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Impfung für Kinder steht kurz vor der Zulassung
Aus Tagesschau vom 11.12.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise England: Auffrischimpfung für alle Erwachsenen bis Ende Jahr

  • Verschiedene Kantone verschärfen die Massnahmen. Zuletzt hat die Waadt die Alarmstufe erhöht, am Samstag hatte Neuenburg die «Alarmstufe Rot» ausgerufen. Die Kantonsübersicht finden Sie hier.
  • In der Schweiz können sich bald auch unter 12-Jährige gegen Covid-19 impfen lassen. Nach der Zulassung durch Swissmedic will die Eidgenössische Impfkommission die Kinderimpfung kommende Woche empfehlen.
  • Der Bundesrat will die Corona-Massnahmen verschärfen und gibt dazu zwei Varianten in die Vernehmlassung: 2G mit Sitz- und Maskenpflicht für Innenbereiche oder Schliessungen, wo Maskentragen nicht möglich ist. Diese Verschärfungen schlägt der Bundesrat vor.
  • Das BAG meldete am Freitag 10'163 neue Coronafälle. 7-Tage-Schnitt: +12% zur Vorwoche. 1636 Personen im Spital (+24%), 289 in Intensivpflege (+21%). 51 weitere Personen sind verstorben.
  • Anhand der Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:42

    Deutschlands neuer Gesundheitsminister will mit Boostern und Impfpflicht Welle brechen

    Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach setzt im Kampf gegen die Pandemie auf Booster-Impfungen und eine Impfpflicht. Zum Schutz vor der Omikron-Variante benötige man nach jetzigem Wissensstand drei Impfungen, sagte der SPD-Politiker am Sonntag in der ARD. Mit einer Einführung der Impfpflicht sollte erreicht werden, dass dies in ausreichendem Umfang gelinge.

    Zwar werde es auch dann noch viele Infektionen geben, wenn die obligatorischen Impfungen durchgesetzt würden, räumte der Minister ein. Dennoch sei die Impfpflicht nötig, um die Zahl der tödlichen Infektionsverläufe zu minimieren.

    Die Strategie müsse jetzt sein, so viele Booster-Impfungen wie möglich zu verabreichen. Sie sei unfassbar wertvoll, da die Delta-Welle damit beendet und die Omikron-Welle abgewendet werden könne, sagte Lauterbach. «Das wird für mich der Schwerpunkt sein, um diese Welle runter zu drücken.» Er rechne damit, dass ab April oder Mai spezielle Anti-Omikron-Impfstoffe erhältlich seien.

    Karl Lauterbach mit Maske - in Nahaufnahme
    Legende: Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach setzt im Kampf gegen die Pandemie auf Booster-Impfungen und eine Impfpflicht. Keystone
  • 1:22

    Johnson: Auffrischimpfung für alle Erwachsenen in England vor Neujahr

    Der britische Premier Boris Johnson will bei den Auffrischungsimpfungen angesichts rapide steigender Omikron-Zahlen noch schneller vorankommen als bislang angestrebt. Jeder Erwachsene in England solle bereits bis Jahresende die Gelegenheit bekommen, eine Booster-Dosis zu erhalten, sofern seit der Zweitimpfung mindestens drei Monate vergangen sind, sagte Johnson am Sonntagabend in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft an seine Landsleute. Bisher lag das Zieldatum bei Ende Januar. Die britische Regierung werde zusätzlich Unterstützung leisten, damit die Impfkampagnen auch in den Landesteilen Schottland, Wales und Nordirland beschleunigt werden.

    Man stehe angesichts der Omikron-Variante einem Notfall gegenüber, weshalb dringend der Impfschutz verstärkt werden müsse, sagte Johnson. Die gute Nachricht sei, dass das Schutzniveau mit einer dritten Impfdosis wieder erhöht werden könne. «Lasst euch jetzt boostern!», sagte Johnson.

