03.05.2021.
      abspielen. Laufzeit 05:47 Minuten.
    • 14:34

      Britischer Gesundheitsminister: «Impfpflicht für alle werden wir kaum jemals in Betracht ziehen»

      Grossbritannien lehnt eine allgemeine Corona-Impfpflicht. Sich impfen zu lassen, sei eine persönliche Entscheidung, sagte Gesundheitsminister Sajid Javid gegenüber der BBC. «Falls Leute etwas zurückhaltend sind, sollten wir mit ihnen zusammenarbeiten und sie ermutigen», sagte Javid. «Es liegt an Österreich und anderen Ländern zu entscheiden, was sie tun müssen. Wir haben das Glück, dass es in diesem Land viel weniger Menschen gibt, die bei Impfungen zögern, als andernorts.»

      Seit Mitte November muss das Personal in britischen Pflegeheimen vollständig geimpft sein, für Frühling hat die Regierung zudem eine Impfpflicht für Beschäftigte des englischen Gesundheitsdiensts NHS angekündigt. «Was eine Impfpflicht für die allgemeine Bevölkerung angeht, so glaube ich nicht, dass wir das jemals in Betracht ziehen würden», sagte Javid.

      In England gelten bereits seit Mitte Juli keine Corona-Regeln mehr. Es sollen derzeit auch keine Beschränkungen wieder eingeführt werden, wie der Gesundheitsminister dem Sender Sky News sagte. Ein deutlicher Anstieg der Infektionen sei unwahrscheinlich, sagte einer der Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs der BBC. Weil sich bereits so viele Menschen mit Corona infiziert hätten, sei die Immunität in der Bevölkerung recht hoch. Hinzu komme die hohe Anzahl Impfungen. Bisher sind 80 Prozent der über 12-Jährigen vollständig geimpft.

    • 13:42

      Israel will am Dienstag mit Impfung von Kindern ab 5 Jahren beginnen

      Die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren gegen das Coronavirus soll in Israel am Dienstag beginnen. «Dies sind spezielle Vakzine für Kinder, sie sind angepasst worden und es ist nur ein Drittel der Dosis, die Erwachsene erhalten», sagte Regierungschef Naftali Bennett bei der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem. Millionen Kinder auf der Welt, vor allem in den USA, hätten sie bereits erhalten. «Die Impfstoffe sind sicher und effektiv, sie gewähren die Gesundheit unserer Kinder.»

      Bennett verwies auf die jüngste Corona-Welle in Europa; auch in Israel sei wieder ein gewisser Anstieg des R-Faktors zu beobachten. «Der Winter beginnt und wir stehen offenbar vor einer Erkrankungswelle bei Kindern.» Angesichts der Corona-Lage sei nicht mit weiteren Erleichterungen in Israel zu rechnen, sagte Bennett. «Israel ist offen und sicher, und wir werden daran arbeiten, dass dies so bleibt.»

      Mann mit Maske vor israelischen Fahnen.
      Legende: Der Ministerpräsident bekräftigte, sein eigener Sohn David werde «einer der ersten» sein, der den Impfstoff für Kinder in dieser Altersgruppe erhalten werde. «Dies erwarte ich auch von allen anderen israelischen Eltern, und gewiss von Ministern, die Kinder und Enkelkinder im relevanten Alter haben.» Keystone
    • 12:24

      Lohneinbussen: FC Bayern erhöht Druck auf ungeimpfte Profi-Spieler

      Mehrere noch ungeimpfte Fussballprofis des FC Bayern München müssen einem Bericht der «Bild am Sonntag» zufolge auf Teile ihres Gehalts verzichten. Demnach sollen die Bayern-Chefs jene vier Spieler, die bisher in Quarantäne mussten, nach einem Gespräch am vorigen Donnerstag von dieser Entscheidung unterrichtet haben.

      Sie sollen rückwirkend für die Quarantänewoche kein Gehalt bekommen, wie die Zeitung aus dem Mannschaftskreis erfuhr. Dem Bericht zufolge soll es zudem einen fünften ungeimpften Spieler geben, der nicht in Quarantäne war und deshalb auch keine Einbussen hinnehmen muss.

      Laut «BamS»-Bericht wollen die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters damit ein Zeichen setzen und den Druck erhöhen, sich impfen zu lassen. Der Verein gab auf Anfrage keine Stellungnahme zu dem Medienbericht ab.

