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Impfboost für die Schweiz erhofft
Aus Tagesschau vom 14.08.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Sri Lanka verbietet öffentliche Versammlungen

  • Das BAG hat am Freitag 2097 neue Fälle gemeldet. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 1534 Fällen, das sind 77 Prozent mehr als in der Vorwoche. Zwei Personen sind verstorben.
  • Bisher wurden in der Schweiz 9'259'033 Impfungen verabreicht. Nach aktuellen Berechnungen werden durchschnittlich 18'792 Personen pro Tag geimpft. Das sind 7.2 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • Aktuell sind damit 49.8 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. 5.6 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten
  • Noch bestehende Schutzmassnahmen bleiben bis mindestens Anfang September. Die Tests für das Covidzertifikat sollen ab Oktober kostenpflichtig werden. Diesen Vorschlag schickt der Bundesrat in die Vernehmlassung.
  • In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

    Der Ticker ist abgeschlossen

    • 5:38

      China: Unternehmen kämpfen wegen erneuten Lockdowns zur Eindämmung der Delta-Infektionswelle mit Lieferengpässen

      In China verliert die Industrie im Juli an Fahrt. Die Industrieproduktion in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt stieg im abgelaufenen Monat im Jahresvergleich um 6.4 Prozent, wie Daten des Nationalen Statistikamtes am Montag zeigten. Von Reuters befragte Analysten hatten 7.8 Prozent erwartet. Im Juni war die Produktion um 8.3 Prozent gewachsen.

      Chinas Wirtschaft hat zwar wieder das Wachstumsniveau von vor der Pandemie erreicht, doch scheint die Expansion an Schwung zu verlieren. Die Unternehmen kämpfen infolge erneuter Lockdowns zur Eindämmung der Delta-Infektionswelle mit Lieferengpässen und
      höheren Kosten. Auch der Einzelhandel kann nicht als Wachstumsmotor dienen: Der Konsum blieb mit einem Anstieg der Einzelhandelsumsätze im Juli um 8.5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

    • 19:08

      Los Angeles: Ausschreitungen bei Protesten

      Bei einer Demonstration von Impfgegnern in Los Angeles und einem Gegenprotest ist es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Nach Mitteilung der Polizei wurde bei dem Event vor dem Rathaus der Millionenstadt ein Mann mit einem Messer verletzt. Zu Festnahmen kam es zunächst nicht. Die Untersuchung dauere noch an, hiess es gemäss der Nachrichtenagenturen SDA und DPA.

      Mehrere Hundert Impfgegner forderten in Sprechchören «medizinische Freiheit», viele schwenkten US-Fahnen und trugen Pro-Donald-Trump-Schilder. Nach Medienberichten waren Anhänger der rechtsradikalen Gruppe «Proud Boys» beteiligt. Ein Reporter teilte der Polizei und auf Twitter mit, er sei tätlich angegriffen worden.

      Der Protest der Impfgegner richtete sich unter anderem gegen verschärfte Corona-Auflagen, wie Maskenpflicht und Impfnachweise. Mit der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in den USA werden vielerorts Beschränkungen eingeführt.

    • 17:58

      Sri Lanka verbietet öffentliche Versammlungen

      Die Regierung Sri Lankas hat alle öffentlichen Versammlungen verboten, um den raschen Anstieg der Corona-Fälle einzudämmen. Das Verbot gilt ab Sonntagnacht, wie die Nachrichtenagentur AP mit Verweis auf eine Erklärung der Regierung berichtet. Die Bevölkerung werde dringend gebeten, den Besuch öffentlicher Plätze so weit wie möglich zu vermeiden. Zudem dürfen Restaurants ihre Kapazität nur noch zu 50 Prozent ausschöpfen und Hochzeitsfeiern sind ab dem 17. August untersagt.

      Die Corona-Fälle und die Todesfälle sind in Sri Lanka in den vergangenen zwei Wochen stark angestiegen und Ärzte hatten vor Kapazitätsengpässen in den Spitälern und Leichenhallen gewarnt. Trotzdem schloss die Regierung einen Lockdown bisher aus.