    Am Sonntag wurden 1239 weitere Omikron-Fälle in Grossbritannien registriert, womit die Gesamtzahl auf 3137 stieg. Im Vergleich zum Vortag war das ein Anstieg um satte 65 Prozent.

  • 21:57

    Südafrikas Präsident an Covid erkrankt

    Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa werde wegen leichter COVID-Symptome behandelt, nachdem er am Sonntag positiv auf die Krankheit getestet worden sei, teilte sein Büro mit. Ramaphosa habe begonnen, sich unwohl zu fühlen und ein Test habe die Infektion bestätigt.

    Er befinde sich in Kapstadt in Selbstisolation und werde vom südafrikanischen Militärgesundheitsdienst überwacht, heisst es in einer Erklärung. Der Präsident habe alle Verantwortlichkeiten für die nächste Woche an den stellvertretenden Präsidenten David Mabuza delegiert.

    Ramaphosa, 69, ist vollständig geimpft. Ob er sich mit der Omicron-Variante infiziert hat, ist nicht bekannt.

    Zu sehen Cyril Ramaphosa.
    Legende: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa. Keystone
  • 20:10

    Uni Bern entwickelt Coronaimpfung per Nasenspray

    Mit einem Nasenspray zur Immunität gegen Corona: An dieser neuen Form von Impfstoff forscht derzeit Volker Thiel, Virologe am Institut für Virologie und Immunologie in Bern. «Er wird dort verabreicht, wo die natürliche Infektion stattfindet, also auf unserer Schleimhaut», sagt Thiel. Die Infektion wird dabei also direkt beim Eintrittsort gestoppt, eine Immunantwort findet aber trotzdem statt.

    Der nasale Ansatz sei für Kinder oder Personen, die Angst vor Nadeln hätten, eine gute Option, weiss Kinderarzt und Impfkommissions-Präsident Christoph Berger. Insbesondere gegen Virenvarianten könnte der Lebendimpfstoff als Nasenspray im Vorteil sein, da der Ansatz hier anders als bei mRNA-Impfstoffen auf dem gesamten Virus basiert, und nicht nur auf dem Spike-Protein.

    Trotzdem sei der Weg zu einem neuen Impfstoff lange und steil, weiss EKIF-Präsident Berger. Denn die mRNA-Impfstoffe seien sehr wirksam und mittlerweile extrem weit erprobt und sicher. «Damit sind die Voraussetzungen, das toppen zu können, extrem anspruchsvoll.»

    So kann man an der Uni Bern denn auch noch nicht sagen, wann die Impfung reif für eine Zulassung sein werde. Nächstes Jahr wird der Impfstoff aber an ersten Probanden getestet.

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    Mit Nasenspray zur Immunität gegen Covid
    Aus Tagesschau vom 12.12.2021.
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  • 19:09

    Verdacht auf Omikron: Klasse in Quaratäne

    An einer Schule in Meyrin (GE) sind eine Klasse und deren erwachsene Bezugspersonen in Quarantäne gesetzt worden. Grund ist laut Behörden eine «sehr wahrscheinliche» Ansteckung mit der Omikron-Variante des Coronavirus.

    Nach Angaben des kantonalen Gesundheitsdepartements vom Sonntagabend steht die Ansteckung in Verbindung mit einem importierten Fall. Die Quarantäne sei angeordnet worden, um die Verbreitung der Variante im Kantonsgebiet zu stoppen, sagte ein Sprecher des Departements der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Alle in Quarantäne gesetzten Personen müssen sich einem PCR-Test unterziehen, ebenso deren Eltern und Geschwister.

  • 17:30

    USA: Schwelle von 800'000 Toten laut Reuters überschritten

    In den USA sind mehr als 800’000 Menschen mit oder an dem Corona-Virus gestorben. Dass die Schwelle überschritten wurde, ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Damit sind mehr Menschen gestorben, als der US-Bundesstaat North Dakota Einwohner hat. Seit Beginn dieses Jahres sind 450’000 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben, das sind 57 Prozent aller Todesfälle in den USA während der Pandemie.