    • 11:25

      Verschärfte Stimmung und Morddrohungen gegen österreichische Regierung

      In Österreich hat sich die Stimmung unter den Ungeimpften laut Innenminister Karl Nehammer, ÖVP, deutlich verschärft. Es habe bei der gestrigen Grossdemonstration in Wien eine «aufgebrachte, aggressive Stimmung» geherrscht sagte Nehammer an einer Medienkonferenz in Wien. Unter den Teilnehmern, rund 40'000 nach Polizeiangaben, hätten sich neben «besorgten Bürgern, die die Corona-Massnahmen ablehnten», Neonazis, Rechtsextremisten und gewaltbereite Hooligans befunden, so der Innenminister. Es habe erneut eine Verharmlosung des Holocausts gegeben, vereinzelt seien Judensterne mit der Aufschrift «ungeimpft» getragen worden und Bundeskanzler Alexander Schallenberg sei auf Plakaten mit dem SS-Auschwitz-Arzt Mengele verglichen worden. Dies sei, so Nehammer, absolut inakzeptabel und werde strafrechtlich geahndet.

      Dass die Grossdemonstration weitgehend friedlich verlaufen sei, führte der ÖVP-Innenminister auch auf den, wie er sagte, «besonnenen Einsatz» der rund 1300 Polizeibeamten zurück.

      Zwei Männer an Rednerpulten. Daneben eine Leinwand mit einem Fotos eines kaputten Polizeiautos.
      Legende: Ein konkretes Beispiel für die Gewaltbereitschaft sei ein Brandanschlag auf ein Polizeiauto in Linz, so Nehammer. Die beiden Tatverdächtigen hätten danach zugegeben, dass sie dabei die beiden Polizisten, die sie zuvor kontrolliert hätten, töten wollten. "Das ist ein Ausmass an Radikalisierung, das in keiner Weise hinnehmbar ist." Keystone
    • 10:31

      Zürcher Infektiologe kritisiert langsames Tempo bei Booster-Impfungen

      Der Zürcher Infektiologe Huldrych Günthard kritisiert das Tempo der Schweiz bei den Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus. Im Interview mit der «Sonntagszeitung» fordert er, dass angesichts der steigenden Fall- und Spitalzahlen jetzt so schnell wie möglich geboostert werden müsse. Er könne nicht nachvollziehen, weshalb die Kantone jetzt nicht alles unternehmen würden, um möglichst viele Personen zu impfen, so Günthard. Er warnt: Die Schweiz laufe Gefahr, in dieselbe Situation zu geraten, in der Österreich nun sei. Dort gilt ab morgen ein Lockdown für die gesamte Bevölkerung.

      Angesichts von Engpässen bei der Impf-Infrastruktur in den Kantonen sagt Günthard: Wenn es nicht anders gehe, müsse man halt die Armee oder den Zivilschutz einsetzen. Die Mitglieder der Santitäts-RS könnten sogar selbst impfen.

      Günthart hatte gegenüber SRF News gefordert, dass der Bund, die Kantone und Spitäler die Kapazitäten ausbauen müssten.

      Video
      Intensivstationen in der Schweiz füllen sich
      Aus Tagesschau vom 19.11.2021.
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    • 9:02

      Zahlen in Deutschland erneut auf Rekordhoch

      Die Situation in Deutschland ist weiterhin prekär: Die bundesweite Corona-Inzidenz ist erneut auf einen neuen Höchststand gestiegen – den 14. Tag in Folge. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 372.7 nach 362.2 am Samstag. Eine Woche zuvor lag der Wert bei 289. Zudem verzeichnete das RKI binnen 24 Stunden 42'727 Neuinfektionen. Das sind 9229 Fälle mehr als am Sonntag vor einer Woche. 75 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

      Starke Anstiege der Infektionszahlen gibt es weiter vor allem im Südosten, aber auch in anderen Bundesländern breitet sich das Coronavirus weiter aus. In Sachsen stieg die Inzidenz auf 862.1, in Bayern legte sie auf 639.4 zu. Dann folgt Thüringen mit 628. Einen starken Anstieg verzeichneten zuletzt auch Brandenburg mit nunmehr 559.5 und Sachsen-Anhalt mit einer Inzidenz von 500. In den fünf Ländern ist die Impfquote unterdurchschnittlich. 18 Landkreise registrieren inzwischen sogar Werte von mehr als 1000, zwei Landkreise mehr als noch am Vortag. Die niedrigste Inzidenz weist Schleswig-Holstein mit 134.6 auf.