      Mitglieder des medizinischen Korps der Armee sind in Colombo unterwegs, um ältere Menschen gegen Corona zu impfen. Aufgenommen am 14. August.
      Legende: Mitglieder des medizinischen Korps der Armee sind in Colombo unterwegs, um ältere Menschen gegen Corona zu impfen. Aufgenommen am 14. August. Keystone
    • 15:18

      Thailand: Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten

      In Bangkok ist es zum fünften Mal in dieser Woche zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen, die gegen die Corona-Politik der Regierung protestierten. Gemäss der Nachrichtenagentur Reuters setzten die Beamten Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstranten ein, welche mit Wurfgeschossen auf die Polizisten zielten.

      Zuvor waren Tausende Autos und Motorräder hupend durch die Stadt gefahren. Auch in anderen thailändischen Provinzen gab es laut der «Bangkok Post» solche motorisierten Konvois. Diese Demonstrationen seien grossmehrheitlich friedlich geblieben. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Premierminister Prayuth Chan-ocha.

      Die Proteste waren laut Reuters in den letzten Monaten wegen der Corona-Beschränkungen und der strafrechtlichen Verfolgung von Dutzenden von Demonstranten zurückgegangen. In der vergangenen Woche jedoch hat die Bewegung mit fast täglichen Demonstrationen in Bangkok an Fahrt gewonnen.

      Video
      Bankgok: Protest-Corso gegen die Corona-Politik der Regierung
      Aus News-Clip vom 15.08.2021.
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    • 14:38

      Erneute Massenimpfung in Tunesien

      In Tunesien hat heute eine weitere grosse Impfaktion gegen das Corona-Virus begonnen. Fast eine Million Menschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren waren in dem von der Pandemie schwer getroffenen nordafrikanischen Land aufgerufen, eine erste Impfdosis zu erhalten. Bereits vor einer Woche waren rund eine Million Menschen ab 40 zu einer Massenimpfung eingeladen. Am Ende wurden nach offiziellen Angaben 550'000 Menschen immunisiert, wie die Nachrichtenagenturen DPA und SDA berichten.

      Die Impfkampagne lief ansonsten bislang eher schleppend: Vor der ersten Impfkampagne waren nur acht Prozent der insgesamt 11,5 Millionen Einwohner Tunesiens vollständig gegen das Virus geimpft. Inzwischen sind es rund zwölf Prozent. Täglich werden 1500 bis 3000 Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 21'000 Menschen mit oder an dem Virus.

      Menschen warten in einem Impfzentrum in Tunis, aufgenommen am 1. August 2021.
      Legende: Menschen warten in einem Impfzentrum in Tunis, aufgenommen am 1. August 2021. Reuters
    • 13:50

      So viele Corona-Tote wie noch nie an einem Tag im Iran

      Im Iran wurden erstmals mehr als 600 Corona-Tote an nur einem Tag registriert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag gab es in den vergangenen 24 Stunden 620 Tote und fast 37'000 Neuinfektionen. Somit stieg die Gesamtzahl der Toten in Verbindung mit dem Coronavirus in dem Land auf fast 98'000, die der Infektionen auf mehr als 4.4 Millionen.

      Die Ursache für den drastischen Anstieg ist dem Gesundheitsministerium zufolge die deutlich ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus. Um die Todeswelle zu stoppen, hat die iranische Regierung erneut einen landesweiten Lockdown verhängt.

    • 10:52

      Erneut über 800 Corona-Tote in Russland

      Russland hat am Sonntag 21'624 neue Covid-19-Fälle gemeldet, darunter fast 2000 alleine in Moskau. Nach Angaben der staatlichen Coronavirus-Taskforce starben in den letzten 24 Stunden 816 Menschen an den Folgen des Coronavirus. Gestern war die Zahl von 819 Todesfällen gemeldet worden, die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Doch diese offiziellen Zahlen seien mit Vorsicht zu geniessen, wie SRF-Russland-Korrespondent David Nauer erklärt. Realistisch seien eher 2000 Corona-Tote pro Tag.

