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Corona-Lage in Tokio verschärft sich
Aus Tagesschau vom 17.07.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Tausende Menschen demonstrieren in Zypern gegen Covid-Zertifikat

  • Um die Impfkampagne populärer zu machen, will das Bundesamt für Gesundheit am Montag auf dem Bundesplatz in Bern Kuchen servieren.
  • Die Corona-Fallzahlen in der Schweiz steigen, die Impfkampagne stockt. Das beunruhigt die Direktorin des BAG Anne Lévy.
  • Das BAG meldete am Freitag 619 neue Corona-Infektionen. Hospitalisierte: 83 (+11 Prozent zur Vorwoche). 7-Tageswert Neuinfektionen: 398 (+82 Prozent).
  • Bisher wurden in der Schweiz 8'425’758 Impfungen verabreicht. Aktuell sind 41.7 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Weitere 11.1 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten.
  • In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:12

    Proteste wegen Covid-Zertifikat in Zypern

    In der zypriotischen Hauptstadt Nikosia haben tausende Menschen gegen die Corona-Massnahmen demonstriert. Sie trafen sich vor dem Präsidentenpalast, danach griffen einige von ihnen den Sitz eines Fernsehsenders an, wie lokale Medien berichten. Sie zündeten Autos an und schlugen Scheiben ein. Der Fernsehsender gilt als kritisch eingestellt gegenüber Impfgegnerinnen und -gegnern und war bereits früher bei Demonstrationen gegen Corona-Auflagen angegriffen worden.

    Präsident Nikos Anastasiades verurteilte die Gewalt und sagte, die Regierung werde Drohungen und Erpressung nicht nachgeben. Ab dieser Woche braucht man in Zypern ein Covid-Zertifikat, um zum Beispiel Restaurants, Bars oder Hotels zu betreten.

    Demonstranten in Nikosia
    Legende: In Zypern werden die Corona-Auflagen verschärft, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Dies löste teils gewaltsame Proteste aus. Keystone
  • 1:59

    Frankreich: Offenbar Brandanschlag auf Impfzentrum

    Erneut ist in Frankreich offenbar ein Angriff auf ein Covid-Impfzentrum verübt worden. Ein Feuer im Impfzentrum in Urrugne im Südwesten des Landes sei wohl absichtlich gelegt worden. Das berichtet der Sender France Bleu und bezieht sich dabei auf den zuständigen Staatsanwalt.

    Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin verurteilte die Tat auf Twitter: Die Verantwortlichen müssten hart bestraft werden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge war bereits in der Nacht auf Samstag ein Impfzentrum in der Nähe der Stadt Grenoble verwüstet worden.

    Darminin: «Solche Taten sind unterträglich»

  • 1:07

    Long Covid kann auch Junge treffen

    Die Fallzahlen in der Schweiz steigen wieder an. Am Freitag vermeldete das BAG wieder über 600 Fälle – dominant ist inzwischen die Delta-Variante. Derzeit verdoppeln sich die Neuansteckungen alle sieben Tage. Vor allem Junge sind betroffen.

    Für Neurologe Dominique de Quervain ist das kein Grund zur Entwarnung, auch wenn junge Menschen meist milde Verläufe haben. «Von mehreren neuen Studien wissen wir heute, dass eine Ansteckung auch bei milderen Verläufen und jungen Menschen in etwa 10-30 Prozent der Fälle zu längerfristigen neurologischen Symptomen führen kann. Im Vordergrund stehen Geschmacks- und Geruchsverlust, starke Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Diese Symptome können sechs Monate oder länger andauern.»

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    Neuansteckungen mit Corona-Variante Delta nehmen zu
    Aus Tagesschau vom 18.07.2021.
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  • 21:27

    Erneut mehr als 10'000 Neuinfektionen in Frankreich

    Frankreich meldet den dritten Tag in Folge mehr als 10'000 Neuinfektionen. In den 12'532 Fällen vom Sonntag seien allerdings auch Nachmeldungen des Vortags enthalten, teilt das Gesundheitsministerium mit. Am Samstag waren 10'949 Neuinfektionen gemeldet worden, am Freitag 10'908. Zu dem jüngsten Anstieg habe die ansteckendere Delta-Variante des Virus beigetragen, hiess es.

  • 20:30

    Impftempo in der Schweiz nimmt ab: Benachteiligung von Nichtgeimpften gefordert

    Das Impftempo in der Schweiz hat abgenommen. Aktuell sind 43 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft, weitere 9 Prozent einfach. Nun fordern Politiker und der Impfkommissionspräsident eine Benachteiligung von Nichtgeimpften.