    Gemäss einer Reuters-Analyse dauerte es 111 Tage, bis die Zahl der Todesfälle von 600’000 auf 700’000 gestiegen war. Die nächste Schwelle von 800’000 wurde in nur 73 Tagen erreicht. Laut Gesundheitsexperten zufolge starben 2021 vor allem ungeimpfte Menschen. Weltweit weisen die USA die höchsten Infektions- und Totenzahlen auf.

    Laut Zählung der Johns Hopkins University wurde diese Schwelle allerdings noch nicht ganz erreicht.

  • 16:18

    Bayern will schon nächste Woche mit Kinder-Impfungen beginnen

    In Bayern können von kommender Woche an Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren geimpft werden. «Wir haben die Impfzentren gebeten, frühestmöglich mit den Impfungen zu beginnen, möglichst schon ab dem 15. Dezember», kündigt Landesgesundheitsminister Klaus Holetschek an. «Klar ist: Wir wollen für viele Kinder die erste Impfung noch vor den Weihnachtsferien ermöglichen.»

  • 15:07

    Boris Johnson wegen Weihnachts-Quiz unter Beschuss

    Die britische Zeitung «Sunday Mirror» hat eine Bildschirm-Aufnahme veröffentlicht, die zeigt, wie Premierminister Boris Johnson, flankiert von Kollegen in seinem Londoner Regierungssitz, an einem Online-Quiz teilnimmt. Eine Kollegin trägt ein Weihnachtshütchen, ein Kollege eine Girlande um den Hals. Das Quiz hat demnach am 15. Dezember 2020 stattgefunden.

    Das Problem: In London galten damals strikte Corona-Beschränkungen, Zusammenkünfte unterschiedlicher Haushalte waren verboten.

    Die Downing Street bestätigte nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA, dass das Quiz digital stattgefunden habe.

    Die oppositionelle Labour-Partei warf Johnson vor, für sich andere Regeln als für andere anzusetzen. Ex-Brexit-Minister Steve Baker, ein Parteikollege des Premiers, sagte in der BBC, Johnson müsse jetzt seine Position retten. Gesundheitsminister Nadhim Zahawi verteidigte Johnson dagegen. Bei dem virtuellen Treffen seien die Lockdown-Regeln respektiert worden, sagte er Sky News.

  • 13:46

    Kanton Waadt ruft «kantonale Krise» aus

    In der sich zuspitzenden Corona-Situation erhöht der Kanton Waadt die Alarmstufe und ruft eine «kantonale Krise» aus. Zuvor hatte die Bewertung «System unter Spannung» gegolten.

    Diese Phase 3 bedeutet, dass «alle betroffenen Akteure des Gesundheitswesens ihre Infrastruktur und ihre Personalressourcen anpassen», erklärte das Gesundheits- und Sozialdepartement (DSAS) und bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Information der Tageszeitung «24 heures».

    Das bedeutet, dass der Kanton die Spitäler nötigenfalls dazu verpflichten kann, auf bestimmte elektive (nicht dringende) Operationen zu verzichten. Das Ziel ist es, Patienten mit Covid-19 behandeln zu können.

    Phase 3 ermöglicht es dem DSAS auch, Institutionen, insbesondere Schulen im Gesundheitswesen, um die Bereitstellung von Personal zu bitten. Dieses Personal könnte dann in Einrichtungen eingesetzt werden, die zum Beispiel aufgrund von Fehlzeiten in Schwierigkeiten geraten sind.

    Mitarbeiter im Spital Lausanne
    Legende: Neu ist Phase 3 im Alarmsystem der Waadt nicht. Bereits während der zweiten Welle im Herbst 2020 hat der Kanton eine «kantonale Krise» ausgerufen. Keystone
  • 13:36

    Fussballer Kimmich lässt sich impfen und erntet Lob von der Forschungsministerin

    Fussballer Joshua Kimmich, der für Bayern München spielt, aber auch Teil der deutschen Nationalmannschaft ist, hat in einem Interview mit der «Sportstudio Reportage» im ZDF eröffnet, dass er sich nun doch gegen Covid-19 impfen lassen wolle.