      Audio
      Corona in Russland: Was ist von den Rekord-Todeszahlen zu halten?
      08:00 min, aus SRF 4 News aktuell vom 13.08.2021.
      abspielen. Laufzeit 08:00 Minuten.
    • 9:22

      Knapp 2000 Kinder in den USA mit Covid-19 im Krankenhaus

      Die Zahl der Kinder, die in den USA mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, erreichte am Samstag einen neuen Rekordwert. Die Delta-Variante des Coronavirus, die sich vor allem unter dem ungeimpften Teil der US-Bevölkerung rasch ausbreitet, hat in den letzten Wochen insbesondere im Süden zu einem sprunghaften Anstieg der Krankenhauseinweisungen geführt.

      Die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Kindern ist am Samstag auf 1902 angestiegen, wie aus Daten des US-Gesundheitsministeriums hervorgeht. Sie machen derzeit etwa 2.4 Prozent aller Krankenhauseinweisungen in den USA aus. Kinder unter 12 Jahren können sich in den USA noch nicht impfen lassen.

      Der Hospitalisations-Vergleich der Schweiz mit den USA

    • 7:51

      Auch in Deutschland steigen die Fallzahlen an

      Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntagmorgen 4728 neue Positiv-Tests. Das sind 1522 mehr als am Sonntag vor einer Woche, als 3206 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 35.0 – von 32.7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

      Drei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Deutschland binnen 24 Stunden auf 91'867. Insgesamt fielen in Deutschland bislang rund 3.8 Millionen Corona-Tests positiv aus.

    • 5:53

      Berset fordert von Wirtschaft mehr Engagement

      Gesundheitsminister Alain Berset ruft die Schweizer Wirtschaft zu einem grösseren Engagement in der laufenden Impfkampagne gegen das Coronavirus auf. Da sei noch viel Luft nach oben, sagte Berset gegenüber dem «SonntagsBlick».

      Die Unternehmen, Sportclubs, Fitnesscenter und Kulturorganisationen, die so stark unter der Corona-Pandemie gelitten hätten, sollten ein Interesse daran haben, dass möglichst viele Personen sich impfen liessen, so Berset.

      Es gebe gewisse Branchen, die jetzt gegen ein Zertifikat kämpften. «Investiert diese Energie, um uns beim Impfen voranzubringen», appellierte Berset. Die Wirtschaft könne überzeugen und aufklären, um Impfangebote bekannt zu machen. Berset bedauerte, dass die Impfquote in der Schweiz tiefer sei als in den umliegenden Ländern.

    • 4:34

      Polen liefert eine Million Impfdosen nach Australien

      Polen schickt eine Million Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech nach Australien. Die ersten Lieferungen würden am Sonntagabend in Australien erwartet, erklärte der australische Premierminister Scott Morrison. Mit dem Vakzin sollen vor allem 20 bis 39-Jährige in Sydney geimpft werden. Dort erreichen die Neuinfektionen zurzeit den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie.

    • 3:27

      New York City: Über eine Million Covid-Fälle bisher

      Seit Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 sind in der Ostküsten-Metropole New York über eine Million Covid-Infektionen registriert worden. Dies gab die Gesundheitsbehörde am Samstag bekannt. Die meisten Fälle wurden durch PCR-Tests nachgewiesen. Die Statistik enthält aber auch «wahrscheinliche Infektionen», die durch Antigen-Tests oder anhand von Krankheitssymptomen erfasst wurden.

      Bisher starben insgesamt 33’645 Menschen in New York City an einer Covid-19-Erkrankung. Mehr als 117’000 der rund 8.8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner wurden zeitweise in Spitälern behandelt. Die auch in der USA mittlerweile dominante Delta-Variante wird für 90 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich gemacht. Bisher sind 67 Prozent der Erwachsenen in New York vollständig gegen Covid-19 geimpft.

    • 2:36

      Grossbritannien: Impfung für alle 16- und 17-Jährigen

      Die britische Regierung bietet allen 16 und 17-Jährigen bis zum 23. August eine erste Impfung gegen Covid an. «Damit können wir dafür sorgen, dass alle Schüler dieser Altersgruppen vollständig geimpft und geschützt sein werden, wenn sie im September wieder in die Schulen gehen», teilte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Sonntag mit.