    • 8:04

      750 Abstimmungsbeschwerden gegen Covid-Gesetz eingereicht

      Rund 750 Abstimmungsbeschwerden sind vor der Abstimmung über das revidierte Covid-Gesetz am 28. November bei den Kantonen eingegangen. Das hat eine Umfrage der «NZZ am Sonntag» ergeben. Viele dieser Beschwerden sind identisch. Eine davon stammt vom Verein «Wir sind Menschen». Auch der Thurgauer SVP-Kantonsrat und Anwalt Hermann Lei hat eine Beschwerde formuliert, im Namen von 95 Personen. In den Eingaben wird laut der Zeitung geltend gemacht, dass in der Abstimmungsfrage keine Rede sei vom Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete, an dem sich die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage vor allem stossen. Die Kantone traten auf die Beschwerden nicht ein, und vor Bundesgericht dürften sie nach Einschätzung des Blattes kaum Chancen haben. Schon vor der ersten Abstimmung über das Covid-Gesetz im Juni wurden mehrere Stimmrechtsbeschwerden eingereicht. Das Bundesgericht wies alle ab.

    • 7:07

      Niederlande: Wieder Proteste gegen Massnahmen

      In den Niederlanden ist es die zweite Nacht in Folge zu Ausschreitungen bei Protesten gegen die Corona-Massnahmen gekommen. In Den Haag setzte die Polizei am Samstagabend Wasserwerfer gegen Randalierer ein, die die Beamten mit Feuerwerkskörpern attackierten sowie Ampeln und Verkehrsschilder beschädigten, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Auch in anderen Städten kam es zu kleineren Ausschreitungen, vor allem von Jugendlichen.

      In Amsterdam kamen mehrere tausend Demonstranten zu einem Protestmarsch zusammen,
      obwohl die Kundgebung von den Organisatoren nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Rotterdam ab Abend zuvor eigentlich abgesagt worden war. Begleitet von einem grossen Polizeiaufgebot verlief der Protest allerdings friedlich.

      Nach Aufrufen in sozialen Medien zu Krawallen im Anschluss an die gewaltsamen Proteste in Rotterdam war die Polizei auch in mehreren anderen Grossstädten stark präsent. Allerdings kam es diesmal insgesamt zu weniger Gewalt und nur wenigen Festnahmen, wie niederländische Medien berichteten.

      Menschen stellen Teelichter auf.
      Legende: Obwohl die Kundgebung abgesagt worden war, versammelten sich in Amsterdam Menschen, um friedlich gegen die Massnahmen zu protestieren. Reuters
    • 2:57

      Booster in Grossbritannien neu ab 40 Jahren möglich

      Vom kommenden Montag an können sich in Grossbritannien alle über 40-Jährigen für eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus anmelden. Die zweite Impfung muss mindestens ein halbes Jahr her sein.

      Dies bedeute, dass die Menschen ein sicheres Weihnachtsfest geniessen könnten, teilte das Gesundheitsministerium in London am Sonntag mit. Premierminister Boris Johnson hat zuletzt mit Blick auf stark steigende Infektionsraten in mehreren EU-Staaten vor einer neuen Corona-Welle gewarnt.

      In Grossbritannien sind bisher gut 80 Prozent der über 12-Jährigen vollständig geimpft, etwa ein Viertel hat bereits eine Auffrischung erhalten. Die Zahl der Neuinfektionen liegt dennoch seit Wochen mit mindestens 40'000 pro Tag auf hohem Niveau.

      In Grossbritannien können sich ab Montag alle über 40-Jährigen eine Auffrischungsimpfung geben lassen. (Symbolbild)
      Legende: In Grossbritannien können sich ab Montag alle über 40-Jährigen eine Auffrischungsimpfung geben lassen. (Symbolbild) Keystone
    • 1:23

      Im Durchschnitt sterben in Brasilien weniger Menschen an Corona als im Sommer 2021

      In Brasilien entspannt sich die Corona-Lage angesichts steigender Impfraten. Das Gesundheitsministerium meldet 8833 Neuinfektionen und 217 weitere Covid-19-Tote binnen 24 Stunden. Damit sinkt die Zahl der Verstorbenen im Durchschnitt der vergangenen zwei Wochen pro Tag auf 228. Das ist der niedrigste Wert seit April 2020. Auf dem Höhepunkt der Krise waren es im April dieses Jahres annähernd 3000 gewesen. Gleichwohl ist Brasilien mit rund 22 Millionen registrierten Infektionen das weltweit am drittstärksten betroffene Land nach den USA und Indien. Bei der Zahl der Toten liegt es mit 612'587 auf Platz 2 noch vor Indien.