    Bis zum heutigen Tag hatte er die Sorge vor angeblich möglichen Langzeitfolgen einer Impfung als Grund für sein Zögern genannt – und war wochenlang im Zentrum einer gesellschaftlichen Debatte um das Impfen gestanden.

    Der gerade erst von Corona genesene Kimmich bedauerte im Interview im ZDF, dass er sich nicht schon früher zu diesem Schritt entschlossen habe.

    Prominente Reaktionen folgten prompt. So lobte die neue Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger den Entschluss des Fussball-Profis zu einer Corona-Impfung.

  • 13:06

    Offiziell haben sich nun mehr als 10 Millionen Russinnen und Russen mit dem Virus angesteckt

    In Russland übertrifft die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus die Schwelle von zehn Millionen. Das teilt die Arbeitsgruppe der Regierung für die Pandemie mit. Es seien 29'929 Neuinfektionen erfasst worden. Damit hätten sich seit Ausbruch der Seuche 10'016'896 Menschen mit dem Virus in Russland nachweislich angesteckt.

  • 11:55

    Seltene Anti-Massnahmen-Demo in Spanien

    Mehrere Tausend Menschen haben sich in der katalanischen Touristenmetropole Barcelona an einer der in Spanien eher seltenen Demonstrationen gegen Corona-Einschränkungen beteiligt. Die rund 3000 Teilnehmer hätten sich am Samstagabend vor allem gegen die in Katalonien bestehende Pflicht zur Vorlage eines Corona-Passes beim Betreten von Nachtclubs, Discos, Restaurants oder Fitnessclubs gewandt, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press.

    «Corona-Pass = Totalitärer Staat» und «Respekt für unsere Entscheidung» sich nicht impfen zu lassen, stand auf Transparenten. Viele trugen trotz fehlenden Sicherheitsabstands keine Masken, wie im Fernsehen zu sehen war. Einige hätten auch die Türen von Cafés aufgerissen und deren Gäste beschimpft, schrieb Europa Press. Die Polizei sei nicht eingeschritten.

    Die Zahl der Impfgegner ist in Spanien jedoch relativ klein. Bisher sind mehr als 91 Prozent aller Bürger über zwölf Jahren vollständig geimpft. Zwar steigen die Corona-Zahlen auch in Spanien, jedoch längst nicht so heftig wie etwa in Deutschland oder der Schweiz und die Lage in den Krankenhäusern ist weit weniger dramatisch.

  • 9:45

    BAG-Chefin Lévy: «Für Ungeimpfte fehlt mir das Verständnis»

    Die neue Corona-Variante Omikron bereitet dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) grosse Sorgen. Es sei nun wichtig, die Delta-Welle möglichst rasch zu brechen, sagt BAG-Direktorin Anne Lévy in einem Interview mit dem «Sonntagsblick». Omikron könnte spätestens Anfang Jahr dominieren. Es brauche daher Platz in den Spitälern. Die Schweiz müsse bereit sein für die Omikron-Welle.

    Lévy begrüsst daher eine flächendeckende 2G-Regelung, wie sie der Bundesrat am Freitag in die Vernehmlassung geschickt hat. Angesichts steigender Fallzahlen komme die Schweiz nicht um diese Massnahme herum. Die 2G-Regel biete geimpften und genesenen Personen ein Stück weit Sicherheit.

    Für Ungeimpfte hat Lévy kein Verständnis. Dem ungeachtet stellt sie klar, dass die Impfung «eine private Entscheidung» sei und das dies so bleiben solle. «Ich glaube nicht, dass wir mit einem Obligatorium viele Impfgegner zum Umdenken bringen», gibt Lévy zu bedenken. «Dem Staat bleibt nichts anderes übrig, als ihren Entscheid zu akzeptieren.»