    • 20:10

      Alternative Impfangebote haben regen Zulauf

      In der Schweiz ist eine gewisse Impfmüdigkeit auszumachen. Jetzt, wo die Infektionszahlen wieder steigen und auch die Spitaleinweisungen zunehmen, versuchen die Kantone Gegensteuer zu geben. Mit Impfmobilen beispielsweise und Angeboten in Einkaufszentren, wo es ohne Voranmeldung möglich ist, sich impfen zu lassen. Das Angebot wird rege genutzt, wie ein Augenschein im Kanton Schaffhausen zeigt.

      Im Bevölkerungsreichsten Kanton der Schweiz, dem Kanton Zürich, lässt sich derweil gegen Ende der Sommerferien eine Trendwende ausmachen.

      Video
      Alternative Impfangebote werden rege genutzt – Zürich sieht eine Trendwende
      Aus Tagesschau vom 14.08.2021.
      abspielen
    • 18:45

      Sydney verschärft Lockdown

      Die australische Millionenmetropole Sydney verschärft wegen steigender Corona-Zahlen ihre Lockdown-Vorgaben. Von Montag an dürfen sich Bewohner des gesamten Grossraums Sydney nur noch in einem Umkreis von fünf Kilometern rund um ihr Zuhause aufhalten, um etwa einzukaufen oder Sport zu treiben. Dies kündigte Regionalregierungschefin Gladys Berejiklian an. Bisher waren es zehn Kilometer. Sydney und grosse Teile des Bundesstaates New South Wales befinden sich seit Ende Juni im Lockdown. Auch die Bussen für Verstösse gegen die Quarantäne-Massnahmen wurden erhöht.

      Am Samstag meldete New South Wales, der bevölkerungsreichste Bundesstaat, in dem auch Sydney liegt, 466 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Die meisten Ansteckungen habe es in Sydney gegeben. Vier Todesfälle waren in Verbindung mit Covid-19 registriert worden.

      Audio
      Australien kämpft weiterhin mit hohen Corona-Zahlen
      02:28 min, aus Echo der Zeit vom 14.08.2021.
      abspielen. Laufzeit 02:28 Minuten.
    • 17:58

      Deutschland stuft die USA als Corona-Hochrisikogebiet ein

      Wegen steigender Corona-Infektionszahlen stuft die deutsche Bundesregierung die USA ab Sonntag als Hochrisikogebiet ein. Einreisende aus den Vereinigten Staaten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen damit für fünf bis zehn Tage in Quarantäne. Dieselbe Regelung greift dann auch für Israel, Kenia, Montenegro, Vietnam sowie für zwei französische Überseegebiete. Portugal wird dagegen mit Ausnahme der bei Touristen besonders beliebten Küstenregion Algarve und der Hauptstadt Lissabon von der Risikoliste gestrichen.

      Vollständig geimpfte und genesene Einreisende aus Hochrisikogebieten sind von der Quarantänepflicht befreit. Alle anderen müssen sich nach der Einreise selbst isolieren und können sich davon erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test befreien.

    • 16:51

      Zürich: Demonstration für «Liebe» und gegen Corona-Massnahmen

      Mit einer «FreeParade» sind in Zürich gemäss Polizeiangaben rund 350 Personen für «Liebe, Frieden und Freiheit» auf die Strasse gegangen. Mobilisiert hatte die Veranstaltung vor allem Gegner der Corona-Massnahmen.

      Die Parade wurde bei der Stadt als Demo angemeldet. Wogegen allerdings demonstriert werden sollte, ging aus der Homepage der Veranstalter nicht hervor. Eine Sprecherin sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, man wolle positive Botschaften aussenden. Jeder sei willkommen, geimpft oder ungeimpft.

      Auf der Homepage der Veranstaltung war unter der Rubrik Sponsoren unter anderem auch die Kreisverwaltung Ahrweiler im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz mit ihrem Logo aufgeführt. Auf Anfrage von Keystone-SDA distanzierte sich die dortige Verwaltung: Man unterstütze eine solche Veranstaltung in keinster Weise. «Im Gegenteil, wir verurteilen solche Aktionen», schreibt die Pressestelle. Es werde geprüft, entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten.