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    Corona-Krise: Druck auf Impfmuffel
    Aus Tagesschau vom 18.07.2021.
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  • 18:42

    Südafrika meldet Coronafälle im Olympia-Fussballteam

    Die beiden positiv getesteten Sportler im Olympischen Dorf von Tokio gehören zum südafrikanischen Fussballteam. «Wir haben drei Fälle in unserem Camp, zwei Spieler und ein Betreuer», sagte Teammanager Mxolisi Sibam in einem Statement. Es werde täglich getestet.
    «Beide Spieler hatten erhöhte Temperatur und waren bei einem Speicheltest positiv. Dann wurden nasale Tests vorgenommen, und auch diese waren unglücklicherweise positiv», erklärt Sibam. Die Mannschaft befindet sich in Quarantäne und wartet auf weitere Testergebnisse. Eigentlich soll sie am Donnerstag ihr erstes Turnierspiel gegen Japan bestreiten.

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    Drei Olympioniken sind Corona-positiv
    Aus Tagesschau vom 18.07.2021.
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  • 17:15

    Nach Corona-Ausbruch: Malta erwägt Flüge nach Deutschland für Sprachschüler

    Die Regierung Maltas erwägt einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge, Rückflüge für ausländische Sprachschüler zu organisieren, die sich derzeit in Quarantäne befinden. Betroffen seien Menschen aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich, hiess es in dem Bericht. Die Schüler sind demnach entweder mit dem Coronavirus infiziert oder hatten Kontakt zu einer infizierten Person. Sie waren auf Malta, um Englisch zu lernen.

    «Die deutsche Botschaft in Valletta steht in Kontakt zu betroffenen Sprachschülerinnen und Sprachschülern, zum Veranstalter und zu den zuständigen Behörden im Land», hiess es aus dem Auswärtigen Amt. Der Veranstalter stehe in Verbindung zu den zuständigen maltesischen Behörden mit Blick auf die Organisation etwaiger Rückholflüge. Das Auswärtige Amt verfolge die weitere Entwicklung eng.

  • 14:47

    BAG will Impfbereitschaft mit Kuchen und Impftruck erhöhen

    Die Impfkampagne komme gut voran, twitterte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) heute Mittag. Zwei von drei Erwachsenen ab 16 Jahren hätten mindestens eine Impfung erhalten: «Das feiern wir und servieren morgen (Montag) um 13.30 Uhr Kuchen auf dem Bundesplatz», heisst es. Die Kuchenaktion ist wohl auch ein Versuch, die Impfkampagne in der Schweiz populärer zu machen.

    Zeitgleich wirbt nämlich Gesundheitsminister Alain Berset auf Twitter für die Corona-Impfung. Die Ansteckungen würden wieder zunehmen, aber «unsere Impfungen schützen gut», schreibt der Bundesrat. Auch gegen die leichter übertragbare Delta-Variante schützten die Impfungen gut. Zwischen dem ersten Piks und dem vollen Impfschutz würden sechs Wochen liegen. Darum gelte für alle, die noch nicht geimpft seien, nicht zu zögern. Es gebe freie Termine.

  • 13:43

    Italien erwägt Zertifikat für Restaurantbesuch

    Die italienische Regierung denkt laut Medienberichten darüber nach, einen Impf- oder Testnachweis für Restaurantbesuche in Innenräumen zu verlangen. Angesichts gestiegener Infektionszahlen sprach sich am Sonntag auch ein Experte des Gesundheitsministeriums in der Zeitung «La Repubblica» dafür aus, den «Grünen Pass» zur Voraussetzung zu machen. Dieser bescheinigt, dass Menschen gegen Covid-19 durchgeimpft, genesen oder negativ getestet worden sind.

    Am Samstag verzeichneten die Behörden in Italien etwas mehr als 3100 Neuinfektionen. Höher lag die Zahl zuletzt nur am 29. Mai (3351 Fälle). Im Schnitt infizierten sich immer mehr jüngere Menschen.

  • 12:37

    Johnson will sich nun doch in Selbstisolation begeben

    Nun also doch: Der britische Premierminister Boris Johnson will nach Kontakt mit seinem an Covid-19 erkrankten Gesundheitsminister Sajid Javid in Selbstisolation gehen. Das teilte der Regierungssitz Downing Street am Sonntag mit – nur Stunden nachdem ein Sprecher das Gegenteil verkündet hatte.