    Anne Lévy, BAG-Direktorin
    Legende: Glaubt nicht, dass ein Obligatorium Impfgegner zum Umdenken veranlasst: BAG-Chefin Anne Lévy. Keystone
  • 8:31

    Studie: Weggeworfene Masken gefährden Tiere und Umwelt massiv

    Forscher der Universität Portsmouth warnen vor einem Desaster für Umwelt und Tiere – verursacht durch achtlos weggeworfene Corona-Schutzmasken. Sie appellieren an die Regierungen, besser aufzuklären, wie Masken und andere Schutzausrüstung umweltgerecht entsorgt werden.

    In einer Studie zeigen die Wissenschafter, dass von März bis Oktober 2020 die Zahl der nicht ordnungsgemäss entsorgten Masken um das 84-Fache gestiegen ist.

    Dabei seien die meisten der Masken aus langlebigem Plastik produziert und könnten sich in der Umwelt Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte halten. Derart könne Mikroplastik in die Erde oder das Wasser gelangen, und Tiere könnten sich an den Masken verschlucken.

    Für die in der Fachzeitschrift «Nature Sustainability» veröffentlichte Studie griffen die Forscher auf Daten zurück, die sie seit September 2019 über einen Zeitraum von 14 Monaten aus öffentlich zugänglichen Datenbanken, wie etwa der Müllsammler-Appp Litterati, gewonnen haben.

    Ohne bessere Entsorgung steht uns eine Umweltkatastrophe bevor.
    Autor: Steve FletcherPlastik-Experte der Universität Portsmouth
  • 7:34

    Wegen Omikron: Australien verkürzt Wartezeit für Booster-Impfung

    Australien will die Wartezeit für eine Auffrischungsimpfung verkürzen, weil immer mehr Fälle der Omikron-Variante im Land gemeldet werden. Wie Gesundheitsminister Greg Hunt in einer Erklärung bestätigt, soll die Frist von sechs auf fünf Monate nach der zweiten Dosis verkürzt werden.

    «Daten aus Israel zeigen, dass Auffrischungsimpfungen die Infektionsrate in den infrage kommenden Altersgruppen, schwere Erkrankungen bei den über 40-Jährigen und Todesfälle bei den über 60-Jährigen, verringern», so Hunt. Australien wird in seinem Auffrischungsprogramm die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie von Moderna verwenden.

  • 5:27

    Parmelin: Ungeimpfte länger eingeschränkt

    Wer nicht gegen Covid-19 geimpft sei, müsse sich darauf einstellen, noch länger gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen, sagt Bundespräsident Guy Parmelin im Interview mit der «Sonnntagszeitung». Konkret müsse die 2G-Regel im Freizeitbereich möglicherweise länger bleiben. 2G bedeutet, dass der Zugang, zum Beispiel zu einem Restaurant, nur Geimpften und Genesenen erlaubt ist.

    Bislang hat der Bundesrat eine obligatorische 2G-Regel noch nicht definitiv beschlossen, jedoch den Kantonen vorgeschlagen. Parmelin betont im Interview weiter, dass man Geimpften nicht Freiheiten vorenthalten könne, weil andere noch nicht immunisiert seien.

    Bundespräsident Guy Parmelin.
    Legende: Bundespräsident Guy Parmelin. Keystone
  • 4:03

    Booster schützt gegen Omikron-Variante

    Israelische Forscher haben festgestellt, dass eine Dreifachimpfung mit dem Vakzin von Pfizer und Biontech einen signifikanten Schutz gegen die neue Omikron-Variante bietet. «Die gute Nachricht ist, dass sich der Schutz mit der Auffrischungsdosis um das Hundertfache erhöht», so die Leiterin der Abteilung für Infektionskrankheiten am grössten Krankenhaus Israels.