    • 21:40

      USA unterstützt Impfstofffabrik in Senegal

      Die USA wollen die Herstellung von Impfstoffen in Afrika fördern. US-Aussenminister Antony Blinken sicherte bei seinem Besuch im westafrikanischen Senegal finanzielle Unterstützung für das sogenannte Madiba Projekt zu, eine Impfstofffabrik in der Hauptstadt Dakar. Mit Hilfe dieses Projekts könnten Pandemien auch in anderen afrikanischen Staaten bekämpft werden, sagte der US-Chefdiplomat, der am Samstagabend seine erste Afrikareise beendete. Blinken kündigte auch umfangreiche US-Investitionen in Infrastrukturmassnahmen in dem westafrikanischen Land mit knapp 17 Millionen Einwohnern an.

      Antony Blinken steht neben Aissata Tall Sall für ein Bild. Hinter ihnen die US-amerikanische und die senegalesische Flagge.
      Legende: Die senegalesische Aussenministerin Aissata Tall Sall empfängt den US-Aussenminister Antony Blinken in Dakar. Reuters
    • 20:32

      Finanzspritze für Frankreich Tourismusbranche

      Frankreich will seine stark von der Corona-Pandemie betroffene Tourismusbranche mit 1.9 Milliarden Euro wieder beleben. Das Land wolle unter anderem in Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren, sagte Premierminister Jean Castex am Samstag in der Loire-Stadt Amboise. Man wolle bis 2030 Frankreichs Position als weltweit führendes Reiseziel festigen.

      Der Zehnjahresplan sieht auch mehrere Hundert Millionen Euro Hilfen für Reise- und Eventagenturen vor. Im Corona-Jahr 2020 seien nur noch 40 Millionen Touristen nach Frankreich gekommen, im laufenden Jahr bislang 50 Millionen. Das seien halb so viel wie 2019, führte Castex in seiner Rede weiter aus. Der Tourismussektor machte vor der Pandemie 8 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus.

    • 19:58

      Höchste Zahl an Fluggästen in USA seit Pandemiebeginn

      Die US-Transportsicherheitsbehörde TSA verzeichnet die höchste Zahl an Flugpassagieren seit Ausbruch der Corona-Pandemie. 2.24 Millionen Personen seien am Freitag kontrolliert worden, die höchste Zahl seit März 2020, twittert eine Sprecherin der Behörde. Vor einigen Tagen hatte die TSA mitgeteilt, sie rechne damit, rund um den US-Feiertag Thanskgiving vom 19. bis 28. November rund 20 Millionen Flugpassagiere zu untersuchen. Das Aufkommen dürfte in der Nähe des Niveaus aus Vor-Corona-Zeiten liegen.

      Sicherheitspersonal weist Reisende bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen ein.
      Legende: Die Sicherheitsbehörde TSA ist für die Kontrollen an US-Flughäfen verantwortlich. Das Personal untersucht die Reisegäste und deren Gepäck vor dem Flug gründlich. Archiv/ Reuters
    • 18:28

      Slowakei: Mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen

      In der Slowakei hat die Anzahl der Corona-Neuinfektionen einen Rekordwert erreicht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 9171 neue Fälle hinzu, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Damit lag die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen das erste Mal seit Beginn der Pandemie bei mehr als 9000. Den Angaben zufolge waren 71 Prozent der Neuinfizierten nicht geimpft. Knapp 3000 Menschen wurden wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt. Die Slowakei hat rund 5.5 Millionen Einwohner.

      Während Nachbarländer wie Österreich ihre Corona-Regeln verschärft haben, hat die Slowakei trotz steigender Infektionszahlen gerade erst einen Rückzieher von bereits beschlossenen Massnahmen gemacht. Am Freitag gaben die Gesundheitsbehörden in Bratislava bekannt, dass die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz auf unbestimmte Zeit verschoben werde.

    Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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    Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

    BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

    Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

    Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

    Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

    Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

    Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

    Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

    Quelle der Meldungen: SRF und Agenturen

    Tagesschau, 20.11.2021, 19:30 Uhr

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