    Zuerst hatte es geheissen, Johnson und sein Finanzminister Rishi Sunak würden an einem Pilotprojekt teilnehmen und daher statt der Selbstisolation tägliche Tests absolvieren. Die Entscheidung hatte zu einem Aufschrei der Empörung geführt, weil derzeit Hunderttausende Britinnen und Briten Zuhause sitzen, nachdem sie vom Nationalen Gesundheitsdienst wegen Kontakts mit einer infizierten Person zu einer zehntägigen Quarantäne aufgefordert wurden.

  • 11:28

    Merkel: Aids darf wegen Corona nicht in den Hintergrund rücken

    Die rasante Entwicklung der Covid-Impfstoffe muss auch die Bekämpfung der HIV-Pandemie, beflügeln: Mt diesem Aufruf begann heute die viertägige Tagung der Internationalen Aids-Gesellschaft. «In der Coronavirus-Pandemie erleben wir, wie dank internationaler Zusammenarbeit in Rekordzeit mehrere wirksame Impfstoffe entwickelt wurden», sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aids dürfe durch Corona nicht in den Hintergrund rücken.

    Wie bei HIV/Aids habe auch die Coronavirus-Pandemie der Welt die ungleiche Verteilung von Reichtum sowohl innerhalb von Ländern als auch international drastisch vor Augen geführt, sagte die Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Soumya Swaminathan.

    Angela Merkel gestikuliert mit einer Hand.
    Legende: Das Gelernte aus der Corona-Pandemie müsse ich dem Kampf gegen Aidas/HIV nützen, betonte Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel. Keystone
  • 10:52

    Boris Johnson nicht wie sein Volk in Quarantäne

    Der britische Premierminister wird nicht in Selbstisolation gehen, obwohl er Kontakt zu seinem Corona-infizierten Gesundheitsminister Sajid Javid hatte. Das teilt der Regierungssitz Downing Street mit. Johnson sei von der Kontaktverfolgungseinheit des Gesundheitsdiensts kontaktiert worden, nähme aber an einem Pilotprojekt teil, das tägliche Tests statt Selbstisolation vorsieht. Das erlaube ihnen, von der Downing Street aus zu arbeiten.

    In Grossbritannien wird derzeit eine grosse Zahl an Menschen dazu aufgerufen, ihr Zuhause für zehn Tage nicht zu verlassen, weil sie in Kontakt mit Infizierten gekommen sind. Hunderttausende Schüler können deswegen nicht am Unterricht teilnehmen. Obwohl die Infektionszahlen derzeit drastisch ansteigen, sollen ab Morgen alle Corona-Massnahmen in England aufgehoben werden.

    Die Regierung rechtfertigt das mit der hohen Impfquote. Sie hat kürzlich auch eine Impfpflicht für das Personal von Alters- und Pflegeheimen verhängt. Wer sich nicht innert 16 Tagen impfen lässt, kann entlassen werden. Das sorgt in Grossbritannien für Aufruhr.

  • 9:57

    Bund will seine Aussage zu Aerosolen anpassen

    Auf seiner Website , Link öffnet in einem neuen Fensterschreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Übertragung des Coronavirus noch immer: «Eine Übertragung durch feinste Tröpfchen (Aerosole) über weitere Distanzen möglich, kommt nicht häufig vor. Diese Art der Übertragung könnte vor allem bei Aktivitäten eine Rolle spielen, die eine verstärkte Atmung erfordern.»

    Expertinnen und Experten weisen jedoch schon länger darauf hin, dass die in der Luft schwebenden Teilchen als Überträger des Coronavirus unterschätzt werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat daraufhin umgeschwenkt und Aerosole als ein Hauptübertragungsweg des Virus klassifiziert.

    Die «NZZ am Sonntag» wurde aufgrund der veralteten Aussage des BAG stutzig und fragte nach. Wie die Zeitung heute berichtet, will das Bundesamt seine Aussage nun anpassen.

  • 8:34

    Israel: Verschärfungen wegen steigender Fallzahlen

    Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Israel hat mit 1118 neuen Fällen erstmals seit Monaten wieder die 1000er-Marke überschritten. Dies sei die höchste Zahl seit Mitte März, teilt das Gesundheitsministerium mit. Während des Höhepunkts der Pandemie im Januar war die Zahl der täglichen Fälle allerdings auf über 10'000 gestiegen.

    Ministerpräsident Naftali Bennett hatte bei einer Beratung am Freitag gesagt, die Delta-Variante sorge zu einem weltweiten Anstieg der Corona-Fälle, und Experten glaubten, «dass die Wirksamkeit der vorhandenen Impfstoffe gegen die Delta-Variante schwächer ist, als wir gehofft hatten».