    Der Schutz sei zwar immer noch etwa viermal niedriger als der gegen die Delta-Variante. Aber die insgesamt gute Wirkung des Vakzins stimme die Forscher optimistisch. Bisher gebe es keine Erkenntnisse darüber, ob und wann auch die Booster-Wirkung nachlassen wird, erklärt die Forscherin weiter.

  • 3:02

    Österreich beendet den Lockdown – aber nicht für alle

    Heute Sonntag endet in Österreich der dreiwöchige Lockdown. Theater, Läden oder Freizeiteinrichtungen sind wieder offen. Am Montag öffnet dann auch der Handel wieder. Zumindest für gegen Covid-19 Geimpfte oder von einer Infektion Genesene. Für Ungeimpfte geht der Lockdown jedoch weiter. Sie dürfen ihr Zuhause nur für gewisse Tätigkeiten wie den täglichen Einkauf verlassen, oder um zur Arbeit zu gehen.

    Ausserdem gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern. Restaurants etwa dürfen nur in Tirol, Vorarlberg und Burgenland bereits heute wieder Gäste empfangen. Andere Bundesländer erlauben dies erst in einigen Tagen oder in einer Woche wieder. Das Bundesland Oberösterreich bleibt bis zum 17. Dezember ohnehin im Lockdown.

    Während des dreiwöchigen Lockdowns sind die Corona-Zahlen in Österreich zurückgegangen. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel von mehr als 1100 Fällen pro 100'000 Einwohnern innerhalb einer Woche auf nun 380. Die Lage in den Kliniken hat sich ebenfalls leicht entspannt.

    Eine Frau betrachtet Krippen-Figuren.
    Legende: Auch Weihnachtsmärkte dürfen nun wieder besucht werden. Keystone
  • 22:05

    Zehn Covid-Impfungen am Tag bezogen

    Ein Mann in Neuseeland soll gegen Geld bis zu zehnmal an nur einem Tag eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben. Der Mann sei vermutlich von anderen dafür bezahlt worden, berichtete das Nachrichtenportal «Stuff», Link öffnet in einem neuen Fenster. In Neuseeland müssen sich Impfwillige nicht ausweisen. Das Gesundheitsministerium zeigte sich besorgt und will den Vorfall untersuchen. Ärzte bezeichneten Verhalten des Mannes laut «Stuff, Link öffnet in einem neuen Fenster» als auch derjenigen, die ihn für das Impfen bezahlten, als «gefährlich, dumm und egoistisch».

    Eine Ärztin erklärte, am ersten Tag nach der Impfung dürfte es dem Mann nicht sonderlich gut gegangen sein. Das Gesundheitsministerium riet allen Menschen, die mehr Dosen als empfohlen erhalten haben, so schnell wie möglich ärztlichen Rat zu suchen. Viele Einrichtungen in Neuseeland verlangen für den Zutritt einen Nachweis über eine vollständige Impfung. Etwa 89 Prozent der Neuseeländer sind vollständig geimpft.

  • 20:58

    Streng überwachte Coronademo in Luxemburg

    Mehrere hundert Menschen haben in Luxemburg gegen die Anti-Corona-Massnahmen demonstriert. Die Polizei setzte dabei einen Wasserwerfer ein und nahm mehrere Personen fest.

    «Nein zu diesen freiheitsfeindlichen Gesetzen», «Nein zu dieser indirekten Impfpflicht», verkündeten die Plakate der Demonstranten. Sie zogen durch die Strassen und skandierten «Liberté, Liberté, Liberté».

    Die Demonstration wurde von der luxemburgischen Polizei streng überwacht, da es am letzten Samstag bei einer ähnlichen Demonstration zu Ausschreitungen gekommen war. Es waren unter anderem ein Helikopter und Drohnen im Einsatz. Letzten Samstag hatten die Protestierenden den Eingang zu einem Weihnachtsmarkt gestürmt und das Haus von Premierminister Xavier Bettel mit Eiern beworfen.

Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Quelle der Meldungen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 10.12.2021, 19:30 Uhr

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