      Die sogenannte «FreeParade» am 14. August in Zürich-West.
      Legende: Die sogenannte «FreeParade» am 14. August in Zürich-West. Keystone
    • 15:23

      250'000 Menschen demonstrieren in Frankreich gegen Corona-Regeln

      Der Unmut über verschärfte Corona-Regeln hat in Frankreich am fünften Wochenende in Folge wieder viele Menschen auf die Strassen getrieben. Die Behörden rechneten allein am Samstag mit einer Gesamtzahl von rund 250'000 Demonstranten im ganzen Land und damit mehr als doppelt so vielen wie zu Beginn der Proteste Mitte Juli. Die Zahl wurde am Sonntag auf rund 215'000 korrigiert.

      Die Wut der Teilnehmer richtet sich gegen die Impfpflicht für Gesundheitspersonal und jüngst auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausgeweitete Nachweispflichten. Franzosen müssen etwa für Restaurant- oder Kinobesuche, Fernzugreisen und mancherorts bald auch fürs Shoppen in grossen Einkaufszentren einen sogenannten Gesundheitspass vorlegen.

      Video
      Archiv: Ohne «pass sanitaire» geht in Frankreich nichts
      Aus Tagesschau vom 12.08.2021.
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    • 14:25

      Slowenien verlangt neu auch bei der Durchreise ein Zertifikat

      Angesichts zunehmender Infektionen mit der Delta-Variante in den EU-Staaten verschärft Slowenien die Corona-Massnahmen. Wie die Regierung in Ljubljana nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA mitteilt, befürchtet man «eine Verschlechterung der epidemiologischen Lag». Ab dem 23. August dürfen deshalb auch Durchreisende nur noch gegen Vorlage eines Immunitäts- oder Testnachweises einreisen. Derzeit gilt dies nur für Touristen, die länger als zwölf Stunden im Land bleiben.

      Zugleich werden Mitarbeiter bestimmter Branchen, die nicht gegen Corona geimpft sind, zu häufigeren Corona-Tests verpflichtet: Alle 48 Stunden bei Schnelltests und alle 72 Stunden bei PCR-Tests. Derzeit besteht eine wöchentliche Testpflicht. Betroffen sind unter anderem Mitarbeiter in Gastronomie, Hotellerie, Pflege- und Gesundheitswesen sowie Taxifahrer.

    • 13:20

      Sechstägiger Corona-Lockdown im Iran

      Nach einem Anstieg der Todes- und Infektionszahlen hat der iranische Corona-Krisenstab einen landesweiten Lockdown verhängt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna ist der am Montag beginnende Lockdown aber nicht - wie vom Gesundheitsminister beantragt - für zwei Wochen, sondern nur für sechs Tage angesetzt.

      Aus wirtschaftlichen Erwägungen war ein Lockdown vergangene Woche noch abgelehnt worden. Wegen der zuletzt extrem hohen Corona-Zahlen - im Durchschnitt gibt es rund alle drei Minuten einen Toten, und etwa alle drei Sekunden eine Neuinfektion - wurde diese Entscheidung jedoch revidiert.

      Die Delta-Variante hatte in den vergangenen Wochen für eine deutliche Zunahme der Corona-Zahlen im Iran gesorgt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es zuletzt binnen 24 Stunden mehr als 460 Tote und fast 30'000 Neuinfektionen. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden im Iran mehr als 97'000 Todesfälle und fast 4.4 Millionen Infektionen registriert.

      Video
      Iran: Sanktionen erschweren die Bewältigung der Corona-Pandemie
      Aus 10 vor 10 vom 03.08.2021.
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    Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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    Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

    BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

    Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

    Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

    Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

    Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

    Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

    Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

    SRF 1, 11.08.2021, 15:30 Uhr

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    1574 Kommentare

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    • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
      Vom Artikel nebenan: "Trotz hoher Impfquote verschärft sich die Pandemie-Situation in Israel derzeit zunehmend." Angesichts dieser Meldung kratze ich mich am Kopf. Sollte die Impfung die Pandemie Situation nicht entschärfen? Vor allem in Regionen mit hoher Durchimpfung? Was genau taugt die Impfung denn nun, was das Zertifikat? Stehen wir schlussendlich genau dort, wo wir vor den Impfungen standen? Weshalb ergaben die Impfstudien tolle Ergebnisse, während die Realität offenbar anders aussieht?
      1. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
        Israel hat etwa 3 Millionen Ungeimpfte. Plus mindestens 10% der Geimpften und nach mehreren Monaten deutlich mehr von ihnen können sich ebenfalls anstecken. Delta ist um einiges ansteckender als dies Alpha war. So verstehen Sie doch. Bloss weil die Zahlen raufgehen heisst noch lange nicht, dass die Impfung nicht wirksam ist. Alle Studien, auch diese aus Israel (letzte vor 4 Tagen von Mayo Clinic) zeigen einen Impfschutz vor schwerem Verlauf von über 90%. Die Studien basieren auf der Realität.
      2. Antwort von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
        Es war von Anfang an die Rede, dass es irgendwo +/-80% Impfquote braucht zur Herdenimmunität. Israel hat gut 60% vollständig geimpft. Eigentlich eben mathematisch gesehen meilenweit entfernt. Warum brauchen wir ja eigentlich nicht immer und immer wieder zu erläutern oder? Testen für jeden Ausgang nützt auch nicht wirklich etwas, ist nur eine strikte Momentaufnahme zur Gewissensberuhigung
    • Kommentar von Fritz Feuz  (F. Feuz)
      @Esther Jordi: Ihre Antwort vom
      Mittwoch, 11. August 2021, 22:07 Uhr.
      Die gehörten auch für mich zu den ernstzunehmenden. In meinem Kommentar versuchte ich IHM zu erklären, dass seine Argumente in unserem LT überhaupt nichts verloren haben. Nach all den vielen Trainingsrunden sollten mMn auch die hintersten der Letzten erkannt haben, dass einer Pandemie mit den lieb gewordenen Gepflogenheiten der Demokratie nicht beizukommen ist.
      1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
        @Fritz Feuz: wenn "pan" weltweit bedeutet, können wir das Problem nicht lösen. Wenn wir mit der Epidemie-Situation in der Schweiz leben wollen, können wir nichts anderes tun, als unser politisches System zu nutzen. Ich gebe Ihnen aber recht: ich hätte auch lieber wieder einen "Krisenstab" gehabt (das schreibe ich ca. zum 28.Mal), ähnlich der früheren Nationalen Alarmzentrale, die (bei Tschernobyl habe ich das beobachten dürfen) übergeordnet und so effizient funktioniert, ev. wie Ihre Seilbahn?
      2. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
        Und was sollte die Nationale Alarmentrale machen? Jedes mal warnen, wenn die Fallzahlen steigen? Das macht für mich irgendwie keinen Sinn. Die Messung von Radioaktivität nach einem Reaktorunfall ist doch nicht vergleichbar mit einer Pandemie.
    • Kommentar von Beat Stroo  (streatcom)
      Berset:"Die Wirtschaft könne überzeugen und aufklären, um Impfangebote bekannt zu machen."
      Ich bin gespannt, was Organisationen wie Sportclubs, Fitnesscenter und Kulturorganisationen noch alles für den BR tun sollen....
      1. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
        @Beat Stroo. Für uns alle und für sich selbst. Gegen die Pandemie. Von vielen Geimpften profitieren alle, nicht bloss "der BR".
      2. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
        Einmal abgesehen davon, dass das Impfangebot nun eigentlich der breiten Bevölkerung hinlänglich bekannt sein sollte - mit Abstrichen evtl. bei der fremdsprachigen Bevölkerung mit Migrationshintergrund, die zu Beginn wohl leider etwas „vergessen“ ging, nun aber gezielt informiert wird - trifft man den Impfentscheid doch wohl für sich selbst, sein persönliches Umfeld und um einen Beitrag für alle zu leisten, um gemeinsam aus der Krise zu kommen und nicht, um dem Bundesrat einen Gefallen zu tun.
      3. Antwort von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
        Ich und all meine Kollegen und Kolleginnen haben sich für sich selber geimpft, nicht für den BR. Viele haben gemerkt, dass wir in einem Boot sitzen, viel zu viele leider nicht