    Daher will Israel ab Mittwoch wieder Beschränkungen für Versammlungen von mehr als 100 Menschen in geschlossenen Räumen einführen. An solchen Veranstaltungen dürfen dann erneut wieder nur Geimpfte, Genesene oder Menschen mit negativem Testergebnis teilnehmen. Ausserdem gilt wieder Maskenpflicht.

  • 7:35

    Zwei weitere Infektionen bei Athleten im Olympischen Dorf

    Im Olympischen Dorf in Tokio gibt es den Organisatoren zufolge die ersten Infektionsfälle unter den Athleten. Zwei Sportler seien positiv getestet worden, teilen die Organisatoren mit. Bereits am Vortag war ein Corona-Fall bei einem Offiziellen im Olympischen Dorf vermeldet worden.

    Alle drei stammen nach Angaben des Internationalen Olympischen Komitees aus demselben ausländischen Team und haben sich in Quarantäne begeben. Weitere Details werden nicht genannt. «Wir halten das Risiko minimal, aber es ist unvermeidlich, dass wir einige Fälle haben», sagte IOC-Olympiadirektor Christophe Dubi.

    Insgesamt melden die Organisatoren zehn neue Fälle in Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. Am Samstag waren es 15 Fälle. Damit steigt die Gesamtzahl fünf Tage vor der Eröffnungsfeier auf 55 Fälle. «Wir glauben, dass wir die Lage im Griff haben», sagte Hidemasa Nakamura, Leiter der zuständigen Abteilung des Organisationskomitees. Derzeit reisen Athleten und Funktionäre an. Die Spiele finden mit einem Jahr Verspätung vom 23. Juli bis 8. August statt, wegen der Pandemie ohne Zuschauer.

    Bach trägt eine Hygienemaske und hält beide Hände gestikulierend über den Kopf.
    Legende: Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hielt gestern eine Pressekonferenz bezüglich der Corona-Fälle im Olympischen Dorf in Tokio ab. Keystone
  • 3:44

    BAG-Chefin Lévy in Sorge über steigende Fallzahlen

    Die Direktorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) blickt mit Sorge auf die wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen in der Schweiz. Die Situation sei im Moment schwierig einzuschätzen, sagt Anne Lévy im Interview mit der «NZZ am Sonntag».

    Man habe zwar gewusst, dass die Zahlen wegen der jüngsten Öffnungsschritte steigen würden – aber beim Bund habe man nicht erwartet, dass die Zahlen so früh so stark steigen würden. Seit den Öffnungen und Impfungen seien die Menschen generell weniger vorsichtig, so die BAG-Direktorin weiter. Die Pandemie sei aber noch nicht vorbei und die Hygieneregeln weiterhin wichtig.

    Die Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit, Anne Lévy.
    Legende: Die Corona-Fallzahlen in der Schweiz steigen, die Impfkampagne stockt. Das beunruhigt die Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit, Anne Lévy. Keystone
  • 0:44

    Proteste gegen Impfpflicht in Frankreich

    In Frankreich sind fast 114'000 Menschen auf die Strasse gegangen. Sie demonstrierten gegen neue Corona-Massnahmen, wie etwa den Gesundheitspass oder die Impfpflicht für bestimmte Berufe. Laut dem Innenministerium gab es landesweit fast 136 Kundgebungen.

    Anfang Woche hatte Präsident Emmanuel Macron unter anderem eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal angekündigt und strengere Regeln für Ungeimpfte. Zudem müssen die Menschen in Frankreich häufiger nachweisen, ob sie getestet, geimpft oder von Covid-19 genesen sind. Etwa in Kinos, Restaurants oder Fernzügen.

    Demonstranten in Paris
    Legende: In der Hauptstadt Paris demonstrierten laut dem Innenministerium etwa 18'000 Menschen gegen die verschärften Auflagen der Regierung. Keystone
  • 23:47

    Keine Massen-Impfungen von Teenagern in Grossbritannien geplant

    In Grossbritannien sollen einem Medienbericht zufolge nur vorerkrankte Kinder und Jugendliche gegen Corona geimpft werden. Der «Telegraph» berichtet, dass sich Grossbritannien gegen eine Massen-Impfung von Teenagern entschieden habe. Demnach sollen nur kranke Kinder zwischen 12 und 15 Jahren sowie Jugendliche, die fast 18 Jahre alt seien, das Corona-Vakzin erhalten.

    Der gemeinsame Ausschuss für Impfung und Immunisierung (JCVI) soll zuvor den Ministern von einer Massen-Impfung aller Kinder abgeraten haben, bis weitere Daten zu möglichen Risiken vorlägen. Das britische Gesundheitsministerium teilte mit, dass noch keine Entscheidung
    gefallen sei.

  • 22:26

    Furcht vor Virusverbreitung durch Olympische Spiele in Tokio

    Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio steigen in der japanischen Hauptstadt die Corona-Zahlen. Viele Japanerinnen und Japaner fürchten, dass die Olympischen Spiele zu einem «Superspreading-Event» werden könnten.

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    Corona-Lage in Tokio verschärft sich
    Aus Tagesschau vom 17.07.2021.
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  • 20:29

    Spaniens Tourismussektor zeigt sich pessimistisch

    Angesichts hoher Corona-Zahlen in Spanien hat sich die Tourismusbranche pessimistisch über die laufende Sommersaison geäussert. Es gebe einen «plötzlichen Rückgang» bei den Buchungen ausländischer Urlauber, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf den Vizepräsidenten des spanischen Tourismusverbandes Exceltur, José Luis Zoreda.

    «Wenn sich die Corona-Zahlen weiter verschlechtern, schätzen wir, dass der Tourismus in diesem Sommerquartal einen Umsatz von 37.97 Milliarden Euro generieren wird, mehr als die 24.30 Milliarden im selben Zeitraum des Vorjahres, aber viel weniger als die 58.37 Milliarden des Jahres 2019», zitierte der Sender den Tourismusmanager.

    Die Branche hatte wegen der fortschreitenden Impfkampagne auf eine weit stärkere Erholung des Geschäfts in diesem Sommer gehofft. Der Tourismus trägt in normalen Zeiten mehr als zwölf Prozent zum spanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, auf den beliebten Ferieninseln der Balearen und auf den Kanaren sind es sogar rund 35 Prozent. Die Branche sichert Hunderttausende Arbeitsplätze.

Quellen: SRF-Recherchen, Nachrichtenagenturen

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Tagesschau, 17.07.2021, 19:30 Uhr

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919 Kommentare

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  • Kommentar von Pascal Landolt  (Pala)
    In den vergangenen 500 Tagen, seit Beginn der Krise in der Schweiz, sind gemäss BAG 16 Menschen zwischen 0-39 Jahren mit Corona verstorben. Das heisst im Schnitt alle 31 Tage ist 1 (Ein) Mensch (von 3,9 Millionen dieser Altersklasse) verstorben. Werden hier die Prioritäten zum Schutz der wirklich gefährdeten richtig gesetzt?

    Zum Vergleich: Insgesamt sind im Jahr 2020 - 19 Personen pro Monat (227 Total) tödlich im Strassenverkehr ums Leben gekommen! (Quelle Bundesamt für Statistik)
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    1. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
      @Pascal Landolt. Ich bin nicht sicher, was Sie Ihre Aussage ist. Dass sich Junge nicht vor dem Virus schützen sollten? Oder mehr geschützt werden sollten im Strassenverkehr?

      Falls ersteres: Todesfälle sind nicht das einzige Problem. LC ist ein grosses anderes. Zudem kann man Fälle nicht auf eine Alterskategorie beschränken, Junge stecken auch Ältere an.

      Falls letzteres, wollen wir die bestehenden Einschränkungen im Strassenverkehr aufzählen? Haben Sie Vorschläge für zusätzliche Regeln?
  • Kommentar von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
    Ich habe da mal ein paar Fragen: Die Olympiade steht kurz vor der Tür und eine Teilnahme ist wohl nur für Athleten möglich, die entweder Geimpft, Getestet oder Genesen sind. Werden Sportler mit intaktem Immunsystem, die keines dieser Kriterien erfüllen, somit gar nicht erst für die Spiele zugelassen? Am letzten Wochenende fand das Weissenstein-Schwingen statt. Wie viele der anwesenden Schwinger wurden bisher 1 - 2 Mal geimpft? Oder geht man hier bzw. im Profisport von anderen Massstäben aus?
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    1. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
      Es ist eine komplette Falschinformation, dass ein "intaktes Immunsystem" vor dem Coronavirus schützt. Ja, die Athleten werden täglich getestet, müssen sich aber nicht geimpft haben. Sich einem Test zu unterziehen ist absolut zumutbar.

      Ich weiss nicht wie's auf dem Weissenstein war, am Aargauer Kantonalschwinget galt GGG, wobei ein überwachter Selbsttest reichte.
  • Kommentar von Friedrich Müller  (Friedrich Müller)
    Wänn Du dich impfe lasch, dänn schänkt dir der Bundesrat es Stück Chueche. Haha! Made my day! Selten so gelacht.. ;-)
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